Magento 2.0 – Alles zur Umstellung von Magento 1 auf Magento 2

magento 2 upgrade

Im März 2008 wurde die erste Version der Magento-Software für Onlineshops veröffentlicht. Seitdem ebnete sich Magento den Weg zu einem der weltweit beliebtesten Systeme für die Erstellung von Webshops. Nach rund 10 erfolgreichen Jahren endet heuer zwar die Weiterentwicklung von Magento 1, allerdings eröffnen sich mit der Nachfolgeversion Magento 2 vielfältige neue Möglichkeiten. Das ultimative Ende, gleichbedeutend mit dem Stop von Wartung und Support der ursprünglichen Version wurde für November 2018 angekündigt.

Bei Magento 2 handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Update, bei dem sich binnen eines Knopfdrucks und ein bisschen Wartezeit sämtliche Aktualisierungen von selbst durchführen lassen. Es benötigt ein gewisses technisches Knowhow, um das Upgrade durchzuführen. Das liegt vor allem daran, dass der gesamte Programmcode einmal rundum angepasst werden muss.
Und weil man im Zuge dessen schon dabei ist, bietet sich eine komplette Neuprogrammierung und Neuinstallation an. Denn wie ein Frühjahrsputz am Jahresanfang eignet sich diese Durchführung hervorragend dazu, angestaute Altlasten zu entsorgen und das Programm einmal ordentlich aufzuarbeiten.

Angenehm aus Anwenderperspektive bei der Sache ist, dass die grundlegende Technologie dieselbe bleibt, das Erlernen neuer Anwendungs-Skills ist also glücklicherweise nicht notwendig.

Muss man zwingend umsteigen?

Wie bereits erwähnt, werden die Betreiber den Support der ersten Version wohl wie angekündigt bis zum Jahresende gänzlich einstellen. Schon jetzt werden Extensionen nur noch für Magento 2 produziert, Innovationen werden folglich nur mehr in dieser Version erscheinen. Hinsichtlich der Sicherheit und auch, um neue Funktionen nutzen zu können, ist ein Wechsel also durchaus ratsam. Auf den ersten Blick fallen uns folgende Verbesserungen der Magento 2 Version auf:

  • Optimierte, übersichtlichere Benutzeroberfläche
  • Verbesserte Struktur mit mehr Geschwindigkeit für individuelle Anpassungsprozesse
  • Mehr Flexibilität für individuelle Anpassungen
  • Kostengünstigere, leichter integrierbare Updates
  • Bessere Performance (um die 20%)
  • Höheres Sicherheitsniveau hinsichtlich Hackern und Diebstahl von Daten

Bis Dato mag der Migrationsdruck nicht allzu groß erscheinen, auf lange Sicht ist eine Umstellung allerdings notwendig, um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, sodass man sich gedanklich schon einmal auf das Update einstellen kann.

Ist das nicht ein guter Zeitpunkt nach einem neuen System Ausschau zu halten?

Natürlich bietet sich als Alternative zu einem Wechsel von Magento 1 auf Magento 2 die Möglichkeit an, gleich auf ein komplett anderes System umzusteigen.

Welche Alternativen gibt es zu Magento

Im Zentrum dieser Überlegung steht wohl die Frage, inwiefern man mit Magento im Allgemeinen zufrieden ist und wie viel Vertrauen man dem System entgegen bringt, sich auch in Form der neuen Version am Markt als Big Player durchzusetzen.

Ist man also bereits von der ersten Version nicht vollkommen überzeugt, kann man eventuell einen Seitenblick auf Mitbewerbersysteme werfen.

Allerdings ist zu bedenken, dass auch die zweite Version genau wie Magento 1 ein etabliertes und qualitativ hochwertiges System für erfolgreiches E-Commerce ist und nach einer Eingewöhnungsphase warten sicherlich vielversprechende Features auf die Nutzer.

Zudem ist es durch die tiefe Integration der Geschäftsprozesse in Magento wohl grundsätzlich umständlicher auf ein komplett neues System umzusteigen, als die Neuversion zu implementieren. Ein Anbieterwechsel sollte daher nicht ohne weiteres erfolgen. Besonders bei stark individuellen Anwendern ist ein kompletter Wechsel in eine neue Umgebung mit höheren Kosten und Aufwand verbunden.

Bis wann muss ich mich entscheiden?

Als Deadline und somit endgültiges Ende von Magento 1 wurde bisher der 1.11.2018 angekündigt. Ende von Magento 1
Bis zu diesem Datum sollte also eine Migration erfolgt sein, da danach die Sicherheit Ihres Webshops durch den Support vonseiten Magentos nicht mehr gewährleistet ist. Plant man als Shop-Betreiber größere Investi-tionen, dann ist es sinnvoll, die Umstellung gegebenenfalls früher  abzuschließen, um die neuen Features direkt auf die zukünftige Plattform zu integrieren. Ein weiteres Argument für einen frühen Umstieg ist, dass mit Näherkommen der Deadline wohl auch Dienstleister und Agenturen immer stärker ausgelastet sein werden. Je länger man wartet, desto eher muss man mit länger dauernder Bereitstellung und damit letztendlich höheren Kosten rechnen.

Allgemein ist die richtige Entscheidung genauso wie der richtige Zeitpunkt für eine Umstellung natürlich von vielen individuellen Faktoren abhängig und es gibt keine Goldformel, die zu jedem Anwender passt.
Zur besten Lösung gelangt man durch Teamwork. Shopbetreiber und E-Commerce-Verantwortliche an einem Tisch können zusammen mit einem erfahrenen Partner in einer Diskussion anhand des individuellen Geschäftsmodells und der gegebenen Infrastruktur bestmöglich entscheiden.

Magento Versionen im Vergleich: Magento 1 vs. Magento 2

Als Hilfestellung sind hier einige konkrete Änderungen angeführt, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten:

1.      Ladezeiten und Geschwindigkeit

Die Hardware von Magento 1 ist deutlich größer als die von Magento 2, wodurch die alte Version mit mehr Kosten, Aufwand und höherer Fehler-Risiko-Quote verknüpft ist. Mit der Entwicklung von Magento 2 ist es mithilfe einer neuen Softwarearchitektur gelungen, die Ladezeiten deutlich zu optimieren.

2.      Optimierte Suche

Mit Magento 2 wurde die alte Suchmaske durch das neue Search Engine Elastic ersetzt. Wie wichtig das einfache Suchfeld auf der Startseite für die Besucher eines Onlineshops ist, ist kein Geheimnis mehr. Umso erfreulicher ist es, dass mit Elastic ein Suchtool verfügbar ist, welches zum einen Konfigurationsmöglichkeiten bietet und zum anderen eine deutlich unkompliziertere Implementierung erlaubt. Womit wir wieder beim alten Thema weniger Aufwand und weniger Kosten wären.

3.      Admin Table Filtering

Um in Magento 1 Produkte oder Kunden in der Listenansicht zu ändern, benötigt es einen Entwickler oder man spielt eigene Module ein. In der neuen Version lassen sich diese sowie weitere Funktionen wie das Ändern von Spalten, Zeilen oder Filterbedingungen ganz simpel und schnell vom Admin-Nutzer bearbeiten. Die angefertigten Listen können zudem gespeichert und auch anderen Backend-Nutzern zugänglich gemacht werden. Das Erstellen individueller Artikellisten und Auftragslisten sowie deren Bearbeitung im Team sind mit Magento 2 also ganz bequem möglich.

4.      Optimiertes Interface für die mobile Nutzung

Auch mobile Nutzer können nun ihren Webshop bequem am Handy oder Tablet administrieren. Schnelle Auftragsbearbeitung unterwegs oder eine rasche Grammatikkorrektur im Text ist mit dem optimierten mobilen Interface kein Problem mehr.

5.      Ajax Add-to-Cart

Wurde früher die Seite bei jeder Ablage eines Produktes in den Warenkorb neu geladen, so ist das mit der Ajax-Add-to-cart Funktion nicht mehr erforderlich. Dies bedeutet für den Kunden einen lästigen Zwischenschritt weniger bis zum Kaufabschluss und in der Folge weniger Kaufabbrüche im Webshop.

6.      Videos

Die Video-Implementierung in Magento 1 war bisher ziemlich mühsam und es erforderte einiges an Zeit und Geduld, bis das Video fehlerfrei und ordentlich integriert war. Mit der neuen Version ist das mit einer Verlinkung zum Video und Eingeben eines kurzen Titels erledigt und das Video wird ganz von selbst korrekt angezeigt.

Ein weiteres gelöstes Problem von Magento 1 war es, dass Admins und Besucher gleichzeitig auf dieselbe Datenbank zugriffen und es so zu langen Ladezeiten und verschlechterter Performance kam. Besonders wenn mehrere Admins gleichzeitig an datenbankintensiven Aufgaben arbeiten, braucht es eine stabile Datenbank. Das ist durch Magento 2 gewährleistet; das System unterstützt eine Aufteilung auf bis zu drei Datenbanken. Dadurch kann die Datenbelastung bei anspruchsvolleren Systemen sinnvoll auf unterschiedliche Nutzerkreise getrennt werden.

Können wir bei der Entscheidung behilflich sein?

In Zukunft werden neue, interessante Extensions wohl nur noch für dashilfe bei der migration zu magento 2 aktuelle Magento 2 released werden und das Knowhow der Community auch nur noch hier seinen Einsatz finden. Bis dieser Zeitpunkt gekommen ist, überlegen wir gerne gemeinsam mit unseren Kunden, ob ein Wechsel sinnvoll ist und beraten sie auch gerne, wann der geeignetste Zeitpunkt für eine Neuimplementierung ist.

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Werben auf Facebook – So schalten Sie erfolgreiche Anzeigen

Facebook Werbeanzeigen

Facebook hat sich seit seiner Gründung 2004 über die Jahre hinweg vom rein privaten sozialen Netzwerk hin zu einer der größten Werbeplattform für Unternehmen entwickelt. Dass man dort Werbeanzeigen schalten kann ist längst ein alter Hut. Jedoch entwickeln sich die Möglichkeiten bezüglich Gestaltung und Ausrichtung der Werbemittel stets weiter, sodass wir in unserem Blogbeitrag zeigen wollen, worauf es aktuell ankommt, wenn man erfolgreiche Werbeanzeigen schalten will.

„Hauptsache auf Social Media“ heißt es oft von Unternehmerseite. Dass damit zahlreiche Maßnahmen verbunden sind, ist dabei oft nicht klar. Es reicht heute nicht mehr aus, ein Profil zu erstellen und ein paar Fotos zu posten. Das Motto heißt in diesem Fall „Content, Content, Content“. Dabei soll dieser natürlich auch eine Wertigkeit besitzen und einen Informationsgehalt haben, dabei aber die Fans der Seite nicht mit Infos überfluten. Besucher von Social Media Kanälen haben schon vieles gesehen und sind damit schon sehr sensibel was Inhalte betrifft. Daher sollte man sich bewusst sein, dass ein Facebook Profil mit einigem an Arbeit verbunden ist, um potentielle Kunden bzw. Interessenten zu gewinnen. In großen Firmen werden dazu eigens Leute eingestellt die nur für die Betreuung von Social Media Kanälen zuständig sind. Das gleiche gilt auch für die Werbeanzeigen in Facebook. Nun, was ist zu beachten?

Bestimmen Sie zuerst den Zweck der Anzeige

Was wollen Sie mit der Anzeige erreichen? Möchten Sie ein Produkt verkaufen, die Facebook Community erweitern oder potentielle Kunden auf Ihre Webseite bringen? Jeder dieser Punkte verlangt eine eigene Strategie und sollte daher im Vorfeld klar durchdacht werden. Einfach ein paar Anzeigen zu posten genügt hier leider nicht.

Grundsätzlich sollte man auch überlegen, ob Facebook-Anzeigen überhaupt sinnvoll für den eigenen Geschäftsbereich sind. Kleinere Firmen, die nur regional tätig werden, sind wahrscheinlich besser damit bedient, Ihre Webseite mit SEO Maßnahmen zu verbessern. Das sich dadurch ergebende höhere Ranking auf Google erfüllt so sicher besser seinen Zweck.

Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen

Eine hohe Streuung der Facebook-Anzeigen ist oft nicht erfolgreich. Eine Anzeige kostet Geld und sollte daher auch soweit wie möglich an das potentiell interessierte Zielpublikum gerichtet sein, damit letztendlich auch das gewünschte Ergebnis eintritt.
Sind Sie schon lange im Business, kennen Sie Ihre Kunden bereits. Für Neueinsteiger ist es hilfreich, sich beim Mitbewerber umzusehen. Sammeln Sie Daten über Ihre Zielgruppe und nutzen Sie diese bei der Erstellung Ihrer Facebook Werbekampagnen.

Nutzen Sie bereits bestehende Kontakte

Zu oft fokussieren sich Unternehmen auf die Gewinnung von Neukunden. Doch was ist mit den Usern, die bereits Fans Ihres Profils sind oder bereits auf Ihrer Webseite waren? Diese sind wertvoller, als Sie vielleicht glauben. So können Facebook Anzeigen eine viel größere Wirkung erreichen, wenn sie an Menschen ausgespielt werden, die Ihr Unternehmen bereits kennen oder vielleicht schon eines Ihrer Produkte bzw. Dienstleistungen gekauft haben.

Ihre Anzeigen sollten den Kunden motivieren eine Aktion auszulösen

Wie bereits erwähnt ist es wichtig den Zweck seiner Werbeanzeige im Vorfeld zu bestimmten. Mittlerweile kann man im Facebook-Anzeigen-Manager 11 verschiedene Kampagnenziele definieren.

Bekanntheit
• Markenbekanntheit
• Reichweite

Erwägung
• Traffic
• Interaktionen
• App-Installationen
• Videoaufrufe
• Leadgenerierung
• Nachrichten

Conversion
• Conversions
• Katalogverkäufe
• Besuche im Geschäft

Generell kann man sagen, dass es besser ist Anzeigen zu erstellen, die den User motivieren eine Handlung auszulösen (z.B. die Seite zu liken, die Webseite zu besuchen oder an einem Gewinnspiel teilzunehmen). Einerseits bietet es einen gewissen Grad an Entertainment und andererseits lässt sich das Ergebnis gut messen. Hier sind Tools wie Google Analytics oder das Facebook Pixel hilfreich.

Analysieren Sie Erfolge mit Google-Analytics oder Facebook Pixel

Aktionen, die nicht messbar sind, lassen sich rückblickend nicht auf Ihren Erfolg hin analysieren, um eventuelle Verbesserungen vorzunehmen. Aus diesem Grund gibt es Hilfsmittel wie Google Trackingcodes oder Facebook Pixel. Beides sind Codeschnipsel welche auf der Webseite zu integrieren sind. Diese liefern je nach Tool (Google Analytics oder Facebook) wichtige Informationen über Zugriffe auf die Webseite. In Google Analytics lassen sich zum Beispiel die Zugriffe über verschiedene Kanäle (Google, Facebook, Newsletter, Direktzugriffe, etc.) auf alle Unterseiten analysieren und über gewählte Zeiträume hinweg beobachten. Das Facebook Pixel hilft mir bei der Definition der Zielgruppen. So kann man mithilfe des Pixels Anzeigen ausspielen, die nur Leuten gezeigt werden, die in den letzten 90 Tagen die eigene Webseite besucht haben.

Denken Sie langfristig

Eine heute geschaltete Anzeige bedeutet nicht immer ein sofortiges Ergebnis. Genau wie beim Launch einer neuen Webseite dauert es einige Zeit, bis man Auswirkungen erkennen kann. Genauso kann es passieren, dass eine Anzeige gar keine Wirkung erzielt, wenn falsche Einstellungen getroffen wurden. Analysieren Sie Ihre Kampagnen, um herauszufinden, woran es gelegen hat und versuchen Sie es noch einmal. Schritt für Schritt gelangen Sie so zum richtigen Weg, um erfolgreich Anzeigen für Ihr Unternehmen zu schalten.

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Foto: William Iven

 

Digitalisierung in Unternehmen – Neue Geschäftsmodelle & Businesslösungen

digitalisierung

Auch 2018 wird das Thema “Digitalisierung” große Bedeutung in vielen Bereichen des täglichen Lebens haben. Neue digitale Technologien bieten Möglichkeiten um Produktions- und Arbeitsprozesse effizienter und praktikabler zu gestalten. Unternehmen haben damit die Chance, neue Ideen zu entwickeln und diese in Ihre Produktionsabläufe einfließen zu lassen.

Was bedeutet “Digitalisierung” eigentlich?

Wikipedia beschreibt diesen Begriff wie folgt -> Der Begriff Digitalisierung bezeichnet allgemein die Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte erfolgt. Im ursprünglichen und engeren Sinne ist dies die Erstellung digitaler Repräsentationen von physischen Objekten, Ereignissen oder analogen Medien.
Im weiteren (und heute meist üblichen) Sinn steht der Begriff insgesamt für den Wandel hin zu digitalen Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik. Aussagen zu „Digitalisierung“ von Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft sind dabei gleichbedeutend mit der digitalen Transformation oder Digitalen Revolution von Bildung, Wirtschaft, Kultur und Politik; dies wird unter den genannten Stichworten behandelt.

Welche Vorteile bietet die Digitalisierung von Daten?

• Digitalisierte Daten können z.B. in Computern weiterbearbeitet werden

• Digitale Daten können maschinell und damit schneller verarbeitet, verteilt und vervielfältigt werden

• Große Datenmengen sind per Computer schneller durchsuchbar

• Mit den heutigen Mitteln ist die Langzeitarchivierung zuverlässiger als mit analogen Mitteln

• Geringerer Platzbedarf als analoge Datenspeicher z.B. Aktenordner

Wie können Unternehmen von der Digitalisierung profitieren?

Durch den Einsatz von neuen Technologien ergeben sich für Unternehmen die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

• Der Dienstleistungssektor kann digitale Technologien nutzen um Innovationsprozesse einzuleiten. Bereits bestehende Serviceangebote können modernisiert werden. Neue Serviceleistungen können entstehen.

• Durch die Entwicklung bzw. Verbreitung von digitalen Technologien wird ein starkes Innovationspotential freigesetzt. Neue Produkte, Prozesse und Ideen werden dadurch gefördert; neue Geschäftsbereiche und Märkte können erschlossen werden.

• In der Produktion hingegen können tägliche Arbeitsabläufe effizienter strukturiert werden. Dies führt über kurz oder lang zu einer Steigerung der Produktivität.

Um digitale Technologien optimal nutzen zu können, müssen jedoch bestimmte Grundvoraussetzungen der Infrastruktur in Unternehmen erfüllt werden.

Aufgrund der relativ hohen Anschaffungskosten sollten die Mittel zu Schaffung einer stabilen digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur strategisch überlegt sein. Sollte unternehmensintern kein Fachpersonal zur Verfügung stehen, ist ein erfahrener Partner aus dem IT-Bereich die richtige Lösung.

Basis einer stabilen digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur:

• Korrekte Wahl der Serverinfrastruktur
• Wahl der Internettechnologie (schnelle Up- und Downloadraten)
• Firmeninterne Netzwerktechnologie
• Security Lösungen (intern und extern)
• Kommunikationsmittel (Festnetz, IP Telefonie, Mobilfunk)

Bereits im Bereich der Servertechnologie ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Angefangen mit einer firmeninternen Speicherung von Daten auf Servern bis hin zu externer Auslagerung durch Cloudservices. In beiden Fällen ist auf eine zuverlässige Internetverbindung bzw. Netzwerkstruktur zu achten. Die Unternehmensgröße darf auf keinen Fall Einfluss auf die Wahl von zuverlässigen Sicherheitsmaßnahmen haben. Hackerangriffe sind für KMUs wie auch große Unternehmen relevant. Doch beim firmeninternen Umgang mit Daten ist auf ein hohes Sicherheitslevel zu achten.

In der Umsetzung einer stabilen digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur gehen Hardware und Software Hand in Hand. Unternehmen können heutzutage zwischen Standard Software oder speziellen Softwarelösungen entscheiden. Software bzw. Softwaresysteme können zur Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden eingesetzt werden.

Durch den Einsatz von „Augmented Reality“ eröffnen sich zusätzlich neue Einsatzmöglichkeiten. Die relativ neue Technologie „Augmented Reality“ verbindet die Realität mit virtuellen Umgebungen. Anwendungsbeispiele gibt es bereits im Handel, Automobil- und Schiffsbau oder Tourismus.

Digitalisierung im Unternehmensalltag

Die Digitalisierung findet bereits seit Jahren statt und wird oft gar nicht mehr so offensichtlich wahrgenommen. Electronic- und Mobile Banking gehören schon zum Standard. Doch die Digitalisierung breitet sich immer weiter aus. Bewerbungen auf Arbeitsplätze sind heutzutage bereits weitgehend mittels E-Recruiting/Online-Recruiting möglich.

Das papierlose Büro ist zwar noch nicht komplett realisiert, jedoch laufen in Unternehmen immer mehr Prozesse wie z.B. Einkauf, Auftragsvergabe oder Rechnungslegung elektronisch ab. Speziell im Bereich des Einkaufs ergeben sich durch E-Procurement zahlreiche optimierte Lösungen.

Auch in den privaten Bereich findet die Digitalisierung zunehmend Einzug. Bereits seit Jahren wird daran gearbeitet, die oft zeitraubenden Amtswege digital abwickeln zu können. Durch Handysignaturen oder einer Karte mit aktivierter Bürgerkartenfunktion ist die Identitätsbestätigung auch ohne persönliches Erscheinen in den jeweiligen Örtlichkeiten möglich. Das spart Zeit, Nerven und Geld und hilft dabei, tägliche Abläufe zu optimieren. Das Angebot in diesem Bereich wird sich im Laufe der nächsten Jahre noch deutlich erweitern.

Wie Sie sehen können spielt die Digitalisierung bereits seit Jahren eine große Rolle – sei es für Unternehmen oder im privaten Bereich. Die Entwicklung wird auch dieses Jahr weiteren Einfluss auf viele Bereiche in unserem Leben nehmen. Umso mehr ist für Unternehmen die Wahl eines kompetenten, erfahrenen IT Spezialisten wichtig –> sei es unternehmensintern oder von externer Seite.

Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich der Digitalisierung an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

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Foto: Dmitry Ratushny

 

Top 10 Weihnachtsgeschenke für Technik-Fans

TOP 10 Geschenketips für Weihnachten

Weihnachten rückt in großen Schritten näher. Fleißiges Plätzchenbacken, winterliches Dekorieren und Geschenke-Shopping stehen auf der To-Do-Liste. Um den Vorweihnachtsstress zu lindern und ein paar Geschenkideen zu liefern, haben wir uns für Sie umgesehen und die besten Weihnachtsgeschenke für Tech-Fans zusammengestellt. Lassen Sie sich von unserer Top 10 inspirieren!

Inhalt:

Der stylische ART CUBE von Trivoli
Laser Tastatur
Kabellose Sport-Kopfhörer
Drucker für die Hosentasche
Digitaler Notizblock
Snapchat-Brille: Snaptacles
Flugdrohne mit Kamera: Parrot AR.Drone 2.0
Energiemonitor: Wattcher
WLAN Körperwaage
Türklingel mit Star Trek Sound

Der stylische ART CUBE von Trivoli

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In Würfelform oder in rundem Design ist dieser Multiroom Lautsprecher aufgestellt oder aufgehängt nicht nur ein echter Hingucker und ein Wohnungs-Accessoire, sondern liefert auch einen ordentlichen Sound.
Von technischer Seite ist das Gerät mit drahtloser Bluetooth- & WLAN-Verbindung, SAC-Technologie für Heimnetzwerke sowie einem AUX-Anschluss ausgestattet. Das Ganze lässt sich auch zeitgemäß über eine App steuern und die Lautsprecher sind als Mono-, Stereo- und als Mehrpunktsystem verfügbar. Aufgrund des Echtholzgehäuses und guter Technologie liegen die Lautsprecher von Trivoli preislich zwischen 200€ bis 250€.

Hier geht´s zum Angebot.

Laser Tastatur

Praktische-Laser-Tastatur-für-Smartphones

Die Laser Tastaturen für Smartphones, Tablets & Co. projizieren eine voll nutzbare Tastatur auf jede ebene Fläche und sind ein bequemes Tool für alle Vielnutzer. Zusätzlich dient das kleine Gerät als Power-Bank, der Akku wird also auch noch geschont. Angeboten wird dieses Gadget von unzähligen Marken und die Ausführungen reichen preistechnisch von recht günstigen Geräten ab 30€ bis hin zu Produkten über 100€ – hier empfiehlt es sich, Rezensionen zu lesen und gründlich zu vergleichen.

Eine kostengünstige Variante gibt es hier zu kaufen.

Kabellose Sport-Kopfhörer

Kabellose-Kopfhörer-für-Sportfans

Diese kleinen Kopfhörer sind zwar keine Innovation, überzeugen allerdings durch Top Qualität und angenehmes tragen. Kein Verheddern der Kopfsprecherkabel mehr und kein lästiges Herausfallen beim Sport durch die viele Bewegung. Die mitgelieferte kleine Box dient gleichzeitig auch als Ladestation und verspricht nach 15 minütigem Laden bereits 45 Minuten Hörvergnügen. Natürlich mit allem technischem Schnick Schnack ausgestattet sind die kleinen Powerteilchen in der höheren Preisklasse anzutreffen. Für rund 250$ werden sie allerdings jeden Sportfan maßlos begeistern.

Hier geht´s zur offziellen Bose Homepage.

Drucker für die Hosentasche

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Dieses Gadget verspricht Schnappschüsse – Immer und überall. Wer also Spaß am Fotografieren hat, wird sich über dieses Geschenk bestimmt freuen. Mit dem mobilen Fotodrucker können Bilder direkt vom Smartphone oder Tablet ausgedruckt werden. Die Bilder werden in die HP Sprocket App geladen und via Bluetooth-Verbindung an den Drucker gesendet und ausgedruckt. Bei HP erhält man das Gerät für 130€ inklusive 10 Seiten Druckerpapier.

Hier können Sie Ihr Weihnachtsgeschenk shoppen.

Digitaler Notizblock

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Dieses Gadget bietet die Verknüpfung von manueller und digitaler Arbeitswelt. Handgeschriebene Skizzen, Ideen oder Notizen können per Knopfdruck eingescannt werden und mit unterschiedlichen Cloud-Services am Engerät synchronisiert, gespeichert oder weiterverarbeitet werden. Die Smartpads sind in unterschiedlichen Preiskategorien ab ca. 50€ aufwärts zu finden.

Hier geht´s zum Angebot.

Snapchat-Brille: Snaptacles

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Wer von Instagram, Snapchat und Co. nie genug hat, sind diese besonderen Brillen das perfekte Geschenk. Das Accessoire wird mit dem Handy verbunden, ein Knopf gedrückt und schon kann aus der eigenen Perspektive losgefilmt werden. Ganz im Sinne des Online Dienstes Snapchat können die Filmchen bis zu 30 Sekunden dauern und werden direkt als Backup auf Snapchat gespeichert. Erhältlich sind die Brillen bisher im offiziellen Spectacles Online-Store in den Farben Schwarz, Koralle und Türkis zu einem stolzen Preis von 150€.

Hier geht´s zum Shop.

Flugdrohne mit Kamera: Parrot AR.Drone 2.0

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Für alle Drohnenfans gibt es gute Nachrichten – Die Parrot AR.Drone 2.0 mit eingebauter HD-Kamera ist aktuell erhältlich. Über eine zugehörige App, die sowohl für Android als auch für iOS geeignet ist, werden Bilder mit 720p aufgenommen und direkt aufs Smartphone oder Tablet übertragen. Mit nur einem Tastendruck wird dir Drohne gestartet und gelandet – auch kunstvolle Flugmanöver wie Loopings nimmt die Drohne im Handumdrehen.

Hier gibt´s die Drohne ab 176€.

Energiemonitor: Wattcher

Strom-Sparen-mit-Wattcher

Mit dem Wattcher wird es kinderleicht, den eigenen Energieverbrauch überwachen und Stromfresser zu vermeiden. Ein Funksender mit integriertem Sensor wird am Stromzähler angebracht, wobei das Empfangsgerät einfach in eine Steckdose gesteckt wird. Anschließend kann der Tagesverbrauch, die aktuelle oder die gesamten Nutzungsdaten abgelesen werden. Laut Hersteller können so bis zu 20% der Stromkosten eingespart werden. Mehr Infos dazu gibt´s auf der offiziellen Homepage.

WLAN Körperwaage

Persönliche-Körperwaage-mit-wlan

Für Fitnessbegeisterte sicherlich ein tolle Geschenk – Mit der WLAN-Körperwaage erfolgt eine vollständige Körperanalyse. Sie errechnet das Körperfett, den Wasseranteil und die Muskel- /Knochenmasse für eine genaue Gewichtskontrolle. Via WLAN werden alle gesammelten Daten in einer App angezeigt und gespeichert, zusätzlich enthält sie ein Ernährungstracking und andere Features. Die Waage kann von bis zu acht Personen genutzt werden. Je nach Ausstattung zahlt man für die High-Tech Waage ab 60€ aufwärts.

Hier können Sie Ihre Körperwaage shoppen.

Türklingel mit Star Trek Sound

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Dieses Gadget bringt das einzigartige Türsignal der originalen Enterprise ins eigene Haus. Der batteriebetriebene Türsensor erklingt, sobald sich Jemand der Tür nähert und imitiert beim Hindurchgehen das Geräusch sich öffnender Türen auf dem Raumschiff.
Auf thinkgeek.com gibt’s die witzige Türklingel umgerechnet bereits für 21€.

 

Sicherheitsupdates – Oft erwähnt aber zu selten durchgeführt

 CMS Sicherheitsupdates

Im Jahr 2017 wurden wir mit zahlreichen Sicherheitsthemen im Bereich Web konfrontiert. Besonders dreist gestalteten sich Hacking Angriffe durch Ransomware wie Locky, TeslaCrypt, Cryptolocker oder Cryptowall. Auch Google verstärkt aufgrund der gestiegenen Hacking Angriffe die Information an die User und rät besonders zu Sicherheitsupdates bei CMS Systemen und Webshops.

Im Mai 2016 haben wir in unserem Blog bereits über die hinterlistigen Angriffe von Ransomware berichtet. Auch hilfreiche Tipps für Maßnahmen, die im Vorfeld gegen einen Hackerangriff schützen können, haben wir in einem Artikel für unsere Leser zusammengefasst. Eine dieser Maßnahmen betraf das Thema Sicherheitsupdates. Aufgrund der steigenden Relevanz dieser Thematik veröffentlicht Google im Rahmen seiner #NoHacked-Kampagne regelmäßig Studien zur Sicherheit von Webseiten und gibt Anweisungen für deren sicheren Betrieb. Laut dieser Kampagne ist die Anzahl der gehackten Webseiten in den letzten Jahren rasant angestiegen und es ist längst kein Ende in Sicht. Im Jahr 2016 betrug der Anstieg ganze 32%; für 2017 kann man sicher noch höhere Anstiegsraten erwarten.

Sicherheitsupdates werden zu oft vernachlässigt

Als professioneller Web-Dienstleister weisen wir unsere Kunden oft auf die Notwendigkeit von Versionsupdates hin. Im Bereich von TYPO3 betrifft dies  die im März 2017 abgelaufene Version 4.5. Diese Version ist seit Jänner 2011 auf dem Markt und somit schon 6 Jahre alt. Aufgrund der hohen Verbreitung dieser Version wurde der Support bereits zweimal verlängert. Mit März 2017 war dann endgültig Schluss. Neben Neuerungen im Backend und der Unterstützung von responsive View für Mobile Devices ist das Sicherheitsthema eines der wichtigsten Gründe für ein Versionsupgrade. Ein Update, zumindest auf Version 6.5, wäre somit der nächste logische Schritt.

Leider reagieren viele Kunden eher gereizt auf das Thema Versionsupdates, da einerseits zusätzliche Kosten und andererseits ein interner Arbeitsaufwand entstehen können. So wird dann oft aus „Gemütlichkeit“ auf das Update verzichtet. Dass man damit ein großes Sicherheitsrisiko eingeht wird oft mit: Wenn bisher nichts passiert ist, dann wird auch weiterhin nichts passieren, abgetan.

Welche Risiken bestehen bei Missachtung von Updates?

Werden auf der Webseite Kundendaten verwaltet, verstärkt sich das Risiko noch um ein Vielfaches. Gerade solche Seiten stellen für Hacker ein gefundenes Fressen dar. Die Verantwortung, die man in diesem Fall trägt, ist vielen Unternehmen oft gar nicht bewusst. Fahrlässiges Verhalten ist somit an der Tagesordnung. Speziell die Datenschutzgrundverordnung, welche ab dem 25.05.2018 in Kraft tritt, wird sich besonders in der Anfangsphase verstärkt um Unternehmen „kümmern“, die sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Das wird speziell Webshops betreffen, die ja bekanntlich viel mit Kundendaten arbeiten. Dem Thema Sicherheitsupdates sollte hier ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bei unseren Recherchen zu diesem Thema mussten wir leider feststellen, dass bei vier von fünf Webshops zumindest ein relevantes Sicherheitsupdate gefehlt hat. Das Interesse von Kunden in diesem Bereich etwas zu unternehmen war gering bis gar nicht vorhanden.

Die von uns angebotene e-commerce Lösung Magento, welche in der Zwischenzeit schon in der Version 2.x erschienen ist, liefert regelmäßige Sicherheitsupdates. Auch bei der vorigen Version 1.9 wurde aufgrund der hohen Verbreitung eine Verlängerung des Supports beschlossen. Diesen Vorteil sollte man sich als Webshop-Betreiber auf jeden Fall zu Nutze machen.

Vorteile von Sicherheitsupdates
Das Informationsangebot zu sicherheitsrelevanten Themen für den Bereich von Webseiten und Webshops ist sehr groß. Der Wille der Kunden etwas für die Sicherheit zu tun ist hingegen eher verhalten. Wobei Maßnahmen oft nicht teuer sind und Updates für viele Webseitbetreiber auch eine Möglichkeit sein können, bereits veraltete Webseiteninhalte wieder einmal zu aktualisieren.

Was man auf jeden Fall beachten sollte, sind die Kosten für die Wiederherstellung von gehackten Webseiten bzw. Webshops. Diese sind um ein vielfaches höher und bringen neben dem kostentechnischen Aufwand noch einen nicht zu verachtenden negativen psychologischen Effekt für die Kunden aber auch das Unternehmen. Die Zeit, die es benötigt, um den Kunden wieder ein sicheres Gefühl beim Besuch der Webseite zu geben ist oft nicht absehbar und die Ausfallskosten für lahmgelegte Webshops sind hier noch gar nicht einkalkuliert. Ein Versions- bzw. Sicherheitsupdate hingegen hat in vielen Fällen bereits Abhilfe geschaffen.

Wollen Sie den Sicherheitsstand Ihrer Webseite oder IT Infrastruktur überprüfen lassen, helfen wir Ihnen natürlich auch gerne weiter. Senden Sie ein Mail an [email protected] oder rufen Sie uns an unter 01/ 581 01 30.

 

 

DSGVO – Was ändert sich im Datenschutz 2018?

Datenschutzgrundverordnung

Die vom europäischen Parlament beschlossene neue Datenschutz-Grundverordnung tritt in Kürze europaweit in Kraft. Unternehmen müssen daher schon jetzt die Weichen stellen. Wir geben einen kurzen Überblick darüber, was sich mit der neuen DSGVO ändern wird und was das für Unternehmen bedeutet.

Überprüfen Sie mit einer übersichtlichen Checkliste selbst, ob Ihr Unternehmen den neuen Anforderungen der DSGVO gerecht wird und welche Änderungen Sie vornehmen sollten

CHECKLISTE

EU-Datenschutzgrundverordnung –
Was ist das?

Die „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG“, kurz europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) genannt, wurde im Frühjahr 2016 beschlossen.

Ab dem 25. Mai 2018 stellt sie eine anwendbare Verordnung dar, die in der gesamten europäischen Union greift. Bisher galten in jedem Land andere Gesetze zum Datenschutz. Ziel der neuen Verordnung ist es daher, die Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private oder öffentliche Unternehmen auf Europaebene zu vereinheitlichen.

Die wesentlichen Ziele sind dabei die Stärkung der Betroffenenrechte, ein verstärkter Fokus auf der Datensicherheit, die Einführung von Beauftragten des Datenschutzes im öffentlichen Sektor sowie eine Verstärkung der Strafmaßnahmen bei einem Verstoß.

Wen betrifft die DSGVO?

Ganz konkret kann diese Frage pauschal leider nicht beantwortet werden. Weil sich verschiedene Details ändern, müssen sämtliche Unternehmensprozesse überprüft werden, bei welchen eine Verarbeitung von Nutzer- beziehungsweise Kundendaten von Bestand ist.
Einige Aspekte, die wohl die meisten Webseitenbetreiber und Betreiber von online Shops betreffen, sind im hier angeführt.

Newsletter & (Kontakt-) Formulare
Mit Ausnahme der E-Mail-Adresse müssen alle Angaben auf freiwilliger Basis erfasst werden. Das heißt, in Zukunft darf nur mehr die Mail-Adresse als Pflichtfeld gekennzeichnet sein. Zudem sollte die Seite, auf der die Anmeldung zum Newsletter erfolgt SSL geschützt sein.

Log-In-Daten
Im Log-In-Bereich wird in der Regel nach einem Benutzernamen oder der E-Mail-Adresse gefragt. Hinsichtlich der Anonymität sollte dem Benutzernamen in Zukunft der Vorzug gegeben werden. Generell lohnt es sich bei Registrierungsseiten vorsichtshalber an Datensparsamkeit zu halten – Es sollte sich auf die Erhebung von zwingend benötigten Daten beschränkt werden. Auch hier ist auf einen ausreichenden SSL-Schutz zu achten.

Datenschutzerklärungen
In diesem Zusammenhang werden auf inhaltlicher Ebene ein paar Änderungen auf die Website-Betreiber zukommen. Laut Artikel 13, Absatz 1 der DSGVO sind zum Zeitpunkt der Datenerhebung künftig folgende Informationen in der Datenschutzerklärung der betroffenen Person mitzuteilen:

–    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen beziehungsweise
gegebenenfalls dessen Vertreters
–    Gegebenenfalls die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
–    Zweck der Datenerhebung sowie die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
–    Gegebenenfalls Empfänger beziehungsweise Kategorien von Empfängern der betreffenden Daten
–    Gegebenenfalls die Absicht der Verantwortlichen, die betreffenden Daten an ein Drittland oder eine internationale Organisation weiterzugeben sowie das Vorhandensein oder das Fehlen eines Angemessenheitsbeschlusses der Kommission oder im Falle einer Übermittlung gemäß Artikel 46, Artikel 47 oder Artikel 49 Absatz 1, Unterabsatz 2 einen Verweis auf die geeigneten oder angemessenen Garantien und die Möglichkeit, wie eine Kopie von ihnen zu erhalten ist, oder wo sie verfügbar sind.

Social-Media-Plug-Ins
Bei Social-Media-Plug-Ins handelt es sich immer um die Weitergabe personenbezogener Daten und ist daher bereits jetzt rechtlich vergleichsweise streng geregelt. Bisher gab es Lösungen, welche die Datenübermittlung ohne eine Einwilligung ermöglichten. In Zukunft muss laut DSGVO eine Erklärung vorliegen, welche eine Datenerhebung ohne Einwilligung der betroffenen Personen rechtfertigt – Dies trifft im Falle der Plug-Ins nicht zu. Da nicht bekannt ist, wie Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook Daten verarbeiten, wird es problematisch den Nutzern die nötigen Informationen bereitzustellen und so deren Einwilligung wirksam einzuholen. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, kann beispielsweise auf Plug-Ins verzichtet werden oder auf andere Varianten wie dem Verlinken zurückgegriffen werden.

Cookies
Die Verwendung von Cookies wurde bisher in der Regel mithilfe sogenannter Cookie-Bars gehandhabt. Hinweise in Form von Bannern, welche die Nutzer auf den Einsatz von Cookies aufmerksam machen und auf diese Art deren Einverständnis einholen.

Datenschutzbezogene Regelungen, die im Rahmen des Telemediengesetzes bisher wirksam waren, werden mit der neuen Datenschutzverordnung ungültig. Allerdings fehlt in dieser Gesetzesnovelle eine eindeutige Regelung bezüglich dessen, daher werden Daten, die mithilfe von Cookies erhoben werden, in Zukunft mit allen anderen personenbezogenen Daten gleichgesetzt. Dies gilt unabhängig davon, ob die betroffenen Daten anonymisiert sind.

Ab Mai 2018 sollte im Vorhinein stets geprüft werden, ob vonseiten des Online-Händlers ein Interesse besteht, das den Einsatz von Cookies rechtfertigt und ob diese Datenverarbeitung zur Wahrung tatsächlich notwendig ist. Das Interesse vonseiten der Betroffenen am Schutz ihrer Daten muss gegen das Interesse des Händlers abgewogen werden.

Die Interessenabwägung erfolgt unter Beachtung des Artikel 6, Absatz 1, Satz 1 der Datenschutzgrundverordnung. Ist der Einsatz laut diesem Artikel zulässig, so entfällt die Pflicht ein Cookie-Banner zu verwenden, es ist also keine ausdrückliche Einwilligung erforderlich.

Es bleibt zu sagen, dass in Österreich und auch in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bisher schon ein hohes Niveau des Datenschutzes erreicht wurde und dass sich deshalb auch in einigen Grundsätzen nicht gravierend viel ändert. Spätestens bis zum 25.Mai 2018 müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst sein, andernfalls drohen hohe Bußgeldstrafen in der Höhe von 2 % – 4 %, abhängig vom Jahresumsatz. Außerdem wurde bereits angekündigt, dass speziell in der Anfangsphase, also ab dem 25.05.2018, verstärkt geprüft wird.

Als professionelle Webagentur helfen wir gerne in allen Belangen zu diesem Thema weiter. Weitere hilfreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten der WKO

Checkliste zur Umsetzung der DSGVO

Datenverarbeitung

Sie sind verpflichtet, ihre Verarbeitung personenbezogener Daten darlegen zu können. Stellen Sie sicher, dass die Verarbeitung sensibler Daten exakt dokumentiert wird

Die DSGVO verlangt, dass Unternehmen die Rechtsgrundlage ihrer Datenverarbeitung darlegen können. Überprüfen Sie also die Rechtsgrundlage Ihrer Datenverarbeitung und vermerken Sie diese in Ihrer Datenschutzerklärung

Jedes Unternehmen benötigt die Einwilligung von Personen, deren persönliche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Einwilligung einholen, wenn sie personenbezogene Daten nutzen

Bei Minderjährigen Personen ist eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten zur Datenverarbeitung nötig. Denken Sie gegebenenfalls über Altersprüfungsprozesse im Onlinebereich nach

Nutzerrechte

Jeder Internetuser hat das Recht, die über ihn gesammelten Daten von einem Unternehmen einzufordern. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Auskunft personenbezogen liefern können

Jeder Kunde hat das Recht, dass die über ihn gespeicherten Daten gelöscht werden, selbst wenn er der Speicherung einst zugestimmt hat. Auch eine Korrektur der Daten kann verlangt werden. Stellen Sie also sicher, dass Sie diesen Anforderungen nachkommen

Für bestimmte Datenschutzverletzungen besteht in Zukunft eine Meldepflicht für Unternehmen gegenüber der betreffenden Behörde oder auch der betroffenen Person. Führen Sie also effiziente Verfahren zur Ermittlung und Bearbeitung von Datenschutzverletzungen ein

Nutzer haben das Recht zu verlangen, dass über sie gespeicherte Daten von einem Unternehmen an Dritte übergeben werden. Stellen Sie sicher, dass solche Anfragen den Anforderungen entsprechend bearbeitet werde

Verträge & Formulare

Arbeiten Sie mit Dienstleistern zusammen, die personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeiten? Dann sind sie künftig verpflichtet einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit diesen Unternehmen abzuschließen, der den Anforderungen der DSGVO entspricht

✓ Die gestiegenen Dokumentationspflichten und Bußgelder machen häufig eine Überarbeitung der Vertragswerke nötig. Prüfen Sie die Haftungs- und Datenschutzregeln in Ihren Verträgen und passen Sie diese gegebenenfalls den neuen Anforderungen an

Mit Eintreten der DSGVO ändern sich die Anforderungen an Einwilligungserklärungen. So muss z.B. bei jeder Einwilligung über Widerrufsmöglichkeiten informiert werden. Prüfen und überarbeiten Sie also Ihre Einwilligungserklärungen

 

Google Warnung für unsichere Websites

Google Warnung für unsichere Websites

Warum Sie spätestens jetzt zu “https” wechseln sollten

Die Anfragen zu Sicherheitsinfos unter Google Chrome häufen sich derzeit bei uns. Daher wollen wir mit unserem heutigen Blogbeitrag zu diesem Thema informieren. In einigen Fällen erscheint im Google Browser Chrome ein Sicherheitshinweis beim Öffnen von unverschlüsselten (http) Webseiten. Zurzeit erscheint diese Meldung bei Seiten, welche die Möglichkeit zur Erfassung von sensiblen Daten bieten und über kein SSL Zertifikat (https) verfügen.

Worum geht es?

Seit der Google Chrome Version 56 erscheint eine zusätzliche Information neben dem üblichen „i“ Symbol, das in der Browserleiste vor der URL zu finden ist. Verfügt die Seite über ein SSL Zertifikat erscheint in grüner Schrift der Hinweis „Sicher“. Wenn eine unverschlüsselte Seite empfindliche Daten wie Kreditkartenangaben oder Passwörter abfragt, erscheint hingegen der Hinweis, dass die Seite unsicher ist.

In den aktuellen News von Google wurde nun bekannt gegeben, dass bei Erscheinen von Google Chrome 62 (Oktober 2017) nicht nur bei der Möglichkeit der Eingabe von sensiblen Daten gewarnt wird, sondern auch bei beliebigen Daten auf einer unsicheren Seite und ebenfalls beim oft genutzten Inkognito-Modus.

Was sind Googles nächste Schritte?

War der Umstieg auf https für viele Website bzw. Webshop User noch eher zurückhaltend, sollte diesem Thema in Zukunft mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Alles deutet darauf hin, dass Google in naher Zukunft Webseiten ohne SSL- Verschlüsselung abstraft. Dies passiert einerseits durch noch intensivere Warnmeldungen, andererseits wird das Ranking in Google bei fehlendem SSL Zertifikat negativ beeinflusst. Wir empfehlen daher, sobald wie möglich in ein SSL-Zertifikat zu investieren.

Laut Google ist der Traffic auf unverschlüsselten Seiten seit Einführung der Warnmaßnahmen um 23 % eingebrochen!

Was bedeuten die Abkürzungen SSL, http und https?

Wie selbstverständlich werden heutzutage Begrifflichkeiten wie SSL, http und https im täglichen Sprachgebrauch verwendet. Oft ist jedoch gar nicht bekannt was diese Begriffe bedeuten. Hier die Erklärung:

Secure Sockets Layer
(SSL) ist ein Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung von Daten. Durch die Verwendung eines SSL-Zertifikates werden die Daten, die z.B. bei einem Aufruf einer Website zu Ihrem Computer übermittelt werden, verschlüsselt.

SSL-Zertifikate können für die Verschlüsselung der Daten bei Internetseiten, aber auch z.B. bei E-Mails eingesetzt werden. Wenn Sie z.B. Ihre E-Mails bei Ihrem Provider abrufen und die Verbindung SSL-Verschlüsselt ist, kann kein Dritter beim Abruf Ihrer E-Mails die Daten mitlesen.

Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP, englisch für Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Rechnernetz. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden. Meist erfolgt dies unverschlüsselt.

HTTPS wird zur Herstellung von Vertraulichkeit und Integrität in der Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser (Client) im World Wide Web verwendet. Dies wird unter anderem durch Verschlüsselung und Authentifizierung erreicht.

Ohne Verschlüsselung sind Daten, die über das Internet übertragen werden, für jeden, der Zugang zum entsprechenden Netz hat, als Klartext lesbar. Mit der zunehmenden Verbreitung von offenen (d. h. unverschlüsselten) WLANs nimmt die Bedeutung von HTTPS zu, weil damit die Inhalte unabhängig vom Netz verschlüsselt werden können.

Fazit

Benutzer von Google Chrome werden in Zukunft noch öfter mit Warnmeldungen zu unsicheren Verbindungen zu tun haben. Es ist zu erwarten, dass auch die Mitbewerber wie Firefox oder Opera die Meldungen zu diesem Thema intensiveren werden. Was manchem Webuser sicher aufdringlich erscheinen wird, sollte für Unternehmen der Weckruf sein, fehlende SSL Verschlüsslungen zu vermeiden. Der Umstieg auf ein SSL Zertifikat ist technisch nicht aufwändig und nicht mit hohen Kosten verbunden. Entschließt man sich zu diesem Schritt wird man zusätzlich noch mit einem besseren Google Ranking belohnt. Alleine schon deswegen sollte man diese Anschaffung in Betracht ziehen.

Als professionelle Webagentur helfen wir natürlich in allen Belangen zu diesem Thema weiter. Weiterführende Informationen zum Thema SSL-Zertifikat finden sie hier

 

Top 5 kostenlose, offline Spiele für Android & iOS

Top 5 Spiele für Android und iOS

Urlaubszeit ist für viele auch Computerspielezeit. Gerade während langen Autofahrten oder beim chillen am Strand kann Langeweile aufkommen. Unsere Top 5 Spiele für Android & iOS sorgen auf jeden Fall für kurzweiligen Spaß.

Um heutzutage auch unterwegs spielen zu können ist längst kein Gameboy mehr notwendig. Smartphones haben den portablen Konsolen den Rang abgelaufen und durch technische Weiterentwicklung der Hardware werden Grafik- und Soundeffekte auch immer ausgereifter.

Was das System des Erwerbs von Spielen betrifft, hat sich in den letzten Jahren auch so einiges geändert. Konnte man früher das Spiel in Form eines Steckmoduls oder einer CD erwerben, steht heute nach dem Kauf meist ein App – Download an. Worauf man bei Spielen für Smartphones und Tablets achten sollte, sind auf jeden Fall die In-Game-Käufe (=IAPs). Das sind optionale Käufe innerhalb des Spiels um den Funktionsumfang zu erweitern bzw. notwendige Upgrades um überhaupt weitere Levels aufsteigen zu können. Gerade bei Mega-Sellern mit hohem Suchtpotential wie Forge of Empires, Clash Royale und Candy Crush Saga kann das schnell zur Kostenfalle werden. Auch können immer wieder aufscheinende Werbungen den Spielespass trüben – vermeiden lässt sich diese aber leider nicht.

Bei unseren Top 5 Spielen haben wir darauf geachtet, dass diese kostenlos sind und auch kein Internetzugang benötigt wird, um diese zu spielen.
In-App-Käufe werden angeboten, sind jedoch nicht verpflichtend.

Hier unsere Auswahl für Android und iOS

1. Cookie Cats Pop

Cookie Cats Pop ist ein klassischer Bubble Shooter. Ziel ist es, eine bunte Farbkugel so abzuschießen, dass diese auf mindestens zwei gleichfarbige, zusammenhängende Kugeln trifft und diese dadurch aufgelöst werden. Das Level gilt als gelöst wenn alle Kätzchen, welche in den Farbkugeln gefangen waren, befreit sind. Unregelmäßig auftauchende Sonderkugeln helfen dabei Level noch schneller zu schaffen und erhöhen den Spielespaß. Mit Cookie Cats Pop erhält man ein niedlich gestaltetes Spiel, das für kurzweiligen Spaß sorgt.

Cookie Cats Pop
Download:
Android App (kostenlos): http://bit.ly/2ohtnSl
iPhone App (kostenlos): http://apple.co/2oRBCSW

2. Metal Shooter: Run and Gun

Eine actiongeladene Alternative zu Super Mario bietet der Shooter „Metal Shooter: Run and Gun“. Ähnlich den klassischen Jump and Run Games gilt es durch Levels zu laufen und durch Sprünge Münzen zu sammeln. Zusätzlich gilt es noch Roboter abzuschießen, welche durch das Level wandern. Mit den gesammelten Münzen kann man weitere Upgrades sammeln um die Rüstung oder Waffen zu verbessern. Die Steuerung ist einfach und intuitiv. Das Schwierigkeitslevel macht dieses Spiel zu einer echten Herausforderung.

Metal Shooter - Run and Gun

Download:
Android App (kostenlos): http://bit.ly/2ohg0kY
iPhone App (kostenlos): http://apple.co/2oKQiGr

3. Gravity Galaxy

Bei diesem kniffligen Spiel geht es darum, eine Rakete von einem Planeten auf die Erde zu schießen. Zwischen dem Planten und der Erde liegen noch andere Himmelskörper, was die  Sache spannend werden lässt. Einerseits hat man die Schwerkraft von anderen Planeten zu überwinden, andererseits gilt es, herumfliegenden Sternen auszuweichen. Durch den steigenden Schwierigkeitslevel hält die Spannung stets bei Laune. Zusätzlich zum richtigen Timing ist eine gute vorausgehende Planung der Schritte gefordert. Durch das innovative One-Button-Gameplay ist kein langes Üben notwendig.

Gravity Galaxy
Download:
Android App (kostenlos): http://bit.ly/2oNCg6w
iPhone App (kostenlos): http://apple.co/2oKD0tB

4. Cube Escape

Lust auf ein Game bei dem es Rätsel zu lösen gilt? Dann ist Cupe Escape genau das Richtige für Sie. The Cave ist der neunte Teil der Cube-Escape-Reihe und die Fortsetzung der Geschichte von Rusty Lake. Hier gilt es, in einer mysteriösen Höhle verschiedenste Rätsel zu lösen um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Um voran zu kommen, muss mit Objekten interagiert werden, es werden Gegenstände gesammelt und diese müssen dann richtig eingesetzt werden. Für gutes Detektiv-feeling ist also gesorgt ;).

Cube Escape
Download:
Android App (kostenlos): http://bit.ly/2obhRYb
iPhone App (kostenlos): http://apple.co/2nMrlp7

5. Don’t get spiked

In Gegensatz zu Spielen mit pompösen Grafikelementen und wenig Spielspaß, setzt „Dont get spiked“ auf einfache Grafik mit hohem Unterhaltungswert. In diesem simplen Spiel sind schnelle Reflexe und gute Konzentration gefordert. Das Prinzip des Spiels ist schnell erklärt – ein ständig auf und ab hüpfender Ball wird im richtigen Zeitpunkt nach links oder rechts bewegt, um auftauchenden Zacken am Boden auszuweichen. Klingt vielleicht einfach – ist es aber nicht. Steigende Geschwindigkeiten und zusätzliche Hindernisse machen das Ganze zu einer spannenden Jagd nach dem Highscore.

Dont get spiked
Download:

Android App (kostenlos): http://bit.ly/2ohs31H
iPhone App (kostenlos): http://apple.co/2o6Rhh9

Durch unseren Genremix sollte definitiv keine Langeweile mehr aufkommen und falls doch, warten noch weitere interessante Beiträge in unserem IXSOL Blog auf Sie.

EU Roaming Gebühren 2017

Roaming 2017

Rechtzeitig zum Urlaubsbeginn wurde am 15. Juni 2017 das Roaming, wie wir es bisher kannten, abgeschafft. In vielen Beiträgen in TV und Zeitung wird nun darüber berichtet. Oft in technischem Kauderwelsch, das dann doch wieder keiner versteht. Wir wollen in diesem Beitrag die wichtigsten Fakten verständlich erläutern.

Wie funktioniert das nun mit dem Roaming?

Dazu müssen wir kurz ausholen und zwar zum allgemeinen Begriff Roaming. Dieser beschreibt die Fähigkeit einer Verbindung zu einem anderen Mobilfunknetz als dem eigenen Heimnetz (z.B. A1, T-mobile, …).

Achtung! Roaming ist nicht gleich Telefonie ins Ausland.

Wie bereits erwähnt, befindet man sich im Falle von Roaming außerhalb seines abonnierten Netzanbieters. Ruft man nun aus dem Heimnetz im Ausland an oder verschickt eine SMS dorthin wird dies nicht als Roaming gewertet und fällt daher nicht in die neue EU Richtlinie. Ruft man also von Österreich in Deutschland an, zahlt man noch immer die teilweise sehr hohen Gebühren.
Würde man nun eine SIM-Karte eines anderen EU Landes innerhalb Österreichs nutzen und z.B. nach Deutschland telefonieren, kommt dies günstiger, da dies in die neue Roaming Richtlinie fällt. Wer diesen Umstand für seinen Vorteil nutzen möchte sei gewarnt – die Netzanbieter haben diesen Fall bereits bedacht. So hat der Anbieter bei ungewöhnlichem Roamingverhalten des Nutzers das Recht, einen Zeitraum (mindestens 4 Monate) zu protokollieren und im Fall eines überdurchschnittlichen Verbrauchs, zusätzliche Gebühren zu verrechnen.

Was ist nun mit den Roaming Zonen?

Die Kosten für Roaming sind stark davon abhängig in welchem Land man sich befindet. Um die Abrechnung zu standardisieren wurde die Welt in „Zonen“ eingeteilt, welche unterschiedliche Preise aufweisen.

Die EU bildet die erste Zone, welche je nach Netzanbieter noch mit zusätzlichen Ländern erweitert werden kann. Laut neuer Richtline umfasst die EU-Zone ab Juni 2017 die EU sowie die Länder Norwegen, Liechtenstein und Island –  Anrufe in die Schweiz sind nicht abgedeckt!

Kosten außerhalb der EU Zone können teilweise sehr hoch sein und stark variieren. Daher ist es ratsam, sich vor dem Auslandsaufenthalt (außerhalb der EU) beim Netzbetreiber über die aktuellen Tarife zu informieren.

Vorsicht ist auch bei Reisen mit dem Schiff oder Flugzeug geboten, da auch hier hohe Preise verrechnet werden können.

Was zahlt man nun innerhalb der EU?

Hat man einen österreichischen Tarif mit z.B. unlimitierten Minuten, unlimitierten SMS und 20 GB Daten und befindet sich auf Urlaub in einem EU Land und kommuniziert mit einer Person in einem EU Land, dann gelten die gleichen Regeln als wäre man in Österreich. Die Ausnahme ist der Datentarif, aber dazu kommen wir gleich.

Für Personen die einen Vertrag haben, bei dem jede Minute, SMS oder MB extra abgerechnet wird, gilt für die Kommunikation von EU Land (außer Österreich) in ein anderes EU Land der gleiche Tarif den man auch in Österreich hat.

Telefonate von der EU in NICHT EU Länder fallen nicht unter diese Regelung.

Vorsicht beim surfen oder chatten

Im Gegensatz zu Gesprächen oder SMS, kann es beim Datenroaming Ausnahmen geben. Die Netzbetreiber dürfen Datentarife für die EU Zone reglementieren. Das heißt, hat man in Österreich z.B. 5 GB Datenvolumen zur Verfügung, kann der Netzanbieter diesen bei einem Aufenthalt in einem anderen EU Land auf z.B. 2 GB heruntersetzen. Alles was darüberhinaus geht, ist extra zu bezahlen – genauere Infos dazu bietet der jeweilige Netzbetreiber.

Eine Ausnahme gilt für Tarife ohne Roaming –> diese können auch weiterhin nur in Österreich genutzt werden.

Sicherungsnetz – automatische Kostengrenze

Im Normalfall aktivieren die Netzbetreiber Kostengrenzen bei denen man informiert wird, wenn ein bestimmtes Volumen überschritten ist. Sicherheitshalber ist aber anzuraten, vor dem Reiseantritt nochmals den Netzbetreiber zu kontaktieren bzw. im Online-Kundenbereich zu prüfen ob die Grenze aktiviert worden ist.

Wie Sie sehen, bietet die neue Richtlinie einige Vorteile für alle, die nun vom EU Ausland nach Hause telefonieren wollen. Nichts desto trotz empfehlen wir, sich vor dem Urlaubsantritt nochmals genau beim Netzanbieter zu informieren, um eventuellen negativen Überraschungen bei der nächsten Abrechnung aus dem Weg zu gehen.

 

So schützen Sie sich effektiv vor Cryptotrojanern wie WannaCry & Co.

Schutz vor Cryptotrojanern

Sicher haben Sie schon aus den Medien von Verschlüsselungsviren (Cryptotrojanern) erfahren oder sind selber mit ihnen in Kontakt gekommen.
Im Gegensatz zu “klassischen” Viren, die Ihr Computersystem reversibel schädigen oder für illegale Aktivitäten kapern, verhindern die Cryptotrojaner wie z.B. WannaCry den Zugriff auf Ihre Daten und verlangen Lösegeld für die Freischaltung.

WannaCry – Ganze Netzwerke sind in Gefahr

WannaCry ist noch desaströser, da dieser Virus nicht nur einen Computer kompromittiert, sondern sich durch einen Wurm-Algorithmus über alle Systeme im Netzwerk ausbreiten kann.

Gegenwärtige Virenangriffe zeichnen sich dadurch aus, dass sie innerhalb kürzester Zeit tausende Systeme gleichzeitig befallen und die Angriffe beenden, sobald die ersten Antivirenhersteller Lösungen anbieten. Dadurch sind Antivirenlösungen für die Gefahren nur ein eingeschränkter Schutz.

3 Sicherheitsmaßnahmen gegen Cryptotrojaner

Als zusätzlichen Schutz gegen Datenverlust durch Verschlüsselungsviren empfehlen wir drei EDV-Maßnahmen auf allen Computern durchzuführen.

  1. Aktivierung der File Execution Policy
  2. Installation von Sophos Intercept X
  3. Entfernen von lokalen Administratoren Berechtigungen von Mitarbeitern

Aktivierung der File Execution Policy

File Execution Policy ist ein kostenfreies Feature von Microsoft, das ab Windows 7 aktivierbar ist. Die Implementierung ist denkbar einfach wie effektvoll und verhindert das Ausführen von Programmen, die vom Benutzer heruntergeladen wurden.

In der Regel kann ein Benutzer eine ausführbare Datei bewusst oder unbewusst auf seinen Computer herunterladen und ausführen. Diese Möglichkeiten nutzen die meisten aller Viren, indem sie z.B. hinter einer “Rechnung”, “DHL Paketsendung” etc. ausführbare Dateien verstecken. Wenn der Benutzer nun so eine Virenrechnung aus dem Email öffnet, kann sie durch die File Execution Policy keinen Schaden anrichten, denn die Ausführung ist grundsätzlich unterbunden.

Programme die von Ihrer IT installiert werden können natürlich ausgeführt werden. Sie werden in einem Programmverzeichnis installiert, das von der File Execution Policy ausgenommen ist, und auf das der Benutzer nur lesend Zugriff hat.

Installation von Sophos Intercept X

Sophos Intercept X ist ein Zusatzprogramm, das zusätzlich zum bestehenden Virenschutz ein schädigendes Verhalten von Programmen erkennt. Der klassische Virenschutz arbeitet immer reaktiv auf bereits bekannte Viren. Sophos Intercept X kann unbekannte Viren erkennen, in dem es das Verhalten von Programmen beobachtet. Beginnt etwa ein Programm mit sehr vielen Dateiänderungen (zb. Verschlüsselung), ist das komplett unüblich und ein Virenbefall sehr wahrscheinlich.  Intercept X stellt die verschlüsselte Daten wieder her, unterbindet den Prozess und gibt eine Warnung aus.

Entfernen von lokalen Administratoren Berechtigungen von Mitarbeitern

Solange eine Benutzer Administratorenrechte auf seinem Computer hat, hat auch der Virus, der vom Benutzer ausgeführt wird, Zugriff auf alle Bereiche. Durch weniger Rechte kann ein möglicher Ausbruch geringer gehalten werden, weil der Benutzer nicht auf alle Bereiche schreiben kann. Sollte ein Benutzer Software ganz bewusst installieren wollen, ist es besser, ein separates administratives Konto zu besitzen, mit dem das Programm installiert wird. Für den Anwender gibt es jedenfalls keine Einschränkungen bei der Standardnutzung seines Computers.

Haben Sie noch Fragen zu WannaCry & Co.?

Unser IT-Service Team hilft Ihnen gerne weiter!