Barrierefreie Website – Internet für Alle

300.000 ÖsterreicherInnen sind laut WKO stark sehbeeinträchtigt,
200.000 hörbeeinträchtigt und circa eine Millionen ÖsterreicherInnen leiden unter eingeschränkter Mobilität. Damit all diese Menschen die Vorteile des Internets ebenso nutzen können, wie Menschen ohne Beeinträchtigung, wurde die Barrierefreiheit von Internetseiten im Behindertengleichstellungsgesetz verankert.
Was für behördliche Internetauftritte bereits seit 2008 gilt, ist seit dem 1. Jänner 2016 auch für alle Websites mit kommerziellem Zweck Realität – Barrierefreies Webdesign. Das bedeutet, seinen Webauftritt für alle Besucher einwandfrei nutzbar zu gestalten. Damit auch Menschen mit einem körperlichen Handicap, wie einer Seh- oder Hörschwäche, die digitalen Inhalte einer Website in vollem Umfang nutzen und verstehen können, verpflichtet das Behindertengleichstellungsgesetz zur barrierefreien Gestaltung von Websites.

Barrierefreie Website Pflicht

Fallstricke der Barrierefreiheit

Eine barrierefreie Website zeichnet sich dadurch aus, dass Menschen mit körperlicher, psychischer und geistiger Behindert oder Einschränkung ohne zusätzliche Hilfsmittel alle Bereiche der Website in vollem Umfang selbstständig nutzen können. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele vor, die zu eingeschränkter Barrierefreiheit führen können.

Fehlende Navigationshilfen

Werden Überschriften beispielsweise nur über eine „fette“ Schriftart gekennzeichnet, anstatt mithilfe von Überschriften Tags, können Sie von blinden Nutzern nicht identifiziert werden.

Mangelnder Farbkontrast

Informationen, die rein über die Farbe codiert werden, sind für Sehbehinderte Personen mitunter nicht lesbar

Tastaturbedienbarkeit

Elemente, die nur mit der Maus klickbar sind, schließen möglicherweise Menschen mit motorischer Behinderung von der Nutzung aus.

Timout Zeiten zu kurz

Formulare, die in einer bestimmten Zeit ausgefüllt werden müssen, weil ansonsten die Sitzung abläuft, können von älteren oder motorisch behinderten Menschen nicht schnell genug bearbeitet werden.

Was geschieht, wenn Ihre Website nicht barrierefrei ist

Laut WKO stellen Barrieren im Internet eine mittelbare Diskriminierung dar und können auf zivilrechtlichem Wege geklagt werden. Die vermeintlich diskriminierte Person hat die Möglichkeit Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Bevor das Gericht eingeschaltet werden kann, ist allerdings ein Schlichtungsverfahren beim Sozialministeriumsservice verpflichtend zu durchlaufen. Erst wenn in besagtem Verfahren keine Einigung zustande kommt, hat die beeinträchtigte Person Anspruch auf den Ersatz von materiell und immateriell entstandenen Schäden. Als Mindestschadensersatz werden 1.000,00 € als Richtwert genannt.

Unser Angebot

Möchten Sie Ihre Website auf Barrierefreiheit überprüfen lassen oder Ihre neue Homepage barrierefrei gestalten? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage oder Ihren Anruf unter

+43 1 5810130

 

 

Die Cookie Richtlinie

Warum Sie jetzt handeln müssen

Ist Ihnen in letzter Zeit auch aufgefallen, dass zahlreiche Websites neuerdings mit einem Vermerk über die Nutzung von Cookies ausgestattet sind? Die EU-Richtlinie zur Nutzung von Cookies wurde bereits 2011 im europäischen Parlament beschlossen – viel getan hat sich in der Praxis seither aber nicht. Wieso reagieren zahlreiche Websitebetreiber also gerade jetzt?

Cookies – Was ist das eigentlich?

Als Cookie wird eine einfache Textdatei bezeichnet, die von einer Website
auf dem Endgerät des Besuchers gespeichert wird. Darin enthalten sind personenbezogene Cookie Richtlinie in ÖsterreichInformationen über den Nutzer, wie zum Beispiel seine Spracheinstellungen, sein Klickverhalten oder seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Nutzerkonto.

Was besagt die Cookie Richtlinie in Österreich?

Bereits Ende 2011 wurde die in der EU beschlossene Richtlinie zur Nutzung von Cookies in das österreichische Telekommunikationsgesetz (TKG § 96 Abs. 3) übertragen. Seither sind Websitebetreiber dazu verpflichtet, einen ausdrücklichen Hinweis auf die Verwendung von Cookies auf ihrer Website zur Verfügung zu stellen.

Weiterhin muss der Websitebetreiber darüber informieren, welche personenbezogenen Daten ermittelt werden, zu welchem Zweck dies geschieht und wie lange die Daten gespeichert werden. Die wesentliche Anforderung der Cookie Richtlinie besteht in der ausdrücklichen Einwilligung des Nutzers zur Ermittlung und Verwendung der per Cookies erhobenen Daten. Dass gerade jetzt zahlreiche Websitebetreiber dazu übergehen, die Cookie Richtlinie zu befolgen, hängt wohl nicht zuletzt damit zusammen, dass Google seit 30. September 2015 die Nutzer zahlreicher Google Produkte dazu verpflichtet, die Cookie Richtlinie der EU umzusetzen.

 

Cookie Richtlinie in Deutschland

Für Deutschland gelten hinsichtlich der Nutzung von Cookies andere Regelungen als in Österreich. Worauf Sie als Websitebetreiber in Deutschland achten müssen, erfahren Sie hier.

Was Sie jetzt tun sollten

  1. Informieren Sie sich bei Ihrer Webdesign Agentur oder Ihrem Webmaster darüber, ob auf Ihrer Website Cookies verwendet werden. Andernfalls geben auch die Browsereinstellungen Aufschluss über die Verwendung von Cookies.
  2. Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenschutzhinweise aktuell sind. Verwenden Sie zum Beispiel Google Produkte wie Google Analytics, ist ein Hinweis auf die Verwendung von Cookies im Impressum verpflichtend.
  3. Falls sie bisher keinen Hinweis auf die Nutzung von Cookies auf Ihrer Website installiert haben, wird es höchste Zeit dies zu tun. Wenden Sie sich dafür an Ihren Webmaster bzw. Ihre Webdesign Agentur oder nutzen Sie diese kostenlose Anleitung.

Was geschieht bei Missachtung der Richtlinie?

Im schlimmsten Fall droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 37.000 Euro, wenn Sie gegen die Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes § 96 Abs. 3 verstoßen. Außerdem bieten Sie durch Missachtung der Richtlinie Ihren Mitbewerbern die Möglichkeit mittels einer Unterlassungsklage gegen unlauteren Wettbewerb vorzugehen.

Nähere Infos zu diesem Thema inkl. Textbeispiele für Ihr Impressum, finden Sie auf der WKO Webseite hier.

TYPO3 vs. Drupal CMS

Drupal vs. Typo 3

Wer macht das Rennen?

t3n Magazin von yeebase media Gmbh, Hannover hat in seiner neuesten Ausgabe (1. Quartal 2013) sich dieser Frage gestellt.
Die Wahl eines Open Source CMS ist eine Grundlegende Entscheidung, darum haben wir auch euch die wichtigsten Punkte des Artikels zusammen gefasst.

Vorab, der Beitrag ist nicht für Techniker gestaltet, sondern für Entscheider aus dem Bereich Marketing ohne technischen Hintergrund.

Drupal

Drupal 8 – neuer Release. Angepasst für mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablets, wurden die Schwachpunkte der letzen vorigen Version beseitigt. Dazu kommt auch noch die Optimierung der Sprachfeatures und Autoren Werkzeuge.

Neue Anwendungen sind unter anderem für neue Zielgruppen interessant:

  • Geschäftsanwendungen
  • eLearning
  • Publishing
  • Social Communities
  • Event-Management
  • Customer Relationsship Management (CRM)

 

Was macht das Tool für Marketing Leute interessant?
Funktionen wie User-Tracking, Multi-Channel-Publishing und Echtzeit-Analysen. Damit können Marketingverantwortliche das Verhalten der Webseiten-User analysieren, Rückschlüsse ziehen und dementsprechend die Inhalte zuschneiden. Skalierbar – anwendbar für Große als auch für kleine Unternehmen.

Von Smartphones bis Tablets…

Die Entwickler möchten es zu einem der besten Frameworks für mobile Webanwendungen machen.  Derzeit wird sehr viel in Forschung und Prototyping investiert.

Fazit: Durpal soll die nächsten 4-5 Jahren an der Spitze der CMS stehen. Mobile Support, Web-Engagement und spezialisierte Distributionen bilden hier die Schlagworte. Hierbei können die Entwickler noch Unterstützung gebrauchen.

TYPO3

Was ist neu? Das CMS Neos (vormals Phoenix) soll die Nachfolge für das jetztige TYPO3 CMS (ab November Version 6.0) ablösen sollte. Darum gab es unter dem Brandhimmel einige Änderungen. TYPO3 wird zur Dachmarke z.B. FLOW3 wird zu „TYPO3 Flow“, Surf wird zu „TYPO3 Surf“ .

Was ist aber das Entscheidende für Anwender?
TYPO3 6.0 bring einige wichtige Änderungen mit sich. TYPO3 Core wurde auf Namespace umgestellt, jedoch gibt es für die Vorgängerversionen eine Kompatibiltitässchicht mit der man jedoch auch noch die alten PHP-Klassennamen verwenden kann. In diesem Sinne – Extension funktionieren auch ohne Umstellung. Jedoch sollte langfristig darauf geachtet werden, dass Extensions nachgerüstet werden.

Mobile Webseiten mit TYPo3

ja, das geht! Aufgrund des Templating-Systems besteht kein Problem mit TYPO3 CMS und TYPO3 Neos. Auch das Zusammenspiel mit den Responsive-Framworks (Foundation, YAML, Bootstrap etc.) ist problelos möglich. Es gibt auch neuere Ansätze für responsive Images (TYPO3 Extension) die zu verschiedenen Varianten die jeweils passende Bildversion liefert.

Fazit: Wer TYPO3 bereits hat, kann bedenkenlos damit in die Zukunft sehen. Mit der Erweiterung t3mobile wird auch noch das Editieren von bestehenden Webseiten für den Zweck von mobilen Webseiten vereinfacht.

 

weiter Links dazu:
t3n.de/3213
http://sparkdrupal.com
http://durpal.org/community-initatives/drupal-core
http://w3techs.com/technologies/overview/content_management/all