Google Warnung für unsichere Websites

Google Warnung für unsichere Websites

Warum Sie spätestens jetzt zu „https“ wechseln sollten

Die Anfragen zu Sicherheitsinfos unter Google Chrome häufen sich derzeit bei uns. Daher wollen wir mit unserem heutigen Blogbeitrag zu diesem Thema informieren. In einigen Fällen erscheint im Google Browser Chrome ein Sicherheitshinweis beim Öffnen von unverschlüsselten (http) Webseiten. Zurzeit erscheint diese Meldung bei Seiten, welche die Möglichkeit zur Erfassung von sensiblen Daten bieten und über kein SSL Zertifikat (https) verfügen.

Worum geht es?

Seit der Google Chrome Version 56 erscheint eine zusätzliche Information neben dem üblichen „i“ Symbol, das in der Browserleiste vor der URL zu finden ist. Verfügt die Seite über ein SSL Zertifikat erscheint in grüner Schrift der Hinweis „Sicher“. Wenn eine unverschlüsselte Seite empfindliche Daten wie Kreditkartenangaben oder Passwörter abfragt, erscheint hingegen der Hinweis, dass die Seite unsicher ist.

In den aktuellen News von Google wurde nun bekannt gegeben, dass bei Erscheinen von Google Chrome 62 (Oktober 2017) nicht nur bei der Möglichkeit der Eingabe von sensiblen Daten gewarnt wird, sondern auch bei beliebigen Daten auf einer unsicheren Seite und ebenfalls beim oft genutzten Inkognito-Modus.

Was sind Googles nächste Schritte?

War der Umstieg auf https für viele Website bzw. Webshop User noch eher zurückhaltend, sollte diesem Thema in Zukunft mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Alles deutet darauf hin, dass Google in naher Zukunft Webseiten ohne SSL- Verschlüsselung abstraft. Dies passiert einerseits durch noch intensivere Warnmeldungen, andererseits wird das Ranking in Google bei fehlendem SSL Zertifikat negativ beeinflusst. Wir empfehlen daher, sobald wie möglich in ein SSL-Zertifikat zu investieren.

Laut Google ist der Traffic auf unverschlüsselten Seiten seit Einführung der Warnmaßnahmen um 23 % eingebrochen!

Was bedeuten die Abkürzungen SSL, http und https?

Wie selbstverständlich werden heutzutage Begrifflichkeiten wie SSL, http und https im täglichen Sprachgebrauch verwendet. Oft ist jedoch gar nicht bekannt was diese Begriffe bedeuten. Hier die Erklärung:

Secure Sockets Layer
(SSL) ist ein Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung von Daten. Durch die Verwendung eines SSL-Zertifikates werden die Daten, die z.B. bei einem Aufruf einer Website zu Ihrem Computer übermittelt werden, verschlüsselt.

SSL-Zertifikate können für die Verschlüsselung der Daten bei Internetseiten, aber auch z.B. bei E-Mails eingesetzt werden. Wenn Sie z.B. Ihre E-Mails bei Ihrem Provider abrufen und die Verbindung SSL-Verschlüsselt ist, kann kein Dritter beim Abruf Ihrer E-Mails die Daten mitlesen.

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP, englisch für Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Rechnernetz. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden. Meist erfolgt dies unverschlüsselt.

HTTPS wird zur Herstellung von Vertraulichkeit und Integrität in der Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser (Client) im World Wide Web verwendet. Dies wird unter anderem durch Verschlüsselung und Authentifizierung erreicht.

Ohne Verschlüsselung sind Daten, die über das Internet übertragen werden, für jeden, der Zugang zum entsprechenden Netz hat, als Klartext lesbar. Mit der zunehmenden Verbreitung von offenen (d. h. unverschlüsselten) WLANs nimmt die Bedeutung von HTTPS zu, weil damit die Inhalte unabhängig vom Netz verschlüsselt werden können.

Fazit

Benutzer von Google Chrome werden in Zukunft noch öfter mit Warnmeldungen zu unsicheren Verbindungen zu tun haben. Es ist zu erwarten, dass auch die Mitbewerber wie Firefox oder Opera die Meldungen zu diesem Thema intensiveren werden. Was manchem Webuser sicher aufdringlich erscheinen wird, sollte für Unternehmen der Weckruf sein, fehlende SSL Verschlüsslungen zu vermeiden. Der Umstieg auf ein SSL Zertifikat ist technisch nicht aufwändig und nicht mit hohen Kosten verbunden. Entschließt man sich zu diesem Schritt wird man zusätzlich noch mit einem besseren Google Ranking belohnt. Alleine schon deswegen sollte man diese Anschaffung in Betracht ziehen.

Als professionelle Webagentur helfen wir natürlich in allen Belangen zu diesem Thema weiter. Weiterführende Informationen zum Thema SSL-Zertifikat finden sie hier

 

Barrierefreie Website – Internet für Alle

300.000 ÖsterreicherInnen sind laut WKO stark sehbeeinträchtigt,
200.000 hörbeeinträchtigt und circa eine Millionen ÖsterreicherInnen leiden unter eingeschränkter Mobilität. Damit all diese Menschen die Vorteile des Internets ebenso nutzen können, wie Menschen ohne Beeinträchtigung, wurde die Barrierefreiheit von Internetseiten im Behindertengleichstellungsgesetz verankert.
Was für behördliche Internetauftritte bereits seit 2008 gilt, ist seit dem 1. Jänner 2016 auch für alle Websites mit kommerziellem Zweck Realität – Barrierefreies Webdesign. Das bedeutet, seinen Webauftritt für alle Besucher einwandfrei nutzbar zu gestalten. Damit auch Menschen mit einem körperlichen Handicap, wie einer Seh- oder Hörschwäche, die digitalen Inhalte einer Website in vollem Umfang nutzen und verstehen können, verpflichtet das Behindertengleichstellungsgesetz zur barrierefreien Gestaltung von Websites.

Barrierefreie Website Pflicht

Fallstricke der Barrierefreiheit

Eine barrierefreie Website zeichnet sich dadurch aus, dass Menschen mit körperlicher, psychischer und geistiger Behindert oder Einschränkung ohne zusätzliche Hilfsmittel alle Bereiche der Website in vollem Umfang selbstständig nutzen können. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele vor, die zu eingeschränkter Barrierefreiheit führen können.

Fehlende Navigationshilfen

Werden Überschriften beispielsweise nur über eine „fette“ Schriftart gekennzeichnet, anstatt mithilfe von Überschriften Tags, können Sie von blinden Nutzern nicht identifiziert werden.

Mangelnder Farbkontrast

Informationen, die rein über die Farbe codiert werden, sind für Sehbehinderte Personen mitunter nicht lesbar

Tastaturbedienbarkeit

Elemente, die nur mit der Maus klickbar sind, schließen möglicherweise Menschen mit motorischer Behinderung von der Nutzung aus.

Timout Zeiten zu kurz

Formulare, die in einer bestimmten Zeit ausgefüllt werden müssen, weil ansonsten die Sitzung abläuft, können von älteren oder motorisch behinderten Menschen nicht schnell genug bearbeitet werden.

Was geschieht, wenn Ihre Website nicht barrierefrei ist

Laut WKO stellen Barrieren im Internet eine mittelbare Diskriminierung dar und können auf zivilrechtlichem Wege geklagt werden. Die vermeintlich diskriminierte Person hat die Möglichkeit Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Bevor das Gericht eingeschaltet werden kann, ist allerdings ein Schlichtungsverfahren beim Sozialministeriumsservice verpflichtend zu durchlaufen. Erst wenn in besagtem Verfahren keine Einigung zustande kommt, hat die beeinträchtigte Person Anspruch auf den Ersatz von materiell und immateriell entstandenen Schäden. Als Mindestschadensersatz werden 1.000,00 € als Richtwert genannt.

Unser Angebot

Möchten Sie Ihre Website auf Barrierefreiheit überprüfen lassen oder Ihre neue Homepage barrierefrei gestalten? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage oder Ihren Anruf unter

+43 1 5810130

 

 

Die Cookie Richtlinie

Warum Sie jetzt handeln müssen

Ist Ihnen in letzter Zeit auch aufgefallen, dass zahlreiche Websites neuerdings mit einem Vermerk über die Nutzung von Cookies ausgestattet sind? Die EU-Richtlinie zur Nutzung von Cookies wurde bereits 2011 im europäischen Parlament beschlossen – viel getan hat sich in der Praxis seither aber nicht. Wieso reagieren zahlreiche Websitebetreiber also gerade jetzt?

Cookies – Was ist das eigentlich?

Als Cookie wird eine einfache Textdatei bezeichnet, die von einer Website
auf dem Endgerät des Besuchers gespeichert wird. Darin enthalten sind personenbezogene Cookie Richtlinie in ÖsterreichInformationen über den Nutzer, wie zum Beispiel seine Spracheinstellungen, sein Klickverhalten oder seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Nutzerkonto.

Was besagt die Cookie Richtlinie in Österreich?

Bereits Ende 2011 wurde die in der EU beschlossene Richtlinie zur Nutzung von Cookies in das österreichische Telekommunikationsgesetz (TKG § 96 Abs. 3) übertragen. Seither sind Websitebetreiber dazu verpflichtet, einen ausdrücklichen Hinweis auf die Verwendung von Cookies auf ihrer Website zur Verfügung zu stellen.

Weiterhin muss der Websitebetreiber darüber informieren, welche personenbezogenen Daten ermittelt werden, zu welchem Zweck dies geschieht und wie lange die Daten gespeichert werden. Die wesentliche Anforderung der Cookie Richtlinie besteht in der ausdrücklichen Einwilligung des Nutzers zur Ermittlung und Verwendung der per Cookies erhobenen Daten. Dass gerade jetzt zahlreiche Websitebetreiber dazu übergehen, die Cookie Richtlinie zu befolgen, hängt wohl nicht zuletzt damit zusammen, dass Google seit 30. September 2015 die Nutzer zahlreicher Google Produkte dazu verpflichtet, die Cookie Richtlinie der EU umzusetzen.

 

Cookie Richtlinie in Deutschland

Für Deutschland gelten hinsichtlich der Nutzung von Cookies andere Regelungen als in Österreich. Worauf Sie als Websitebetreiber in Deutschland achten müssen, erfahren Sie hier.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. Informieren Sie sich bei Ihrer Webdesign Agentur oder Ihrem Webmaster darüber, ob auf Ihrer Website Cookies verwendet werden. Andernfalls geben auch die Browsereinstellungen Aufschluss über die Verwendung von Cookies.
  2. Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenschutzhinweise aktuell sind. Verwenden Sie zum Beispiel Google Produkte wie Google Analytics, ist ein Hinweis auf die Verwendung von Cookies im Impressum verpflichtend.
  3. Falls sie bisher keinen Hinweis auf die Nutzung von Cookies auf Ihrer Website installiert haben, wird es höchste Zeit dies zu tun. Wenden Sie sich dafür an Ihren Webmaster bzw. Ihre Webdesign Agentur oder nutzen Sie diese kostenlose Anleitung.

Was geschieht bei Missachtung der Richtlinie?

Im schlimmsten Fall droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 37.000 Euro, wenn Sie gegen die Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes § 96 Abs. 3 verstoßen. Außerdem bieten Sie durch Missachtung der Richtlinie Ihren Mitbewerbern die Möglichkeit mittels einer Unterlassungsklage gegen unlauteren Wettbewerb vorzugehen.

Nähere Infos zu diesem Thema inkl. Textbeispiele für Ihr Impressum, finden Sie auf der WKO Webseite hier.

Google AdWords: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

♦  Ihr habt einen Onlineshop, verkauft aber kaum etwas damit?

♦  Eure Website ist voller interessanter Inhalte, die aber niemand findet?

♦  Ihr möchtet kurzfristig effektive Werbung für euer Business schalten, weil bald die Saison beginnt, ein wichtiges Event ansteht oder eure Angebote einfach mehr Aufmerksamkeit verdienen?

Google Adwords macht es möglich, innerhalb kürzester Zeit mit gewünschten Suchbegriffen auf Top Platzierungen in den Suchergebnissen zu erscheinen. Minimale Streuverluste durch zielgruppenspezifische Ansprache, eine transparente Kostenstruktur und der sofort sichtbare Erfolg sind schlagende Argumente dafür, Google Adwords Kampagnen einen fixen Platz im Online Marketing Mix eures Business einzuräumen. Voraussetzung dafür, ganz vorne mitzuspielen ist die Bereitschaft, Zeit und Geld zu investieren, um die Funktionsmechanismen der Suchmaschinenwerbung zu verstehen und eine erfolgreiche Kampagnenstrategie zu entwickeln.

So funktioniert Google Adwords Marketing

Google Adwords Kampagne schaltenAdwords ist eine klassische Pull-Marketing-Maßnahme. Sie richtet sich demnach nur an potentielle Kunden, die bereits wissen wonach sie suchen. Es lohnt sich also nur dann Adwords zu nutzen, wenn Ihr ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, nach der potentielle Kunden bei Google auch tatsächlich suchen. Ist euer Angebot oder eure Marke noch gänzlich unbekannt, solltet ihr zunächst die Popularität der Marke mit Push-Marketing Maßnahmen stärken.

Wie die Auktion von Anzeigen bei Google im Detail funktioniert, schildern die Jungs von „The Simple Club“, wie wir finden, in sehr verständlicher und ansprechender Weise

Für alle, die gleich loslegen möchten, folgt hier ein Adword Crash Kurs in nur 3 Schritten.

1. Schritt: Google Adwords Kampagne Planen

Habt ihr euch dafür entschieden, eine Adwords Kampagne zu erstellen, solltet ihr euch zunächst intensiv mit eurer Zielgruppe, dem Wettbewerb und dem Zielvorhaben der Kampagne auseinandersetzen. So macht es einen großen Unterschied, ob das Ziel der Kampagne ist, möglichst viele Kontakte (Leads) zu generieren, oder lediglich die Besucherzahlen und damit die Bekanntheit eurer Marke steigen sollen. Was die Zielgruppe anbelangt gilt: Je genauer die Zielgruppe eingegrenzt wird, desto höher ist die Chance, eine hohe Conversion-Rate mit der Anzeige zu erzielen. Betreibt Ihr zum Beispiel einen Friseurshop in Wien, sollte eure Zielgruppe logischerweise Wien und möglicherweise die nähere Umgebung enthalten. Schaltet Ihr die Anzeige hingegen für ganz Österreich, schnellen sowohl die Kosten als auch die Streuverluste in die Höhe. Von daher: Eine professionelle Kampagnenplanung ist die halbe Miete!

2. Schritt: Die richtigen Keywords auswählen

An welcher Position eure Anzeige erscheint, hängt neben dem abgegebenen Gebot nämlich maßgeblich davon ab, ob eure Website die Suchintention der Nutzer befriedigt. Berechnet wird das über den sogenannten Qualitätsfaktor, der einerseits automatisch durch den Googlebot bestimmt wird und im weiteren Verlauf nochmals durch einen Google Mitarbeiter verifiziert. Google sieht sich eure Anzeige und das gewählte Keyword an und entscheidet, ob eure Inhalte für dieses Keyword relevant sind. Die Auswahl geeigneter Keywords ist also das A und O der Adwords Werbung. Kehren Nutzer nach dem Klick auf eure Anzeige überdurchschnittlich häufig wieder zu den Suchergebnissen zurück, wird eure Anzeige in Zukunft für den betreffenden Begriff seltener angezeigt.

Tipp: Versetze dich in die Lage deiner Zielgruppe und überlege, wonach sie suchen würden, wenn Sie dein Angebot finden wollen würde. Die Begriffe oder Wortgruppen die dabei herauskommen, sind deine Keywords.

3. Schritt: Anzeigentexte optimieren

Habt ihr euch für die richtigen Keywords entschieden, steht euch nur noch der letzte Part der Kampagnenerstellung bevor: Die Formulierung der Anzeigentexte. Hier gilt es: USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal) herausstellen und Aufmerksamkeit erregen. Seid experimentierfreudig bei der Gestaltung eurer Anzeigen und versucht dafür zu sorgen, dass eure Texte sich von denen der Konkurrenz abheben. Das gelingt zum Beispiel durch das Wecken von Emotionen („10 Jahre jünger aussehen“), den Einsatz von zeitlich begrenzten Angeboten (Nur im Juni 10% sparen) oder Handlungsempfehlungen („Jetzt bestellen“) und jede Form von ungewöhnlicher Ansprache. Wir empfehlen für eine Anzeige mindestens 2-3 Anzeigentexte zu erstellen und mithilfe von A/B-Tests herauszufinden, welcher Text am meisten Klicks erzeugt. Experimentieren ist die Devise.

Pro & Contra: Google Adwords vs. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wer sein Business auf Seite Eins bei Google sehen möchte, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Die Website so lange dem Suchmaschinen-Algorithmus anzupassen, bis möglicherweise eine Platzierung auf Seite Eins dabei herausspringt oder aber mithilfe von bezahlten Google Adwords Kampagnen von heute auf morgen die Suchergebnisse anzuführen. Der Vorteil von bezahlter Suchmaschinenwerbung liegt also offensichtlich darin, dass Ihr zielgerichtet, mit exakt planbaren Ausgaben messbare Ergebnisse erzielt, während die Erfolge mit Suchmaschinenoptimierung weitaus weniger plan- und kontrollierbar sind.

Google Adwords Vorteile & Nachteile

+ Optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis (Nur für tatsächliche Klicks wird gezahlt)

+ Minimale Streuverluste (Anzeigen werden nur für die ausgewählte Zielgruppe ausgespielt)

+ Unmittelbar sichtbarer Erfolg (Wenige Tage von Anzeigenschaltung bis zu ersten Ergebnissen)

+ Einfluss auf Rankingpositionen (Je höher das Gebot desto besser das Ranking)

– Keine langfristige Wirkung (Kampagne endet sobald das Budget verbraucht ist)

– Kostenintensiv (besonders bei heiß begehrten Keywords zahlt man bis zu 10 Euro pro Klick)

– Klick-Betrug möglich (Mitbewerber können eure Kosten in die Höhe treiben, indem sie auf eure Anzeigen klicken)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) Vorteile & Nachteile

+ Maximaler Return-of-Investment (Im Gegensatz zu Adwords: Einmal optimiert – dauerhaft profitiert)

+ Langfristig und Nachhaltig (Wenn die Website einmal SEO-optimiert wurde, können langfristig TOP Rankings erzielt werden, ohne dafür abermals Geld zu investieren)

+ Nutzer Vertrauen organischen Suchergebnissen mehr als bezahlten Anzeigen

+ Kann nicht von Nutzer ausgeblendet werden wie z.B. Adwords Anzeigen

– Erfolg nicht unmittelbar sichtbar (Es dauert in der Regel einige Wochen oder Monate, bis die Rankings sich verändern)

– Externe Faktoren nicht kalkulierbar (Performance der Wettbewerber und Änderung im Algorithmus der Suchmaschinen können Einfluss auf die Position in den Suchergebnissen haben)

– kein direkter Einfluss auf Rankingpositionen

10 Tipps zur Conversion Optimierung für Onlineshops

Was macht einen Besucher zum Kunden und wie kann man als Websitebetreiber darauf Einfluss nehmen, dass mit der Zahl der Aufrufe einer Seite auch gleichsam die Anzahl der Käufe steigt? In der Regel zählen die ersten 30 Sekunden – ist der Besucher innerhalb dieser Zeit nicht von der Seriosität oder dem Produktangebot eines Onlineshops überzeugt, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach das Angebot der Konkurrenz aufsuchen. Damit euch das nicht passiert, haben wir hier 10 Tipps zur Conversion Optimierung für Onlineshops zusammengefasst.

1. Produkte von ihrer Schokoladenseite präsentieren

„Das Auge kauft mit“ – Es sollte auf eurer Landing Page also auf den ersten Blick begeistert werden. Wie das möglich ist? An vorderster Stelle steht dabei die Verwendung ästhetischer, hochauflösender Bilder des Produktes aus verschiedenen Perspektiven, um dem Kunden ein möglichst detailliertes Bild davon zu ermöglichen. Der erste Eindruck von einer Landing Page entscheidet über Conversion oder Absprung – von daher sollten Webmaster sicherstellen, dass das Wesentliche (das Produkt) so detailreich und ansprechend wie möglich dargestellt ist und auf den ersten Blick überzeugt. Hilfreich dabei können neben exzellenten Bilddateien, die ihr im besten Fall selbst produziert, zum Beispiel 360° Videos, rotierende Bilder oder 3-D Darstellungen des Produktes sein, sowie eine informative Beschreibung des Artikels.

2. Kurze Ladezeiten gewährleisten

Eine möglichst kurze Ladezeit ist nicht nur wichtiger Google-Rankingfaktor – sie ist auch dafür verantwortlich, dass Besucher eine positive User Experience haben, wenn sie euren Webshop nutzen. Insbesondere auf Produktseiten, auf denen zahlreiche kapazitätsintensive Dateien (Bilder, Videos, JavaScript) vorhanden sind, solltet ihr darauf achten, dass die Ladezeit den Grenzwert von 1,5 Sekunden nicht überschreitet. Eine von Google herausgegebene Studie belegt den Zusammenhang von Ladezeit und Absprungrate. Sie besagt, dass bei einem Anstieg der Ladezeit um 100 Millisekunden die Suchanfragen um 0,2 Prozent zurückgehen. Ob eure Ladezeit sich in einem kritischen Bereich befindet, und wie ihr dafür sorgen könnt, dass eure Website schneller vollständig geladen ist, erfahrt Ihr mit dem Page Speed Insights Test von Google.

3. Call-to-Action Buttons als Wegweiser einsetzen

Um euren Besuchern zu zeigen, wie sie auf dem kürzesten Weg den Bestellvorgang in eurem Shop abwickeln können, sollten auffällige Call-to-Action Buttons als Wegweiser sinnvoll auf der Landing Page platziert werden. Achtet darauf, dass eure Buttons auf den ersten Blick sofort als solche erkennbar sind und sich von der restlichen Landing Page abheben. Auf allzu kitschige, mehrfarbige Riesen-Banner solltet ihr allerdings lieber verzichten. Der Text im Button sollte einen Klickreiz enthalten, gut lesbar sein und Lust auf mehr machen um zur Conversion Optimierung beizutragen. Ein praktisches Tool zum Erstellen von Call-to-Action Buttons findet ihr hier

4. Vertrauen schaffen

Vertrauen zu schaffen, gilt im E-Commerce als Grundvoraussetzung für Erfolg. Erscheint eure Website den Besuchern unseriös, zum Beispiel durch fehlerhafte Rechtschreibung, nicht vorhandenes Impressum oder fehlende Gütesiegel, werden sie womöglich eher die Seiten der Konkurrenz aufsuchen. Man sollte sich also bemühen, den Besuchern bereits auf den ersten Blick vertrauensfördernde Elemente sichtbar zu präsentieren. Verfügt ihr also Gütesiegel, Zertifizierungen oder SSL-Verschlüsselung – platziert diese in einem Bereich, den der Nutzer sofort sieht, wenn er auf die Landing Page gelangt. Pflegt euer Impressum, reagiert zügig auf Anfragen oder Reklamationen und bemüht euch um eine fehlerfreie Rechtschreibung. Eure Conversion Rate wird es euch danken.

5. Datenschutz großschreiben

Kunden gehen immer vorsichtiger mit ihren persönlichen Daten um. Ihr solltet euch von daher im Vorfeld genau überlegen, welche Daten für die Bestellung in eurem Webshop wirklich nötig sind. Je mehr Daten abgefragt werden, desto höher ist die Chance, dass der Kunde misstrauisch wird und den Kauf abbricht. Um also möglichst viele Besucher auch als Kunden zu gewinnen, sollte die Anzahl der abgefragten Daten auf ein Minimum reduziert werden. Ein weiteres vertrauensbildendes Merkmal eines Webshops ist der Einsatz von SSL-Zertifikaten zur Verschlüsselung der Kundendaten.

6. Das Auge des Kunden auf das Wesentliche lenken

Ist der Kunde erst einmal bei eurem Webshop gelandet, gilt es, ihn möglichst ohne Umwege und mit nur wenigen Klicks zur Conversion, also zum Kauf, zu leiten. Ihr solltet tunlichst vermeiden, dass eure Kunden sich durch undurchsichtige Kategorien zu kämpfen und nicht auf den ersten Blick zu finden, wonach sie gesucht haben. Deshalb: Gestaltet eure Landing Page übersichtlich, verwendet nicht zu kleine Schriftarten, nicht zu viele Farben und ein klar strukturiertes Layout. Conversion-Buttons müssen sich vom Rest der Landing Page abheben und einen Klickreiz hervorrufen. Probiert lieber verschiedene Varianten (Farben, Größe, Schriftart, Symbole) aus und verfolgt über einen gewissen Zeitraum die Auswirkungen.

7. Kundenbewertungen präsentieren

Eine Brandaktuelle Studie von eKomi belegt, dass Kundenbewertungen für 56 Prozent aller Befragten „wichtig“ oder „sehr wichtig“ sind. Knapp Zwei Drittel gaben an, ein Produkt, welches sie ursprünglich nicht kaufen wollten, nach dem Lesen einer positiven Kritik schließlich doch gekauft haben. All diejenigen unter euch, die bisher keine Kundenmeinungen und Rezensionen in ihrem Webshop erlauben, sollten sich also einmal ausrechnen, wie viele Kunden sie durch positive Kundenbewertungen hätten gewinnen können. Die meisten Content-Management-Systeme stellen Plug-Ins zur Verfügung, mit denen automatisch ein Bereich für Kundenbewertungen erstellt wird.

8. Keywords (Schlüsselbegriffe) einbinden

Keywords sind einerseits Voraussetzung dafür, dass potentielle Kunden euch über Suchmaschinen finden, andererseits aber auch hilfreiche Ankerpunkte auf der Landing Page, die dem Besucher signalisieren, dass er auf eurer Seite genau das vorfindet, wonach er gesucht hat. Um also einerseits eure Rankings zu pushen und andererseits eure Conversion-Rate zu steigern, empfiehlt es sich wichtige Schlüsselbegriffe auf der Landing Page zu integrieren, nach denen die Nutzer gesucht haben könnten. Achtet auf aussagekräftige Seitentitel, Meta-Descriptions und Überschriften und verseht sie mit relevanten Keywords.

9. Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten

Für den Kunden ist die Art der Bezahlung in Onlineshops ein wichtiges Thema. Oft hat der Kunde eine bevorzugte Zahlungsmethode – wird diese nicht angeboten, kommt es in 72 Prozent der Fälle zum Abbruch des Kaufvorgangs. Es empfiehlt sich als Websitebetreiber also darüber nachzudenken, auch Zahlungsmöglichkeiten anzubieten, die ihn womöglich einiges an Überwindung kosten (Zahlung auf Rechnung oder in Raten), wenn eine höhere Conversion-Rate dadurch zu erwarten ist.

Tipp: Im deutschsprachigen Raum zahlen Kunden online übrigens am liebsten mit PayPal, gefolgt von der Zahlung per Rechnung.

10. Kontinuierliche Analyse und Tests

Man lernt nie aus – das gilt auch für den Bereich Conversion Optimierung. Von daher solltet Ihr mindestens einmal pro Monat, besser noch wöchentlich, eure Zugriffs- und Conversion-Zahlen analysieren. Wichtige Anhaltspunkte dabei sind zum Beispiel die Absprungraten von einzelnen Landing Pages. Liegen diese über dem Durchschnitt, lässt sich daraus schließen, dass die Landing Page den Besuchern im jetzigen Zustand nicht gefällt oder euer Angebot sich nicht mit dem Kaufinteresse der Besucher deckt. Überprüft regelmäßig, welche Auswirkungen auch marginale Änderungen an eurer Website oder Marketingaktivitäten auf eure Besucher- und Absatzzahlen haben und versucht euch so Schritt für Schritt einer optimalen Conversion Rate anzunähern.