Windows 7 Support-Ende – Der Lebensabend eines Betriebssystems

Windows 7 Product Box rising up to heaven as angel

Am 14. Januar 2020 endet der Support des Betriebssystems Windows 7.
Erstmals Juli 2009 im Vorverkauf zu finden, erhielt amazon.co.uk innerhalb nur 8 Stunden schon mehr Bestellungen als Vorgänger Vista in den ersten 17 Wochen. Ein schlankeres, übersichtlicheres Interface und verbesserte Stabilität stellen das stark-kritisierte Vista schnell in den Schatten.

Ein Jahrzehnt später zieht Microsoft den Schlussstrich. Bereits zwei Mal verlängert, wird am 14. Januar 2020 nun auch der erweiterte Support endgültig eingestellt. Laut einer von Net Applications veröffentlichten Studie, laufen derzeit noch 37.3 % der Laptops und Desktopgeräte auf Windows 7. Windows 10 führt die Liste mit 41.6 % Anteil an.

NetMarketShare Screenshot Betriebssystemverteilung nach Version
Betriebssystemversionen (Juli 2019) Quelle: NetMarketShare

Wenn ein Betriebssystem das zeitliche segnet…

Auch wenn die Geräte in Ihrem Unternehmen derzeit noch auf Windows 7 laufen, können Sie ruhig wieder ausatmen. Auf den ersten Blick ändert sich mit Ende des Supports nichts. Das Betriebssystem befindet sich schon seit 2015 in einer verlängerten Supportphase und wurde seitdem auch um keine Features erweitert. Lediglich Sicherheitspatches und Bugfixes wurden vom Softwareentwickler bereitgestellt – Doch mit Beginn nächsten Jahres hat auch das ein Ende. Was das Ende des Supports für verbleibende Windows 7 Nutzer bedeutet? Sie werden Ihren Rechner weiterhin wie gewohnt hochfahren können. Ihre Daten, sowie installierten Programme bleiben Ihnen auch erhalten. Spätestens jetzt, sollten Sie sich aber Gedanken machen wie es nun weitergehen soll. Kein Support bedeutet nämlich:

    • Kein Kundendienst
    • Kein Technischer Support
    • Keine Sicherheitsupdates

    … und was passiert jetzt?

    Nur weil Ihr Rechner nach dem Stichtag noch einwandfrei funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass Sie ihn weiterhin nutzen sollten. Mit Absetzen technischer Supportleistungen, wird Ihnen künftig bei Schwierigkeiten kein Kundendienst mehr zur Verfügung stehen. Am problematischsten gestaltet sich das Ausbleiben von Sicherheitsupdates. Mit Beginn dieser End of Life-Phase endet auch der Schutz gegen neue Viren oder aufkommende Sicherheitsrisiken. So werden Sie mit der Zeit zum immer leichteren Ziel für schädliche Software und setzten letztendlich die Sicherheit Ihrer Wertvollen Daten aufs Spiel. Aus dem Grund sollten Sie sich möglichst bald nach einer Alternative zu Ihrem Lieblingsbetriebssystem umschauen!

    Ein Upgrade auf Windows 10? Oder doch etwas ganz Neues?

    Man sagt, der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Zum Lebensabend von Windows 7 veröffentlicht Microsoft ein aller letztes Update: Ein Appell an Nutzer zum baldigen Upgrade auf Windows 10. Für Viele wird das die nächstliegendste Option werden. Da beide Produkte von Microsoft entwickelt wurden, ist das Upgrade relativ einfach durchzuführen. Nach Erwerb der Lizenz kann die Installation direkt gestartet werden. Trotz Möglichkeit, Ihre Dateien und Ordner „mitzunehmen“, raten wir unbedingt zu einer Datensicherung. Da die meisten Anwendungen bereits Updates für aktuellere Windows Versionen erhalten haben, sollten diese auch auf Windows 10 problemlos weiterlaufen.

    Vergewissern Sie sich zu guter Letzt, dass Ihr Gerät die technischen Mindestvoraussetzungen für Windows 10 erfüllt:

     

    Prozessor: 1 GHz (oder schneller) / SoC-System
    RAM: 1GB (32 Bit) / 2GB (64 Bit)
    Festplattenspeicher: 16 GB (32 bit) / 32 GB (64 Bit)
    Grafikkarte: DirectX 9 oder höher mit WDDM 1.0 Treiber
    Display: 800 x 600

     

    Während der Geräteeinrichtung, sowie für den Download von Updates und die Nutzung weiterer Funktionen, wird eine Internetverbindung benötigt. Sollte Ihr Gerät die technischen Spezifikationen nicht mehr erfüllen, ist es vielleicht auch Zeit Ihre Hardware zu Upgraden. Vom Kauf der günstigeren Windows 8 Lizenz raten wir Kunden ab, da es nur eine Frage der Zeit ist bis auch dieses Produkt seine End of Life-Phase antritt. Wer dennoch von den Lizenzkosten abgeschreckt ist, sollte dann vielleicht doch den Wechsel zu einem anderen Betriebssystem in Erwägung ziehen.

    Welche Alternativen gibt es zu Windows Betriebssystemen?

    Das Open Source Betriebssystem Linux bietet eine Reihe kostenfreier Versionen, sogenannte Distros, welche regelmäßig von Entwicklern mit Updates versehen werden. So müssen Sie sich keine Sorgen um Sicherheit machen. Dazu wurden einige Distros entwickelt, die spezifisch dafür ausgelegt sind auf etwas älterer Hardware zu laufen. Besonders beliebt bei ehemaligen Windows Nutzern sind Distros Ubuntu und Linux Mint. Ähnlichkeiten im User Interface erleichtern den Umstieg. Bedenken Sie, dass ein Teil Ihrer Anwendungen, mitunter auch das Microsoft Office Paket, nicht mit Linux kompatibel sind. Jedoch gibt es fast immer eine äquivalente Anwendung, die in den meisten Fällen komplett Gratis ist und es auch bleiben wird.

    Linux Mint Desktop mit offenem File Explorer
    Open Source Betriebssystem Linux Mint verfügt über ein modernes, schlichtes Interface

    Für solche, die sich in dieser End of Life-Phase nicht nur von ihrem Betriebssystem trennen wollen, kommt vielleicht ein Übergang zu Windows Konkurrent Apple in Frage. Apple bietet, neben starker Hardware im modern-minimalistischen Design, ein dazugehöriges Betriebssystem an. Auch für macOS gibt es eine Reihe alternativer Anwendungen zu Ihren bisher genutzten Windows Programmen. Apples Produkte befinden sich bekanntlich am oberen Preisspektrum, bieten jedoch hohe Sicherheit und sind in der Handhabung bequem und einfach. Wer die hohen Kosten bei diesem Wechsel nicht scheut, wird sicher lange an seinem neuen Gerät Freude haben.

    Von Windows 7 mit Sicherheit Abschied nehmen

    Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden – Ein Upgrade auf Windows 10 oder den Wechsel zu einem neuen Softwarehersteller: In jedem Fall sollten Sie Ihre Dokumente Absichern. Speichern Sie Ihre wichtigen Dateien auf einer Externen Festplatte oder einer virtuellen Cloud ab. Filesharing Dienste wie Dropbox eignen sich bei überschaubaren Datenmengen bestens. Zusätzlich ist Dropbox mit Windows, sowie mit Mac und Linux kompatibel.

    Unternehmen mit Microsoft Enterprise Plänen, die trotzdem noch nicht bereit sind sich von Windows 7 zu trennen, bietet Microsoft nach wie vor die Möglichkeit erweiterte Sicherheitsupdates durchzuführen. Die Kosten für diesen speziellen Support werden jährlich erhöht. So hofft man bis 2023 auch die letzten Nutzer noch zu einem Upgrade zu bewegen und das Produkt endlich ganz einstellen zu können.

     

    Dropdown-Menü zum "Herunterfahren" eines Gerätes mit Windows 7 Professional

     

    Wir beraten Ihr Unternehmen dabei, die optimale Lösung nach Windows 7 zu ermitteln und unterstützen Sie bei der Installation. Richtig Synchronisiert, können Sie nach dem Upgrade wie gewohnt auf Ihre Dokumente und Dateien zugreifen ohne Verluste befürchten zu müssen.
    Über 10 Jahre Erfahrung machen uns zu Experten in diesem Gebiet. Mit IXSOL an Ihrer Seite genießen Sie kompetenten IT Support und zuverlässige, schnelle Hilfe bei EDV Problemen aller Art. Hinterlassen Sie uns doch einfach eine Nachricht mit Ihrem Anliegen oder rufen Sie uns unter 01/5810130 an.

Websitebetreiber aufgepasst! Was Sie 2019 in Ihrer SEO-Strategie berücksichtigen sollten.

Ob lang etabliertes Traditionsunternehmen oder Start-Up in Kinderschuhen – Mit einer Unternehmenswebsite haben Sie nicht nur die Möglichkeit Kunden Ihre Dienstleistungen und Produkte rund um die Uhr zugänglich zu machen. Die große Reichweite und das damit verbundene Marketingpotential ist mitunter einer der wichtigsten Gründe für den Einzug in das WWW. Doch damit ist die Arbeit längst noch nicht getan.

Google Suche durch Lupe Vergrößert SEO

63000 Suchanfragen pro Sekunde machen Google zur beliebtesten Suchmaschine der Welt. PhiloSEOphen fragen sich: „Existiert, wer nicht auf Google gefunden wird, überhaupt?“

An die Suchmaschinenoptimierung kommt wohl kein Webseitenbetreiber vorbei. IXSOL hat zusammengefasst was Sie 2019 in Ihrer SEO-Strategie unbedingt berücksichtigen sollten!

1. Mit Videos mehr Menschen erreichen

Was Influencer und Vlogger schon seit Jahren praktizieren, ist aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Unternehmen nutzen Videos um sich oder Ihre Produkte vorzustellen. Einer ausgelösten Emotion folgt oft auch eine Interaktion – ein beliebtes Ziel vieler Marketer! Eingebundene Videos verlängern nicht nur die Besuchsdauer auf einer Webseite, Sie bieten neben dem visuellen Reiz eine gute Basis um bei Kunden Vertrauen zu schaffen, besonders wenn ein wahrer Mehrwert geboten wird, beispielsweise bei einem gratis Tutorial.

Seit Suchmaschinenriese Google auch Streaming Service YouTube zu seinen Akquisitionen zählt, wird das Einbetten von Videos mit besseren Rankings belohnt. Dank des heutigen technischen Stands ist die Erstellung hochwertiger Videoinhalte nicht mehr mit teurem Equipment verbunden: Viele Smartphones verfügen bereits über hoch aufgelöste Kameras. Mit etwas Kreativität können auch bei geringem Budget Videos aufgenommen werden, die mit ein bisschen Glück sogar virale Reichweite erlangen!

2. Lokales SEO

Bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung handelt es sich auf keinen Fall um einen neuen Trend. Die zunehmende Beliebtheit von Sprachassistenten, sowie das wachsende Volumen mobiler Suchanfragen sind nur einige Gründe geographische Daten in einer SEO-Strategie zu Berücksichtigen. Bei Suchanfragen „…In meiner Nähe“ ist es umso wichtiger eine gute Platzierung zu erzielen, da Suchende sich meist mit dem ersten Resultat zufriedengeben. Ein ordentlich angelegter Google My Business-Eintrag, sowie die Verwendung von Featured Snippets, geben potentiellen Besuchern schon auf der Suchergebnisseite (SERP) einen Überblick nützlicher Informationen. Für Hotel- und Restaurantbetreiber mit ortsgebunden Serviceleistungen ist die lokale Suchmaschinenoptimierung nahezu unverzichtbar.

Google Maps suche nach apotheke in der nähe - Lokales SEO

3. Technisches SEO gewinnt an Bedeutung

Es ist 2019 und User Experience ist in aller Munde! Achtung: On-Page Optimierungsmaßnahmen, wie eine solide Keywordstrategie oder die richtige Überschriftenstruktur, werden noch lange Rankings beeinflussen. Doch wenn es darum geht, die Nutzererfahrung auf Webseiten zu verbessern, spielt neben hochwertigen Inhalten auch die technische Performance eine zunehmend wichtigere Rolle. Investieren Sie in technische Suchmaschinenoptimierung um Google von der Qualität Ihrer Seite zu überzeugen. Kurze Ladezeiten sowie eine einfache Navigationsstruktur tragen ebenso zur Nutzererfahrung und letztendlich der Position Ihrer Webseite in Suchergebnissen bei.

4. Sicher ist sicher

Seit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung ist der Schutz persönlicher Daten so wichtig wie noch nie. Bei HTTPS handelt es sich um ein Kommunikationsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.  Nicht nur Google legt Wert auf Cybersecurity – Befinden Sie sich auf Seiten mit ungültigem Sicherheitszertifikat erscheint auch bei einigen Browsern eine Warnmeldung. Besonders Betreiber von Online Shops sollten sich an die Verordnung halten, da der Kaufprozess nahezu immer mit der Eingabe sensibler Daten verbunden ist. Achten Sie auf die Gültigkeit Ihres Sicherheitszertifikates um das Vertrauen Ihrer Kunden nicht zu verlieren.

5. Content bleibt King

SEO bedeutet, sich ständig mit Trends auseinanderzusetzen um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Sonst fühlt man sich als Marketer schnell dem sich ewig ändernden Suchmaschinenalgorithmus ausgeliefert. Manche Sachen ändern sich jedoch nie: Google legt weiterhin viel Wert auf hochwertigen Inhalt. In seinen Webmasterrichtlinien veröffentlicht der US Konzern Qualitätsrichtlinien, die unbedingt eingehalten werden sollten. Sonst kann es passieren, dass Ihre Webseite als Spam eingestuft wird und schon bald aus Suchergebnissen verschwindet.
Googles Rat, Texte originell und natürlich klingend zu verfassen, ist wahrscheinlich der wertvollste. Die Verwendung von Textduplikaten wird von Bots sofort erkannt und wirkt sich äußerst negativ auf das Ranking der Webseite aus. Bei übertriebener Keywordnutzung wird schnell offensichtlich, dass der Text eher für Suchmaschinen Bots verfasst wurde – Betreiben Sie also kein Keyword-Stuffing!

Fazit:

Bei der Suchmaschinenoptimierung handelt es sich um einen laufenden Prozess, bei dem die Umsetzung kleinster Maßnahmen langfristige Folgen haben kann. Je nach Aktion könnte Ihre Webseite an erster Stelle der Suchergebnisseiten (SERPs) erscheinen oder auf Grund schlechter Optimierung ganz aus Googles Suchresultaten verschwinden.

Analysieren Sie Ihre Besucher und derer Nutzerverhalten um zu erkennen wo Verbesserungsbedarf besteht. Achten Sie darauf Ihre Seite auch technisch aktuell zu halten um die Benutzererfahrung so positiv wie möglich zu gestalten. Versorgen Sie Ihre Webseitenbesucher mit hochwertigen, relevanten Inhalten und das in einer leicht zu navigierenden Umgebung. Schützen Sie zu guter Letzt wertvolle persönliche Daten mit dem entsprechenden Sicherheitszertifikat.

War das etwas viel?
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SEO Summer Sale(gültig bis 31.08.2019)

Wie Sprachassistenten sich auf SEO auswirken

"Ok Google" - Wie Sprachassistenten sich auf SEO auswirken
Wie oft nutzen Sie die Spracheingabe auf Ihrem Smartphone?

„Wie kann ich behilflich sein?“

Die erste Sprachassistentin mit der ich Bekanntschaft machen durfte, stellte sich im Jahr 2012 bei mir als Siri vor. Noch jung und unaufmerksam, musste man sie damals noch per Home-Button aus ihrem Schlummer wecken, bevor es zu einem Gespräch kam. Beeindruckt lauschte ich ihrer Stimme, die bei weitem nicht so robotisch und unnatürlich klang wie ich es bisher von Navigationsgeräten gewohnt war. Umso entzückter war ich dann, als sie meine Fragen nicht nur mit Witz und Geduld beantwortete, sondern ab und zu auch Konter gab. Ich fragte sie nach HAL 9000, dem intelligenten Boardcomputer aus Kubricks Kultfilm – 2001: Odyssee im Weltraum. Natürlich hat Siri eine humorvolle Antwort parat, wenn es um andere Künstliche Intelligenzen (KIs) geht. Dass Cortana in Microsofts Computerspielklassiker „Halo“ mit wachsendem Wissen bösartige Charakterzüge annimmt und sich im Laufe ihrer Betriebszeit in Richtung Selbstzerstörung bewegt, lässt sie unkommentiert. Höflich bittet sie mich meine Frage zu wiederholen. Ich frage Siri nach der Uhrzeit in Seattle und komme zum Fazit, dass diese KI die Weltherrschaft momentan noch nicht im Visier hat. Kurz darauf folgt Suchmaschinenriese Google mit einem eigenen Sprachassistenten für Android Systeme, „Google Now“. Bald gesellt sich auch Smartphone Hersteller Samsung dazu, dessen Geräte von dem Zeitpunkt an alle mit dem Spracherkennungsprogramm „Voice S“ ausgestattet werden.

„Hello, Google!“

Sprachassistenten haben seitdem einiges dazugelernt. 2015 stellt Online-Großhändler Amazon der Welt seine „Alexa“ vor. Zeitgleich, stattet Microsoft das Windows Phone und Betriebssystem Windows 10 mit der persönlichen Assistentin „Cortana“ aus, eine Hommage an die beliebte „Halo“-Reihe. Über den simplen Befehl einen Anruf zu starten oder einen Song in der Playlist zu überspringen, sind Mobile Sprachassistenten längst herausgewachsen. An Stelle der traditionellen Eingabe eines Suchbegriffes über die Tastatur, werden mittels Spracheingabe Lebensmittel bestellt, Urlaube samt Flug gebucht und sogar die Sprinkleranlage im Garten bedient. Die verstärkte Nutzung der Spracheingabe liegt laut Google daran, dass die KI hinter der Spracherkennung in den letzten Jahren um ein Vielfaches zuverlässiger geworden sei. Verglichen mit 2013, ist Spracherkennungssoftware heute um 95% akkurater. Eine Studie ergibt: Verbale Befehle sind Komfortabel! Befragte haben das Gefühl schneller und einfacher an Information oder Antworten auf ihre Fragen zu kommen. Über die Hälfte der Befragten hat einen virtuellen Sprachassistenten in einem Gemeinschaftsraum platziert, wo er allen Mitbewohnern zur Verfügung steht. 72% der Teilnehmer nutzen Sprachassistenten als Teil ihrer täglichen Routine, während 41% dabei sogar das Gefühl haben mit einem Freund oder einer anderen realen Person zu sprechen. Was sich Besitzer virtueller Sprachassistenten von diesem erhoffen, ist besonders interessant:

Google/Peerles Insights: "Voice-Activated Speakers: People's Lives Are Changing"
Immer mehr Menschen nutzen Virtuelle Assistenten im Alltag

Muss ich Sprachassistenten in meiner SEO-Strategie berücksichtigen?

Eine Prognose besagt, dass bis 2020 mehr als die Hälfte aller Suchanfragen mittels Spracheingabe erfolgen werden. Allein deswegen macht es Sinn, sich zumindest Gedanken darüber zu machen, ob Ihre Websitebesucher dieser wachsenden Gruppe ebenfalls angehören. Während wir über die Jahre „Googlen“ gelernt haben, indem wir kurze, allgemeine Suchbegriffe und Schlagwörter verwenden, bedient sich die Spracheingabe meist ganzer Sätze oder lang ausformulierten Fragen. Die steigende Popularität von Sprachassistenten wird mit großer Sicherheit Auswirkungen auf die Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung haben. Darüber, welchen Effekt Siri und Co. auf die Organische und bezahlte Suche hat oder wie sich die Social Media Landschaft auf Grund intelligenter Sprachassistenten verändern wird, können wir derzeit nur spekulieren.

„Wie?“, „Was?“ und „Wo?“

Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich die gesprochene Suche im Aufbau schon in der Länge und Formulierung der Suchanfrage. Die meisten Suchanfragen mittels Spracheingabe beginnen mit klassischen „Fragewörtern“. Wollen Sie auf Sprachsuche optimieren, stehen Sie bei der Keywordrecherche vor einer neuen Herausforderung.  Zwar müssen auch Wortkombinationen ausgearbeitet werden, jedoch weichen diese von dem klassischen Long-Tail Keyword ein wenig ab. Hier geht es weniger darum, verschiedene Variationen der Umschreibung zu ermitteln, sondern eher den natürlichen Satzbau zu berücksichtigen. Viele Unternehmen beantworten häufig gestellte Fragen direkt auf Ihrer Website. Nutzen Sie die Möglichkeit den Content unter diesem Navigationspunkt so zu formulieren, dass er auf die natürliche Sprache optimiert ist.
Momentan gibt es noch keine Möglichkeit zu erkennen, welche Websitebesucher über eine Sprachsuche auf Ihre Website gekommen sind. Jedoch gab es schon Hinweise darauf, dass Google diese Funktion bald implementieren könnte.

Anlegen von strukturierten Daten

Die sprachgesteuerte Suche wird meistens dazu verwendet, unterwegs Informationen über physische Orte in Erfahrung zu bringen. Besitzen Sie eine Pension am Attersee, werden potentielle Gäste zu Hause möglicherweise nach „Pension Attersee“ suchen. Geben diese ihre Suche wiederum auf der Durchfahrt per Spracheingabe ein, lautet die Suchanfrage wahrscheinlich eher: „Pension in meiner Nähe finden“. Suchmaschinen können bei so einer Suche die GPS-Daten des Mobiltelefons zur Hilfe nehmen. Dabei werden die On-Page Keywords nicht miteinbezogen.

Um auf solche Sprachsuchen zu reagieren, wendet sich die Suchmaschine häufig an „Google My Business“-Einträge. Ist die Information in Ihrem „Google My Business“-Eintrag nicht vollständig, beziehungsweise nicht aktuell, stehen die Chancen über Sprachsuche gefunden zu werden schlecht. Nehmen Sie sich die Zeit, eine möglichst relevante Beschreibung auszuformulieren und die richtige Kategorie zu auszuwählen. Achten Sie darauf Ihre Öffnungszeiten, sowie Ihre Addresse und Telefonnummer in Ihrem „Google My Business“-Eintrag mit bestehenden Daten im Netz zu vergleichen. Einheitliche Information und das Anlegen strukturierter Daten wird von Suchmaschinen bekanntlich belohnt und beeinflusst die Vertrauenswürdigkeit Ihres Unternehmens, sowie Ihre Platzierung in Suchresultaten. Das Hochladen einer Sitemap erleichtert dem Googlebot Websites zu crawlen und deren Inhalt besser zu verstehen. Der Suchmaschinenriese stellt außerdem eine Markup-Hilfe für strukturierte Daten zur Verfügung. Dieses Tool gibt nicht nur Auskunft darüber, welcher Content sich für die Strukturierung eignet, sondern hilft auch bei der Erstellung des richtigen HTML-Codes.

Google Structured Data Markup Helper
Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen den Inhalt von Websites besser zu verstehen

Alles zu seiner Zeit, aber Mobile First!

Per Spracheingabe, wird in der Regel von mobilen Endgeräten aus gesucht. Landet der User auf einer für Mobilgeräte schlecht optimierten Seite riskiert man, dass er so schnell wieder geht, wie er gekommen ist. Unabhängig davon, ob sprachgesteuerte Suchvorgänge die klassische Google Suche eines Tages ablösen, raten wir unseren Kunden ihre Inhalte unbedingt auch an kleinere Bildschirme und Tablets anzupassen. Mobile Optimierungsmaßnahmen, wie die Verbesserung der Ladezeit und Responsive Design, sind in der SEO heutzutage Standard: 64% aller Google Suchen gehen nämlich von Smartphones aus. Ausschließlich auf sprachgesteuerte Suchvorgänge zu optimieren wäre jetzt noch etwas voreilig, jedoch wirken sich die oben erwähnten Bemühungen im Allgemeinen positiv auf die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens in Suchresultaten aus und sollten Teil jeder guten SEO-Strategie sein.

Sehbehinderte User und Analphabeten bedienen ihre Geräte schon lange überwiegend per Sprachbefehl. Gestalten Sie Ihren Webauftritt daher so barrierefrei wie möglich und versehen Sie auch Videos und Bilder mit deskriptiven Beschreibungen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für diese Elemente der klassischen Suchmaschinenoptimierung – So kann der Optimierung Ihrer Website für die Suche über Sprachassistenten nichts mehr im Wege stehen! Wie es mit Siri und Co. nun weiter geht, steht derzeit noch in den Sternen.

Bis dahin, stehen wir Ihnen in Sachen SEO weiterhin zur Verfügung und unterstützen Sie dabei Ihre Website auf Googles berühmte 1. Seite zu bringen. Profitieren Sie von unserem SEO Summer Sale und genießen Sie 15% auf unseren SEO IXtarter, sowie weitere Pakete!

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