Landingpages – Konversionen durch effektive Zielseiten steigern

Landebahn für Flugzeuge landing pages symbolisierenIm Inbound Marketing schon lange ein Begriff, handelt es sich bei Landingpages um eine erfolgsversprechende Methode User nach dem Klick auf ein Werbebanner oder eine Textanzeige zu einer Aktion zu bewegen. Das Potential zur Landingpage hat so gesehen jede Seite: Ob Besucher die erwünschte Aktion tatsächlich ausführen, hängt von mehreren Faktoren ab. Was gute Landingpages ausmacht und wie Sie Ihre Zielseiten für Konversionen optimieren haben wir Ihnen in folgendem Artikel zusammengefasst.

1. Optimierter Anzeigentext

Womöglich haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht und wissen bereits worauf es bei einer guten Landingpage tatsächlich ankommt. Kriegt jedoch diese keiner zu sehen, waren Ihre Bemühungen umsonst. Berücksichtigen Sie bei der Verfassung des Anzeigentextes Keywords, die Ihre potentiellen Kunden suchen könnten. Genau das in Ihrer Anzeige beschriebene Angebot sollte den User auch nach einem Klick erwarten. Weicht der Inhalt Ihrer Landingpage zu sehr von Ihrer Anzeige ab, sinkt die Chance auf eine Konversion um ein Vielfaches. Womöglich fühlt sich der User sogar betrogen und verlässt Ihre Seite schnell wieder.

Google Ad Mockup
Das über die Anzeige beworbene Angebot sollte nicht vom Anzeigentext abweichen. Verärgern Sie Ihre Besucher nicht mit Clickbait-Anzeigen und falschen Versprechen.

2. Überzeugende Inhalte

Besuchern muss in den ersten paar Sekunden klar werden, worum es auf Ihrer Landingpage geht. Die Überschrift sollte ansprechend formuliert sein und Ihr Angebot noch attraktiver machen. Viele Unternehmen entscheiden sich, zusätzlich noch ein Sub-Headline zu platzieren um auf weitere Vorteile des Angebotes aufmerksam zu machen.

Spotify Landing Page Screenshot
Musikstreamingdienst Spotify bringt es in wenigen Sätzen auf den Punkt.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Im Gegensatz zu herkömmlichen Unternehmenswebseiten, verfolgen Landingpages meistens das Ziel ein spezifisches Produkt oder zeitlich begrenzte Aktionen zu bewerben. Daher ist es üblich die dargestellte Information auf wenige, wesentliche Elemente zu beschränken.

Um das Angebot noch ansprechender zu gestalten, ist eine einzelne Grafik in angemessener Größe oft schon ausreichend. Wie schon bei der Headline, geht es hierbei weniger um die Vorstellung des Produktes, sondern um die Emotionen die beim Betrachten dieser Bilder ausgelöst werden. Dieser Effekt kann durch die Platzierung eines hochaufgelösten Videoclips verstärkt werden.

Microsoft Outlook Landing Page Screenshot
Softwarehersteller Microsoft verzichtet auf die Produktdetails und lässt stattdessen ein Modell mit zufriedenem Blick für Ihre Qualität sprechen.

3. CTAs: Unwiderstehliche Klickreize

Das wahrscheinlich wichtigste Element einer konversionsstarken Landingpage ist der berühmte CTA, oder Call-to-Action. Damit wird ein Klickreiz beschrieben, der verschiedenste Formen annehmen kann. Im Falle von Landingpages kommt er meistens als auffälliger Button zum Vorschein, dessen Klick die gewünschte User-Aktion und somit Konversion darstellt. Oft finden sich auf einer Landingpage gleich mehrere CTAs. Diese sollten sich farblich von der Landingpage gut abheben. Optimal umgesetzt, wird der User subtil zur gewünschten Aktion getrieben.

Mailchimp Landing Page Screenshot
Newsletterprovider Mailchimp bietet zwar die Option mehr zum Produkt zu erfahren – Der Button zur Abonnementauswahl sticht jedoch deutlicher hervor.

4. Designentscheidungen für Konversionen treffen

Wie bereits erwähnt, empfiehlt es sich Landingpages möglichst schlicht zu halten. Dies gilt auch für die Navigationsmöglichkeiten: Ansteuerbare Elemente sollten stets der Erfüllung Ihres primären Ziels dienen. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto genauer können Sie das Design Ihrer Zielseiten an diese anpassen.

ProTools Landing Page Screenshot
Audiosoftwarehersteller AVID kennt seine Zielgruppe bestens: Auf dieser Landing Page verwendete Farbkombinationen erinnern ans Interface der beworbenen Anwendung.

Während sauber gehaltene, überwiegend einfärbige Landingpages vorgestellte Produkte elegant und hochwertig wirken lassen, verwenden Banken und Institute häufig dunklere Blau-Töne, da diese Professionalität vermitteln und das Vertrauen von Usern stärken.

MyMuesli Landing Page Screenshot
Knallige Pink-Töne finden häufig bei jungen Frauen Anklang. Diese Käufergruppe wird bei mymuesli’s Kampagne zu Neujahrsvorsätzen besonders fokussiert.

5. Vertrauen Sie uns!

Unabhängig von Ihrem Angebot, sollten Sie sich bemühen Ihr Unternehmen so vertrauenswürdig wie nur möglich zu präsentieren. Heben Sie Ihre gute Erreichbarkeit durch einfach auffindbare Kontaktmöglichkeiten hervor, damit potentielle Kunden nicht ins Zögern geraten. Ist Ihr Unternehmen in Sozialen Medien vertreten? Ein in die Landingpage integrierter Chatbot ist ein weiteres beliebtes Tool zur Stärkung des Kundenvertrauens.

Magento Commerce Landing Page Screenshot
E-Commerce Plattform Magento bietet über ein Telefon-Icon die Möglichkeit telefonischen Kontakt aufzunehmen, einen Rückruf anzufordern oder als bestehender Kunde direkt ein Support Ticket zu öffnen.

Unser Fazit: Mit diesen Punkten im Hinterkopf steigern Sie nicht nur die Chance auf mehr Konversionen. Durch das schaffen eines isolierten Verkaufstrichters leiten Sie potentiellen Kunden von ihrer optimierten Anzeige, über die Landingpage zu einem motivierten Kaufabschluss. Zeitgleich erzielen Sie bessere SEO-Rankings und können Ihre Marketingziele noch schneller erreichen – sei es der Verkauf eines Produktes/einer Dienstleistung oder die effiziente Akquisition qualitativer Leads.

Haben auch Sie demnächst die Bewerbung Ihrer Produkte über Google geplant? Erzählen Sie uns mehr von Ihrem Projekt und was Ihre Kunden bewegt. Mit IXSOL als Partner rücken Sie Ihren Service rechtzeitig zum Kampagnenbeginn in genau das richtige Licht. Jetzt individuelles Angebot anfordern!

 

Webdesign Trends 2019

Das Jahr 2019 ist nun mittlerweile bereits ein Monat jung und verfolgt im Bereich von Webdesign, SEO und User Experience (UX) alte bewährte Pfade, begibt sich aber auch in Neuland. Wir wollen mit diesem Beitrag zeigen, welche Trends wir für vielversprechend halten und was Sie davon für Ihre bestehende oder neue Webseite übernehmen können.

Alle Jahre wieder kommen die neuesten Trends. Sei es bei den Smartphones oder in der Modeindustrie, jede Sparte versucht sich neu zu erfinden. Aber auch bereits bewährte Konzepte werden weiterentwickelt. So auch im Bereich des Internets. Wer also vor hat, seine Webseite zu aktualisieren oder vielleicht sogar einen neuen Webauftritt für 2019 geplant hat, findet hier bestenfalls die passende Inspiration.

Was tut sich im Webdesign?

Zwei Farben sind besser als eine –> Farbverläufe:

Farbverläufe waren speziell in den Anfangszeiten des Internets sehr beliebt. Es galt das Motto: „Je bunter desto besser.“ So war damals auch der Farbverlauf ein gutes Mittel zum Zweck. Über die Jahre hinweg ist dieser Trend immer mehr abgeschwächt bis hin zum Faltdesign mit einfachen Flächen in eher gedeckten Farben.

2019 ist das Jahr, in dem der Farbverlauf wieder zurückkommen soll. Hier gilt es jedoch auf Farbharmonien zu achten und die Farbverläufe sparsam einzusetzen.

In Reihe und Glied -> Grid Design:

Bereits seit Jahren aus dem Social Media Bereich bekannt, hält dieser Trend nun auch in den Bereich der Webseiten Einzug. So werden Inhalte ordentlich nebeneinander dargestellt, was die Orientierung der User auf der Webseite deutlich erleichtern soll.

Eine für alles –> der OnePager:

Der seit 2016 vermehrt aufgekommene Trend zu Single-Page-Seiten soll sich auch 2019 fortsetzen. Diese Art der Content-Darstellung eignet sich hervorragend für Seiten, welche auf einer klassischen Webseite nur wenige Unterseiten haben. Der User muss so nicht diverse Seiten durchklicken, sondern scrollt auf einer Seite durch alle Bereiche.

Bigger is better! -> Fette Schriften:

Für einige Zeit war Minimalismus im Webdesign das Nonplusultra. 2019 wird das Jahr der Fetten Schriften. Werden geeignete Fonts gekonnt eingesetzt, lassen sich kreative Webseiten abseits vom Mainstream erstellen.

Keep it simple – Flat-Design:

Auch in diesem Jahr wird dieser Trend noch weiter ausgebaut. Das flache Design, welches den Fokus der User auf das wesentliche lenken soll.

Über mehrere Ebenen – Parallax Effekt:

Dieser Trend besteht schon seit einigen Jahren. In Kombination mit dem Flat Design soll er für mehr „Schwung“ auf der Webseite sorgen. Der klassische Banner, welcher in der Mitte der Webseite als Trenner z.B. für Werbung eingesetzt wird, ist in diesem Fall nicht einfach nur ein statisches Bild, sondern bewegt sich während des Scrollens noch ein wenig mit. Das gibt der Webseite noch eine weitere Dimension und lässt sie dynamischer erscheinen.

Nicht nur für Bücher – Serifen-Schriften:

Wer mit MS Word gearbeitet hat, kennt sicher die Schriftart Times New Roman. Dies ist ein Beispiel für eine Serifen-Schrift. Im Webdesign werden aufgrund der guten Lesbarkeit auf verschiedenen Geräten gerne serifenlose Schriften eingesetzt. Wer sich jedoch von den anderen absetzten will kann auch zu Serifen-Schriften greifen. Wie man zum Beispiel auf Mailchimp sehen kann, werden diese dort sehr gekonnt eingesetzt.

In your face – Brutalism:

Als Gegenströmung zum Flat Design erfolgt die Informationsvermittlung direkt. Das heißt, große Schriften, starke Farben. Werfen Sie einen Blick auf die Website von Adam Clarke und Sie wissen was wir meinen 😉

Abseits der Pfade – Nature Design:

Als Ergänzung zum bereits erwähnten Grid Design werden Formen, die in der Natur vorkommen, wie z.B. Kurven oder Wellen, eingesetzt.

Movie Time – Bewegte Bilder:

Der Trend des bewegten Contents wie Erklärvideos und Animationen setzt sich auch in diesem Jahr fort. Wobei hier noch mehr auf Individualität geachtet werden sollte. Bei Aufkommen des Trends vor einigen Jahren wurden solche Videos noch nicht häufig eingesetzt und wurden daher als kreative Aufwertung der Webseite angesehen. Mittlerweile hat sich auch in diesem Bereich eine kleine Industrie entwickelt, welche am Fließband ein Video nach dem anderen produziert. Hier sollte man vor dem Einsatz die Kosten und den Nutzen vergleichen. Denn Information lässt sich auch auf anderen Wegen gut an seine Kunden kommunizieren.

Von Kunden geliebt von Kreativen gehasst –> Stock-Bilder

Egal ob Illustration, Fotografie oder Vektoren. Auf Bilddatenbanken wird man zu jedem Thema fündig. Da wir täglich mit Bildern in diesem typischen „neutralen“ Stil überflutet werden, hat sich bei den Kunden schon eine gewisse „Immunität“ gegen diesen Einheitsbrei entwickelt und der gewünschte Informationsgehalt bleibt aus.
2019 soll hier ein wenig dagegen gesteuert werden. Aufgrund des Kostenvorteils werden Stock-Bilder niemals von der Bildfläche verschwinden. Jedoch verändert sich der Bildstil mehr in Richtung natürlicher Farben und Situationen. Webseiten wie z.B Unsplash machen das sehr gut vor. Um eine wirklich persönliche Note reinzubringen sollte jedoch auch immer der Einsatz eines professionellen Fotografen erwägt werden.

Was tut sich im Bereich der UI (User Interface) und UX (User Experience)?

Oft als das Gleiche bezeichnet, unterscheiden sich diese Begriffe jedoch grundlegend. Das UI also das „User Interface“ bezeichnet vereinfacht die Schnittstelle zwischen dem User und der Maschine. Im Bereich des Webs also das Ausgabegerät wie z.B. Bildschirm, Smartphone oder Tablet.
Die UX hingegen beschäftigt sich wie der Name bereits sagt mit der „User Experience“ also mit der Benutzererfahrung beim Bedienen der Webseite. Diese Themen sind verstärkt seit WEB 2.0 ein Begriff und werden auch 2019 noch weiter in den Fokus rücken.

Wichtige Punkte sind hierbei:

Responsive Design

Auch wenn es eigentlich schon als Web-Standard angesehen wird, ist responsive Design bei vielen Webseitenbetreibern nicht wirklich angekommen. Bei unseren Recherchen stoßen wir oft auf Webseiten von größeren Unternehmen, bei denen man automatisch davon ausgehen würde, dass diese auch darauf achten, ihren Content für alle Devices zur Verfügung zu stellen -> dem ist nicht so. Es werden veraltete Engines und Systeme verwendet. Dies stellt einerseits ein Sicherheitsrisiko dar und bietet andererseits keine gute UX für die Besucher der Webseite. Hier gilt es also auch 2019 noch Aufklärungsarbeit zu leisten.

Informations-Optimierte Webseiten

„Viel hilft viel“ ist das Motto von manchen Webseiten -> Mehr ist aber nicht gleich Mehr. Der User muss gezielt und ohne Ablenkungen zur Information geführt werden. Bei vielen Websites ist daher zu einem Frühjahrsputz zu raten. Findet der User die gesuchte Information nicht binnen weniger Sekunden droht der schnelle Absprung. Der Fokus sollte in diesem Fall auf die Maximierung der Verweildauer gesetzt werden.

Zusammenfassend können zur Förderung der UX folgende Themen genannt werden:

  • Farbverläufe
  • Grid Design
  • OnePager
  • Fette Schriften
  • Flat-Design
  • Parallax Effekt
  • Serifen-Schriften
  • Brutalism
  • Nature Design
  • Bewegte Bilder
  • Stock-Bilder

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