Local SEO 2017 – Tipps & Tricks für Unternehmen

Die Suche nach einem Unternehmen, einer Dienstleistung oder einem bestimmten Produkt beginnen die meisten Menschen im Internet. Dies gilt auch, oder sogar besonders, für lokale Einkäufe. Deshalb allein ist es schon naheliegend, wie wichtig es für solche lokal tätigen Unternehmen ist, bei Google an vorderster Stelle zu stehen und dort möglichst leicht von den suchenden Kunden gefunden zu werden.

Welche Taktiken dabei 2017 besonders erfolgsversprechend sind, wollen wir Ihnen mithilfe einer Schritt-für-Schritt Anleitung erklären. Darunter finden sich grundlegenden Taktiken, wie ein Eintrag in Google My Business oder die Eintragung des eigenen Unternehmens in Branchenverzeichnissen, aber auch viele weniger bekannte und nicht minder bedeutsame Maßnahmen, die richtig eingesetzt eine große Wirkung erzielen können.

1) NAP – Name, Adresse & Telefonnummer

Es ist nicht nur für Ihre Kunden wichtig, Ihre Kontaktdaten leicht in Erfahrung bringen zu können, sondern auch für Google. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Name, Adresse und Telefonnummer eindeutig sind. Das heißt, sie müssen überall wo sie zu finden sind exakt gleich sein. Man sollte die Telefonnummer beispielsweise nicht einmal mit +43… und an anderer Stelle mit 0043… beginnen. Häufig passieren auch Fehler, wenn es mehrere Telefonnummern gibt oder Namens- und Adressänderungen nicht auf allen Seiten angepasst werden.

Viele Firmen präsentieren die Kontaktdaten außerdem nur auf einzelnen Unterseiten. Dies sollte auf jeden Fall vermieden werden und die Kontaktdaten auf jeder Seite zu sehen sein.

2) Google My Business Account

Ein vollständiges Profil bei Google My Business ist Grundvoraussetzung für ein Top Ranking innerhalb der lokalen Suche. Tragen Sie möglichst vollständig sämtliche Kontaktinformationen und treffende Beschreibungen Ihrer Dienstleistung ein, um in der Google Suche, bei Google+ und in Google-Maps besser aufgefunden zu werden. Laut der alljährlich durchgeführten MOZ Studie zu den lokalen Ranking Faktoren steht der Google My Business Account immernoch an vorderster Stelle. Folgende Felder sollten Sie unbedingt vollständig ausfüllen:

  • Firmennamen
  • Adresse
  • Kontaktdaten und Öffnungszeiten
  • Beschreibung des Unternehmens und der Dienstleistungen
  • Fotos

3) Citations – Branchenbucheinträge & Co.

Citations sind Nennungen Ihres Unternehmens und dessen Kontaktdaten auf externen Websites. Das können zum Beispiel Foren, Blogs, Branchenbucheinträge etc. sein. Dabei muss keine Verlinkung zu Ihrem Unternehmen gesetzt werden – allein die Präsenz Ihres Unternehmensnamens, der Unternehmensadresse sowie der Kontaktdaten ist für Google ein positives Rankingsignal.

4) Kundenbewertungen

Auch beim Local SEO spielt das Feedback der bisherigen Kunden eine große Rolle. Es ist eine der besten Möglichkeiten, ein lokales Unternehmen an die Spitze zu bringen. Wenn andere Kunden zufrieden sind, steigt das Vertrauen in die Firma, besonders wenn die Bewertungen aus der eigenen Region stammen.

5) Social Media

Wie überall sind die Social Media auch beim Local SEO von Bedeutung. Mithilfe eines Social Media Accounts beispielsweise auf Facebook können Unternehmen zum einen ihre regionale Einbindung verstärken und zum anderen auf einfachstem Wege mit Kunden aus der Umgebung in Kontakt treten.

6) Optimierung für mobile Nutzung

Immer häufiger surfen die Menschen in der U-bahn, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Warten auf ihrem Handy durchs Internet. Deshalb ist es extrem wichtig, die eigene Homepage auch für mobile Geräte wie Handys und Tablets zu optimieren. Das bedeutet zum einen, der Inhalt soll auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar sein und die Ladezeit der Seite muss optimiert werden. Dies ist zwar kein Tipp speziell für Local SEO, da in diesem Bereich aber so oft Fehler auftauchen, findet es auch hier noch einmal Erwähnung.

7) Bildoptimierung

Google verwendet sowohl den Namen eines Bildes als auch den Alt-Tag, das heißt den Text, der als Bildbeschreibung verwendet wird – z.B. „Innenhof Autohändler Müller, 1060 Wien“. Auch diese Informationen helfen die lokalen Rankings einer Firma zu verbessern. Sie sollten bei Bildern und Logos auf der Website darauf achten, den Unternehmensname und den Standort zu vermerken, wann immer es möglich ist.

8) Voice-Search

Das Thema Voice Search wird wohl besonders in diesem Jahr immer mehr an Bedeutung gewinnen. Persönliche Assistenten wie „Alexa“, „Siri“ und „Cortana“ sind der Trend und schon jetzt gehen von diesen kleinen Roboter jeden Monat etwa 10% des Suchvolumens aus. Sie werden besonders bei lokalen Google-Anfragen benutzt und sind typischerweise mehr an die natürliche Sprechart angepasst und daher auch deutlich länger als gewöhnliche Suchanfragen, die über die Computertastatur eingetippt werden.

In Zukunft wird es also immer wichtiger, den Inhalt einer Website diesen sprachlichen Suchanfragen anzupassen.

Das kann bedeuten, einen Teil der Inhalte in einer Art Gesprächsform zu generieren, viele Antworten auf mögliche Suchanfragen auf der Seite anzubieten und die Texte in einem möglichst natürlichen Sprachstil zu formulieren.

Fazit

Zu guter letzt eine übersichtliche Aufstellung aller relevanten Ranking Faktoren für die lokale Suche.

Ranking Faktoren für Local SEO 2017

© MOZ: Local SEO Ranking Faktoren 2017

Auch beim Local SEO gelten natürlich alle anderen üblichen Regeln zur Suchmaschinen-Optimierung, zum Beispiel bezüglich Keywords und Content. Das heißt, man sollte sich generell überlegen, wie die potentiellen Kunden auf Google suchen und den eigenen Content dementsprechend gestalten. Des Weiteren sollte der Inhalt natürlich trotzdem sinnvoll sein. Fragen Sie sich, welche Probleme Ihre Kunden haben könnten und bieten Sie Lösungen auf Ihrer Seite.

Verbessern Sie Ihr Ranking in den lokalen Suchergebnissen!

Die Top 5 der Content Marketing Trends 2017

Im Rahmen der Suchmaschinen-Optimierung ist die Nutzerorientierung mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Neben den klassischen Onsite/Offsite Verbesserungen wie Keywords und Backlinks, belohnt Google seit einiger Zeit auch den konkreten Nutzen, den die Website den Usern bietet. Kurzgefasst geht es also um den Inhalt und genau darum geht’s auch beim Content-Marketing.

Was ist Content Marketing?

Inhalt, der den Nutzern Mehrwert bietet, bei speziellen Problemen weiterhilft oder ganz einfach unterhaltsam ist. Das höchste Ziel bei der ganzen Sache ist es, dem Nutzer das Gefühl zu geben: „Das ist genau das, wonach ich gesucht habe“. Um das zu erreichen ist es natürlich wichtig, eine gute Strategie zu verfolgen. Nicht jedes Content-Marketing bedeutet gutes Marketing.

Deshalb finden Sie hier eine Zusammenfassung der neuesten Trends und besten Tipps für gelungenes Content-Marketing 2017.

1. Mehr Visuelle Inhalte!

Das menschliche Gehirn verarbeitet Bilder und andere visuelle Inhalte wesentlich schneller als Texte. Da sich die Menschen ohnehin immer weniger die Zeit nehmen, lange Texte zu lesen, viele Informationen in möglichst kurzer rezipieren möchten, sollte dieser Umstand von den Marketern auf jeden Fall genutzt werden.

Eine gute Möglichkeit bieten dafür kleine Videos, die aufgrund ihrer Kürze und der schnellen Erkennbarkeit des Mehrwerts gleich auch noch häufiger über Social-Media-Kanäle geteilt werden.

2. Texte – Kurz und simpel

Natürlich kommt man um textuelle Inhalte auf einer Website schwer herum und möchte das auch gar nicht. Hierbei gilt aber entsprechend dem obigen Abschnitt: Je einfacher desto besser.
Die Devise lautet, es dem User so einfach wie möglich zu machen, den Inhalt zu verstehen. Dazu können schon Kleinigkeiten wie eine große Schriftart beitragen, Infografiken, die den Inhalt unterstützen oder eine verständliche, einfache Wortwahl.

Schreibmaschine - leicht verständlich texten

3. Mut zu Interaktivem Content!

Dass visueller Content funktioniert, egal ob in Bild- oder Textform ist wohl den meisten bekannt. In Tagen von Instagram, Snapchat & Co. muss erfolgreicher Content aber mehr bieten und auch in anderer Form aufbereitet werden. Videos und Blogs sind dabei schon ein Schritt in die richtige Richtung, doch es geht noch interaktiver: Immer öfter fallen Inhalte in Form von Quizzes oder Live-Streams wie Webinare (Web-Seminare) auf, die die User begeistern.

Dabei müssen die Inhalte nicht einmal unbedingt langlebig sein, sondern dürfen auch vergänglich und kurz sein wie eine Instagram-Story oder ein Snapchat-Video. Die Haupsache ist, der Content involviert den Nutzer und erzielt möglichst viel Aufmerksamkeit.

4. Kenne deine Zielgruppe

Wichtig im Informationszeitalter, in dem wir mit Inhalten nur so
überflutet werden, ist es außerdem, sich von der Masse und vor allem den Mitbewerbern abzuheben. Man möchte erreichen, dass der User erstens aufmerksam wird und zweitens auch dauerhaft interessiert bleibt. Nichtssagende, generische Blogartikel für ein breites Zielpublikum sind deshalb unbedingt zu vermeiden, wohingegen tiefgreifender Inhalt, der nicht nur an der Oberfläche kratzt, entsprechend zielführend ist. Was viellei
cht einigen Marketern widerstrebt, jedoch durchaus sinnvoll ist, ist eine kleinere Zielgruppe, die dafür aber ein weitaus höheres Engagement zeigt.
Der User möchte ein persönliches Erlebnis, auch Content Experience genannt, dass durch maßgeschneiderte Angebote für kleine Zielgruppen und passende Lösungen für individuelle Probleme erreicht werden kann.

Kleine Zielgruppen definieren Content Marketing

5. Beziehungen schaffen

Über zwei Drittel der Menschen vertrauen mittlerweile mehr auf den Content anderer Personen als auf den von Marken selbst. Das bedeutet, jeder Kunde, jeder Mitarbeiter und jeder Fan kann heutzutage zum Erfolg eines Unternehmens beitragen, indem er Inhalte aufbereitet, verbreitet oder sich in anderer Weise öffentlichkeitswirksam zum Unternehmen oder der Marke äußert.

Wie schon betont, reicht es heute nicht mehr aus, einen Blog zu schreiben, um eben einen Blog zu haben oder Social Media zu nutzen, weil das halt gerade der Trend ist. Man muss mit den richtigen Mitteln, zur richtigen Zeit und über den richtigen Kanal auf seine Zielgruppe eingehen.

Jetzt aber konkret – welche Strategien führen zum Erfolg?

Für dieses Vorhaben dienen Strategien, wie beispielsweise das im Moment so beliebte Influencer Marketing, bei dem zumeist junge erfolgreiche Social-Media-Gesichter als Markenbotschafter agieren. Die Art von Content Marketing ist zum einen relativ günstig und zum anderen oftmals deutlich wirksamer ist als klassische Werbeformate.

Das Storytelling, also Geschichtenerzählen im Zuge des Marketings, so wie es zum Beispiel Redbull mit dem Sprung von Felix Baumgartner erfolgreich umgesetzt hat oder User-generated Content, wobei Inhalte von den Nutzern selbst erstellt werden, zum Beispiel in Form von Kommentaren oder Bewertungen.

Es lässt sich nicht oft genug betonen, dass vor allem Stichwörter wie Persönlichkeit und Relevanz der Inhalte bei den Trends des Content-Marketings in diesem Jahr eine große Rolle spielen werden.

Wer sich also Gedanken über die Bedürfnisse des Publikums macht, diese in Verbindung mit den eigenen Unternehmenszielen setzt, konsequent ist und etwas Kreativität in der Umsetzung zeigt, kann mit Content-Marketing durchaus große Erfolge erzielen.

 

Enttäuschendes Google-Ranking?

Wird Ihre Website in Google schlecht gefunden, entgehen Ihnen dadurch unzählige qualitativ hochwertig Zugriffe auf Ihre Seite – Die Googlenutzer sind ja bereits gezielt auf der Suche nach einem Angebot, das Ihrem entspricht. Nur leider stoßen sie nicht auf Ihre Website, sondern auf die der Konkurrenz. Suchmaschinenoptimierung ist keine Hexerei – hält man sich an wichtige Grundlagen und erliegt nicht der Versuchung die Suchmaschinen mit unlauteren Methoden (Black-Hat-Seo) auszutricksen, kann man sein Google-Ranking mit genügend Zeit und Geduld selbst verbessern. Welche SEO-Fehler Sie dabei unbedingt vermeiden sollten, lesen Sie im folgenden Artikel.

Diese SEO-Fehler sollten Sie vermeiden 

Eine Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website ist heutzutage unverzichtbar, wenn Sie über Google und Co. gefunden werden wollen. Einige typische SEO-Fehler, die von Unternehmen im Zusammenhang mit der Optimierung Ihrer Website begangen werden, wollen wir Ihnen heute präsentieren – samt Strategien zur Vermeidung dieser Fehler!

SEO-Fehler #1  – Keine oder unpassende Keywords

Jede Suchmaschinenoptimierung beginnt mit einer ausführlichen Keywordrecherche – zumindest im Idealfall. In der Praxis vernachlässigen viele Unternehmer diesen essenziellen Part von SEO nach wie vor. Nur durch die Verwendung von passenden und viel gesuchten Keywords, können Sie auch die gewünschte Zielgruppe über Google & Co. ansprechen.

Was sollten Sie tun?

Überlegen Sie sich, wonach Ihre Zielgruppe sucht und welche Suchbegriffe Sie mit Ihren verschiedenen Seiten (Kategorieseiten, Produktseiten, usw.) optimal abdecken können. Tools wie der Google KeywordPlanner oder Ubersuggest können dabei behilflich sein, die optimalen Keywords für Ihre Website zu ermitteln.

SEO-Fehler #2 – Fehlende oder nicht optimierte <title>-Tags

Der <title>-Tag ist nach wie vor das wichtigste On-Page Element, was SEO anbelangt. Vielen Unternehmen ist das nicht bewusst, sodass <title>-Tags nicht mit Keywords bestückt und weder userfreundlich noch ansprechend gestaltet werden.

Was sollten Sie tun?

Achten Sie darauf, dass jede einzelne Seite ein einzigartiges <title>-Tag erhält, das sowohl mit dem zugehörigen Keyword ausgestattet wird, als auch einen Klickreiz für die Nutzer enthält.

Typische SEO Fehler: Title-Tag

SEO Fehler #3 – Zu wenig unique Content

Viele Unternehmen unterschätzen nach wie vor die Bedeutung von einzigartigem Text auf Ihrer Website. Letzen Endes arbeiten Suchmaschinen textbasiert und bevorzugen Inhalte, die rein in HTML geschrieben sind. Wenn Sie also vorrangig Bilder, Grafiken, Videos, Flash, Ajax und Co. auf Ihren Seiten einsetzen, werden Sie es schwer haben, für relevante Suchbegriffe gute Rankings zu erzielen.

Was sollten Sie tun?

Schreiben Sie selbst die Texte für Ihre Website – Niemand kennt Ihre Inhalte so gut wie Sie selbst. Denken Sie dabei nicht daran, möglichst viele Keywords unterzubringen, sondern möglichst viel Mehrwert für Ihre Nutzer zu kreieren. Die Texte sollten möglichst einfach als HTML-Code eingefügt werden, anstatt mithilfe von Flash oder Javascript eingebunden zu werden. So vermeiden Sie das Risiko, dass Ihre Texte nicht korrekt ausgelesen werden können.

SEO-Fehler #4 – Keine sinnvolle URL-Struktur

Sowohl aus Suchmaschinen- als auch aus Nutzersicht ist es sinnvoll, eine URL-Struktur zu implementieren, die der Navigationsstruktur Ihrer Website folgt.

Zum Beispiel sollte der Pfad einer Produktseite in etwas so aussehen:

http://www.ixsol.at/web/webdesign-wien/wordpress-website-erstellen-lassen/

Folgende URL hingegen gibt keinerlei Auskunft über den Inhalt der Seite und den Aufbau der gesamten Website:

http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=30079&tx_dfbnews_pi4[cat]=56

Was sollten Sie tun?

Achten Sie bestenfalls direkt beim Erstellen Ihrer Website darauf, dass die URLs keine dynamischen Parameter (z.B. id=500014&tx_dfbnews_pi1) enthalten sondern lediglich lateinische Buchstaben. Trennen Sie Wörter unbedingt mit einem Bindestrich anstatt mit einem Unterstrich (Google sieht sonst nur ein zusammenhängendes Wort) und sorgen Sie für gut leserliche URLs.

SEO-Fehler #5 – Lange Ladezeiten

Die Toleranzgrenze bei Internetnutzern, was die Ladezeit einer Website angeht, sinkt kontinuierlich. Für die Zufriedenheit Ihrer Nutzer ist es essenziell, dass Ihre Website in Sekundenschnelle vollständig geladen wird. Ist das nicht der Fall, wirkt sich das schnell auf die Absprungraten Ihrer Website aus. Sie können die derzeitige Ladezeit Ihrer Website hier testen.

Was sollten Sie tun?

Die Ladezeit hängt mit zahlreichen Faktoren auf der Website zusammen. Bildkomprimierung, korrekte Verwendung von Javascript und CSS Dateien sowie deren Komprimierung, Antwortzeiten des Servers und viele weitere technische Elemente spielen eine Rolle in diesem Zusammenhang. Für eine detaillierte Analyse Ihrer Ladezeit und die Optimierung relevanter Faktoren, wenden Sie sich gerne an unsere Spezialisten!

SEO-Fehler #6- Crawlability eingeschränkt

Grundvoraussetzung für Top Rankings bei Suchmaschinen ist die einwandfreie Erreichbarkeit Ihrer Website. Eine kleine aber sehr wichtige Datei ist in diesem Zusammenhang die Robots.txt Datei, die Suchmaschinen Zugang zu bestimmten Bereichen Ihrer Website erlaubt oder verbietet.

Was sollten Sie tun?

Lassen Sie die Robots.txt Datei von ihrem Webmaster oder einem professionellen Dienstleister erstellen, wenn Sie sich mit technischen Grundlagen nicht gut auskennen. Mittlerweile existieren auch zahlreiche Websites, die kostenlose Robots.txt Dateien erstellen – Allerdings können Sie sich dabei nicht immer sicher sein, dass damit auch wirklich die richtige Lösung für Sie gefunden ist.

SEO-Fehler #7 – Fehlende Alt-Tags und Dateinamen von Bildern

Ein wichtiger Rankingfaktor für Google und Co. sind neben Textelementen selbstverständlich auch Bilddateien. Bilder-SEO ist eine eigene Disziplin im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung, die viel zu oft vernachlässigt wird. Suchmaschinen können Bilder nur dann auslesen und richtig interpretieren, wenn die Dateinamen und Alt-Tags mit relevantem Inhalt gefüllt werden. Zahlreiche Unternehmen verzichten aber völlig auf die Optimierung von Bildern.

Was sollten Sie tun?

Definieren Sie für jede Grafik auf Ihrer Website einen aussagekräftigen Dateinamen, der den Inhalt des Bildes treffend und kurz beschreibt. Zusätzlich sollten Sie das Alt-Tag für jedes Bild mit einem vom Dateinamen abweichenden Inhalt ausfüllen, der ebenfalls eine Beschreibung des Bildinhalts darstellt.

Als Beispiel führen wir hier eines der Bilder, das auf unserer Website auf der Seite für „CMS Webdesign“ verwendet wurde auf.

Webdesign Agentur in Wien für CMS Webdesign

Alt-Tag: CMS Webdesign in Wien

Dateiname:  webdesign-agentur-wien.jpg

 

SEO Fehler # 8 – Duplicate Content

Einer der häufigsten SEO-Fehler ist der falsche Umgang mit Duplicate Content (doppelter Inhalt). Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, dass ihre Websiteinhalte identisch mit den Inhalten anderen Seiten sind. Zum einen entsteht das Problem durch Kopieren fremder Inhalte oder die Übernahme von Hersteller-Texten, andererseits können auch durch falsche Einstellungen auf Ihrer Website Duplikate einer URL vorhanden sein. Häufig kommt es zum Beispiel vor, dass dieselbe Seite sowohl mit als auch ohne „www.“ abrufbar ist, wodurch aus Google-Sicht Duplicate Content entsteht.

Was sollten Sie tun?

Zum einen sollten Sie niemals einfach fremde Texte aus dem Internet kopieren und auf Ihrer Website einfügen. Ebenso wenig sollten Produktbeschreibungen eins zu eins vom Hersteller übernommen werden. Falls doppelte Inhalte durch falsche Einstellungen entstehen, können Sie dieses Probel mithilfe von Canonical Tags oder 301-Redirects beheben.

SEO-Fehler #9 – Übermäßiger Gebrauch von Flash

Durch den Einsatz von Flash können optisch ansprechende Elemente auf Ihrer Website erscheinen, die jedoch von Suchmaschinen mitunter gar nicht ausgelesen werden können. Wie bereits erwähnt, arbeiten Suchmaschinen hauptsächlich textbasiert und können Inhalte, die in anderen Formaten als HTML eingebettet sind, nur bedingt interpretieren.

Was sollten Sie tun?

Unserer Tipp: Verzichten Sie komplett auf den Einsatz von Flash und nutzen Sie stattdessen HTML5, das von Google und Co. einwandfrei ausgelesen werden kann und keine Nachteile mit sich bringt.

SEO Fehler #10 – Keine sinnvolle interne Verlinkungsstruktur

Ein ebenfalls sehr vernachlässigter SEO-Faktor sind die internen Verlinkungen auf der Website. Häufig wird wahllos oder garnicht zwischen den verschiedenen Kategorien und Produkten auf einer Website verlinkt. So können weder Google noch der Nutzer einer sinnvollen Struktur auf Ihrer Website folgen.

Was sollten Sie tun?

Versuchen Sie zwischen den einzelnen Seiten auf Ihrer Website eine logische Verlinkungsstruktur zu implementieren. Verlinken Sie zum Beispiel von einer Kategorie auf sämtliche Produkte oder Unterkategorien, die sich in dieser Kategorie befinden. Auch zwischen einzelnen Kategorien und Unterkategorien sollte sinnvoll verlinkt werden. Bestenfalls nutzen Sie auch für den Linktext ab und an die passenden Keywords für die Zielseite. Übertreiben Sie es damit jedoch nicht – Die Links sollten natürlich aussehen und den Kunden auf Seiten weiterleiten, die an dieser Stelle für ihn relevant sind.

Wie Sie sehen, können Sie unter Beachtung der häufisten Fehler einiges für Ihr Google Ranking tun.

Sollten Sie Unterstützung bei der Erstellung von SEO Texten benötigen oder sich allgemein für dieses Thema interessieren, freuen wir uns auf Ihren Anruf unter 01 581 01 30 oder per Mail an info@ixsol.at.

AMP – Accelerated Mobile Pages

Die mobile Offensive geht in die nächste Runde

Gespannt haben Marketing-Experten und SEOs seit Jahresbeginn auf den Launch von Googles bereits im Oktober 2015 angekündigten Accelerated Mobile Pages (AMP) gewartet. Am 24. Februar war es soweit. In den mobilen Suchergebnissen von Google tauchen seither vermehrt Webseiten auf, die mit dem leuchtend grünen Kürzel „AMP“ gekennzeichnet sind und in einem Karussell oberhalb der üblichen Suchergebnisse angezeigt werden. Für den Nutzer bedeutet das besonders schnelle Ladezeiten und eine einwandfreie User-Experience von Newsartikeln. Publisher können mit verbesserten Rankings rechnen, wenn sie ihre Seite nach AMP Kriterien optimieren.

Wie funktioniert AMP?

In einfach Worten sind Accelerated Mobile Pages abgespeckte Versionen von einzelnen Websites, die rein auf einer speziellen Version der Programmiersprache HTML basieren. Die sogenannte AMP HTML Version sorgt dafür, dass Elemente, die Ladezeit und User-Experience beeinträchtigen, komprimiert werden und die Seite dementsprechend verkleinert wird. Das führt zu einer Verringerung der Ladezeit um das Vierfache im Vergleich zu mobiloptimierten Seiten ohne AMP und eine enorme Einsparung von Datenvolumen. Eine weitere Spezifikation von AMP besteht darin, dass Google ausschließlich JavaScript Dateien zulässt, die asynchron geladen werden, um abermals Kapazität einzusparen. Auch sind nur bestimmte Style-Sheets, die eine Größe von 50 Kilobyte nicht überschreiten, sowie lesbare Schriften erlaubt.

 

Welche Auswirkungen auf die Suchergebnisse sind zu erwarten?

Bereits im letzten Jahr hat Google die „mobile Offensive“ gestartet, die dazu führte, dass mobilfreundliche Seiten sich über gestiegene Rankings freuen konnten, während Websites, die mobile Optimierung vernachlässigten, mit Rankingverlusten rechnen mussten.

Die Devise „mobile first“ wird nun mit der Einführung von Accelerated Mobile Pages konsequent weitergeführt. Google möchte sicherstellen, dass Website-Betreiber sich auf die veränderten Nutzungsgewohnheiten der Besucher einstellen, da die Suchanfragen über mobile Geräte weiterhin rasant ansteigen. Dementsprechend ist damit zu rechnen, dass auch diesmal Webseiten, die schnell reagieren und eine AMP Version Ihrer Seiten bereitstellen, bevorzugt auf den vorderen Plätzen gerankt werden. Ebenfalls für steigende Rankings spricht die Tatsache, dass Mobilfreundlichkeit ohnehin ein wichtiger Rankingfaktor ist und diese durch die Verwendung von AMPs laut Google deutlich gesteigert werden kann. Ein Ranking-Boost für Accelerated Moblile Pages Nutzer ist also durchaus zu erwarten.

Wie ihr Googles Accelerated Mobile Pages für eure Website nutzen können

Grundsätzlich bestehen mehrere Möglichkeiten, AMP für eure Website einzusetzen. Allen gemein ist, dass Publisher künftig zwei Seiten mit denselben Inhalten anbieten müssen. Eine Webversion und eine abgespeckte AMP Version. Falls eure Website auf WordPress basiert, können die folgenden PlugIns für die Installation von AMP genutzt werden. AMP Plugin (deutsch)  AMP Plugin (englisch)

Weitere Möglichkeiten, AMP für eure Website zu nutzen, erläutert Google in einem Tutorial, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie Webmaster Accelerated Mobile Pages anwenden können. Zusätzliche Informationen und der AMP-Code werden auf Github zur Verfügung gestellt.