Google AdWords: Tipps für eine erfolgreiche Kampagne

♦  Ihr habt einen Onlineshop, verkauft aber kaum etwas damit?

♦  Eure Website ist voller interessanter Inhalte, die aber niemand findet?

♦  Ihr möchtet kurzfristig effektive Werbung für euer Business schalten, weil bald die Saison beginnt, ein wichtiges Event ansteht oder eure Angebote einfach mehr Aufmerksamkeit verdienen?

Google Adwords macht es möglich, innerhalb kürzester Zeit mit gewünschten Suchbegriffen auf Top Platzierungen in den Suchergebnissen zu erscheinen. Minimale Streuverluste durch zielgruppenspezifische Ansprache, eine transparente Kostenstruktur und der sofort sichtbare Erfolg sind schlagende Argumente dafür, Google Adwords Kampagnen einen fixen Platz im Online Marketing Mix eures Business einzuräumen. Voraussetzung dafür, ganz vorne mitzuspielen ist die Bereitschaft, Zeit und Geld zu investieren, um die Funktionsmechanismen der Suchmaschinenwerbung zu verstehen und eine erfolgreiche Kampagnenstrategie zu entwickeln.

So funktioniert Google Adwords Marketing

Google Adwords Kampagne schaltenAdwords ist eine klassische Pull-Marketing-Maßnahme. Sie richtet sich demnach nur an potentielle Kunden, die bereits wissen wonach sie suchen. Es lohnt sich also nur dann Adwords zu nutzen, wenn Ihr ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, nach der potentielle Kunden bei Google auch tatsächlich suchen. Ist euer Angebot oder eure Marke noch gänzlich unbekannt, solltet ihr zunächst die Popularität der Marke mit Push-Marketing Maßnahmen stärken.

Wie die Auktion von Anzeigen bei Google im Detail funktioniert, schildern die Jungs von „The Simple Club“, wie wir finden, in sehr verständlicher und ansprechender Weise

Für alle, die gleich loslegen möchten, folgt hier ein Adword Crash Kurs in nur 3 Schritten.

1. Schritt: Google Adwords Kampagne Planen

Habt ihr euch dafür entschieden, eine Adwords Kampagne zu erstellen, solltet ihr euch zunächst intensiv mit eurer Zielgruppe, dem Wettbewerb und dem Zielvorhaben der Kampagne auseinandersetzen. So macht es einen großen Unterschied, ob das Ziel der Kampagne ist, möglichst viele Kontakte (Leads) zu generieren, oder lediglich die Besucherzahlen und damit die Bekanntheit eurer Marke steigen sollen. Was die Zielgruppe anbelangt gilt: Je genauer die Zielgruppe eingegrenzt wird, desto höher ist die Chance, eine hohe Conversion-Rate mit der Anzeige zu erzielen. Betreibt Ihr zum Beispiel einen Friseurshop in Wien, sollte eure Zielgruppe logischerweise Wien und möglicherweise die nähere Umgebung enthalten. Schaltet Ihr die Anzeige hingegen für ganz Österreich, schnellen sowohl die Kosten als auch die Streuverluste in die Höhe. Von daher: Eine professionelle Kampagnenplanung ist die halbe Miete!

2. Schritt: Die richtigen Keywords auswählen

An welcher Position eure Anzeige erscheint, hängt neben dem abgegebenen Gebot nämlich maßgeblich davon ab, ob eure Website die Suchintention der Nutzer befriedigt. Berechnet wird das über den sogenannten Qualitätsfaktor, der einerseits automatisch durch den Googlebot bestimmt wird und im weiteren Verlauf nochmals durch einen Google Mitarbeiter verifiziert. Google sieht sich eure Anzeige und das gewählte Keyword an und entscheidet, ob eure Inhalte für dieses Keyword relevant sind. Die Auswahl geeigneter Keywords ist also das A und O der Adwords Werbung. Kehren Nutzer nach dem Klick auf eure Anzeige überdurchschnittlich häufig wieder zu den Suchergebnissen zurück, wird eure Anzeige in Zukunft für den betreffenden Begriff seltener angezeigt.

Tipp: Versetze dich in die Lage deiner Zielgruppe und überlege, wonach sie suchen würden, wenn Sie dein Angebot finden wollen würde. Die Begriffe oder Wortgruppen die dabei herauskommen, sind deine Keywords.

3. Schritt: Anzeigentexte optimieren

Habt ihr euch für die richtigen Keywords entschieden, steht euch nur noch der letzte Part der Kampagnenerstellung bevor: Die Formulierung der Anzeigentexte. Hier gilt es: USP (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal) herausstellen und Aufmerksamkeit erregen. Seid experimentierfreudig bei der Gestaltung eurer Anzeigen und versucht dafür zu sorgen, dass eure Texte sich von denen der Konkurrenz abheben. Das gelingt zum Beispiel durch das Wecken von Emotionen („10 Jahre jünger aussehen“), den Einsatz von zeitlich begrenzten Angeboten (Nur im Juni 10% sparen) oder Handlungsempfehlungen („Jetzt bestellen“) und jede Form von ungewöhnlicher Ansprache. Wir empfehlen für eine Anzeige mindestens 2-3 Anzeigentexte zu erstellen und mithilfe von A/B-Tests herauszufinden, welcher Text am meisten Klicks erzeugt. Experimentieren ist die Devise.

Pro & Contra: Google Adwords vs. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wer sein Business auf Seite Eins bei Google sehen möchte, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Die Website so lange dem Suchmaschinen-Algorithmus anzupassen, bis möglicherweise eine Platzierung auf Seite Eins dabei herausspringt oder aber mithilfe von bezahlten Google Adwords Kampagnen von heute auf morgen die Suchergebnisse anzuführen. Der Vorteil von bezahlter Suchmaschinenwerbung liegt also offensichtlich darin, dass Ihr zielgerichtet, mit exakt planbaren Ausgaben messbare Ergebnisse erzielt, während die Erfolge mit Suchmaschinenoptimierung weitaus weniger plan- und kontrollierbar sind.

Google Adwords Vorteile & Nachteile

+ Optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis (Nur für tatsächliche Klicks wird gezahlt)

+ Minimale Streuverluste (Anzeigen werden nur für die ausgewählte Zielgruppe ausgespielt)

+ Unmittelbar sichtbarer Erfolg (Wenige Tage von Anzeigenschaltung bis zu ersten Ergebnissen)

+ Einfluss auf Rankingpositionen (Je höher das Gebot desto besser das Ranking)

– Keine langfristige Wirkung (Kampagne endet sobald das Budget verbraucht ist)

– Kostenintensiv (besonders bei heiß begehrten Keywords zahlt man bis zu 10 Euro pro Klick)

– Klick-Betrug möglich (Mitbewerber können eure Kosten in die Höhe treiben, indem sie auf eure Anzeigen klicken)

Suchmaschinenoptimierung (SEO) Vorteile & Nachteile

+ Maximaler Return-of-Investment (Im Gegensatz zu Adwords: Einmal optimiert – dauerhaft profitiert)

+ Langfristig und Nachhaltig (Wenn die Website einmal SEO-optimiert wurde, können langfristig TOP Rankings erzielt werden, ohne dafür abermals Geld zu investieren)

+ Nutzer Vertrauen organischen Suchergebnissen mehr als bezahlten Anzeigen

+ Kann nicht von Nutzer ausgeblendet werden wie z.B. Adwords Anzeigen

– Erfolg nicht unmittelbar sichtbar (Es dauert in der Regel einige Wochen oder Monate, bis die Rankings sich verändern)

– Externe Faktoren nicht kalkulierbar (Performance der Wettbewerber und Änderung im Algorithmus der Suchmaschinen können Einfluss auf die Position in den Suchergebnissen haben)

– kein direkter Einfluss auf Rankingpositionen

AMP – Accelerated Mobile Pages

Die mobile Offensive geht in die nächste Runde

Gespannt haben Marketing-Experten und SEOs seit Jahresbeginn auf den Launch von Googles bereits im Oktober 2015 angekündigten Accelerated Mobile Pages (AMP) gewartet. Am 24. Februar war es soweit. In den mobilen Suchergebnissen von Google tauchen seither vermehrt Webseiten auf, die mit dem leuchtend grünen Kürzel „AMP“ gekennzeichnet sind und in einem Karussell oberhalb der üblichen Suchergebnisse angezeigt werden. Für den Nutzer bedeutet das besonders schnelle Ladezeiten und eine einwandfreie User-Experience von Newsartikeln. Publisher können mit verbesserten Rankings rechnen, wenn sie ihre Seite nach AMP Kriterien optimieren.

Wie funktioniert AMP?

In einfach Worten sind Accelerated Mobile Pages abgespeckte Versionen von einzelnen Websites, die rein auf einer speziellen Version der Programmiersprache HTML basieren. Die sogenannte AMP HTML Version sorgt dafür, dass Elemente, die Ladezeit und User-Experience beeinträchtigen, komprimiert werden und die Seite dementsprechend verkleinert wird. Das führt zu einer Verringerung der Ladezeit um das Vierfache im Vergleich zu mobiloptimierten Seiten ohne AMP und eine enorme Einsparung von Datenvolumen. Eine weitere Spezifikation von AMP besteht darin, dass Google ausschließlich JavaScript Dateien zulässt, die asynchron geladen werden, um abermals Kapazität einzusparen. Auch sind nur bestimmte Style-Sheets, die eine Größe von 50 Kilobyte nicht überschreiten, sowie lesbare Schriften erlaubt.

 

Welche Auswirkungen auf die Suchergebnisse sind zu erwarten?

Bereits im letzten Jahr hat Google die „mobile Offensive“ gestartet, die dazu führte, dass mobilfreundliche Seiten sich über gestiegene Rankings freuen konnten, während Websites, die mobile Optimierung vernachlässigten, mit Rankingverlusten rechnen mussten.

Die Devise „mobile first“ wird nun mit der Einführung von Accelerated Mobile Pages konsequent weitergeführt. Google möchte sicherstellen, dass Website-Betreiber sich auf die veränderten Nutzungsgewohnheiten der Besucher einstellen, da die Suchanfragen über mobile Geräte weiterhin rasant ansteigen. Dementsprechend ist damit zu rechnen, dass auch diesmal Webseiten, die schnell reagieren und eine AMP Version Ihrer Seiten bereitstellen, bevorzugt auf den vorderen Plätzen gerankt werden. Ebenfalls für steigende Rankings spricht die Tatsache, dass Mobilfreundlichkeit ohnehin ein wichtiger Rankingfaktor ist und diese durch die Verwendung von AMPs laut Google deutlich gesteigert werden kann. Ein Ranking-Boost für Accelerated Moblile Pages Nutzer ist also durchaus zu erwarten.

Wie ihr Googles Accelerated Mobile Pages für eure Website nutzen können

Grundsätzlich bestehen mehrere Möglichkeiten, AMP für eure Website einzusetzen. Allen gemein ist, dass Publisher künftig zwei Seiten mit denselben Inhalten anbieten müssen. Eine Webversion und eine abgespeckte AMP Version. Falls eure Website auf WordPress basiert, können die folgenden PlugIns für die Installation von AMP genutzt werden. AMP Plugin (deutsch)  AMP Plugin (englisch)

Weitere Möglichkeiten, AMP für eure Website zu nutzen, erläutert Google in einem Tutorial, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie Webmaster Accelerated Mobile Pages anwenden können. Zusätzliche Informationen und der AMP-Code werden auf Github zur Verfügung gestellt.

 

10 Tipps zur Conversion Optimierung für Onlineshops

Was macht einen Besucher zum Kunden und wie kann man als Websitebetreiber darauf Einfluss nehmen, dass mit der Zahl der Aufrufe einer Seite auch gleichsam die Anzahl der Käufe steigt? In der Regel zählen die ersten 30 Sekunden – ist der Besucher innerhalb dieser Zeit nicht von der Seriosität oder dem Produktangebot eines Onlineshops überzeugt, wird er aller Wahrscheinlichkeit nach das Angebot der Konkurrenz aufsuchen. Damit euch das nicht passiert, haben wir hier 10 Tipps zur Conversion Optimierung für Onlineshops zusammengefasst.

1. Produkte von ihrer Schokoladenseite präsentieren

„Das Auge kauft mit“ – Es sollte auf eurer Landing Page also auf den ersten Blick begeistert werden. Wie das möglich ist? An vorderster Stelle steht dabei die Verwendung ästhetischer, hochauflösender Bilder des Produktes aus verschiedenen Perspektiven, um dem Kunden ein möglichst detailliertes Bild davon zu ermöglichen. Der erste Eindruck von einer Landing Page entscheidet über Conversion oder Absprung – von daher sollten Webmaster sicherstellen, dass das Wesentliche (das Produkt) so detailreich und ansprechend wie möglich dargestellt ist und auf den ersten Blick überzeugt. Hilfreich dabei können neben exzellenten Bilddateien, die ihr im besten Fall selbst produziert, zum Beispiel 360° Videos, rotierende Bilder oder 3-D Darstellungen des Produktes sein, sowie eine informative Beschreibung des Artikels.

2. Kurze Ladezeiten gewährleisten

Eine möglichst kurze Ladezeit ist nicht nur wichtiger Google-Rankingfaktor – sie ist auch dafür verantwortlich, dass Besucher eine positive User Experience haben, wenn sie euren Webshop nutzen. Insbesondere auf Produktseiten, auf denen zahlreiche kapazitätsintensive Dateien (Bilder, Videos, JavaScript) vorhanden sind, solltet ihr darauf achten, dass die Ladezeit den Grenzwert von 1,5 Sekunden nicht überschreitet. Eine von Google herausgegebene Studie belegt den Zusammenhang von Ladezeit und Absprungrate. Sie besagt, dass bei einem Anstieg der Ladezeit um 100 Millisekunden die Suchanfragen um 0,2 Prozent zurückgehen. Ob eure Ladezeit sich in einem kritischen Bereich befindet, und wie ihr dafür sorgen könnt, dass eure Website schneller vollständig geladen ist, erfahrt Ihr mit dem Page Speed Insights Test von Google.

3. Call-to-Action Buttons als Wegweiser einsetzen

Um euren Besuchern zu zeigen, wie sie auf dem kürzesten Weg den Bestellvorgang in eurem Shop abwickeln können, sollten auffällige Call-to-Action Buttons als Wegweiser sinnvoll auf der Landing Page platziert werden. Achtet darauf, dass eure Buttons auf den ersten Blick sofort als solche erkennbar sind und sich von der restlichen Landing Page abheben. Auf allzu kitschige, mehrfarbige Riesen-Banner solltet ihr allerdings lieber verzichten. Der Text im Button sollte einen Klickreiz enthalten, gut lesbar sein und Lust auf mehr machen um zur Conversion Optimierung beizutragen. Ein praktisches Tool zum Erstellen von Call-to-Action Buttons findet ihr hier

4. Vertrauen schaffen

Vertrauen zu schaffen, gilt im E-Commerce als Grundvoraussetzung für Erfolg. Erscheint eure Website den Besuchern unseriös, zum Beispiel durch fehlerhafte Rechtschreibung, nicht vorhandenes Impressum oder fehlende Gütesiegel, werden sie womöglich eher die Seiten der Konkurrenz aufsuchen. Man sollte sich also bemühen, den Besuchern bereits auf den ersten Blick vertrauensfördernde Elemente sichtbar zu präsentieren. Verfügt ihr also Gütesiegel, Zertifizierungen oder SSL-Verschlüsselung – platziert diese in einem Bereich, den der Nutzer sofort sieht, wenn er auf die Landing Page gelangt. Pflegt euer Impressum, reagiert zügig auf Anfragen oder Reklamationen und bemüht euch um eine fehlerfreie Rechtschreibung. Eure Conversion Rate wird es euch danken.

5. Datenschutz großschreiben

Kunden gehen immer vorsichtiger mit ihren persönlichen Daten um. Ihr solltet euch von daher im Vorfeld genau überlegen, welche Daten für die Bestellung in eurem Webshop wirklich nötig sind. Je mehr Daten abgefragt werden, desto höher ist die Chance, dass der Kunde misstrauisch wird und den Kauf abbricht. Um also möglichst viele Besucher auch als Kunden zu gewinnen, sollte die Anzahl der abgefragten Daten auf ein Minimum reduziert werden. Ein weiteres vertrauensbildendes Merkmal eines Webshops ist der Einsatz von SSL-Zertifikaten zur Verschlüsselung der Kundendaten.

6. Das Auge des Kunden auf das Wesentliche lenken

Ist der Kunde erst einmal bei eurem Webshop gelandet, gilt es, ihn möglichst ohne Umwege und mit nur wenigen Klicks zur Conversion, also zum Kauf, zu leiten. Ihr solltet tunlichst vermeiden, dass eure Kunden sich durch undurchsichtige Kategorien zu kämpfen und nicht auf den ersten Blick zu finden, wonach sie gesucht haben. Deshalb: Gestaltet eure Landing Page übersichtlich, verwendet nicht zu kleine Schriftarten, nicht zu viele Farben und ein klar strukturiertes Layout. Conversion-Buttons müssen sich vom Rest der Landing Page abheben und einen Klickreiz hervorrufen. Probiert lieber verschiedene Varianten (Farben, Größe, Schriftart, Symbole) aus und verfolgt über einen gewissen Zeitraum die Auswirkungen.

7. Kundenbewertungen präsentieren

Eine Brandaktuelle Studie von eKomi belegt, dass Kundenbewertungen für 56 Prozent aller Befragten „wichtig“ oder „sehr wichtig“ sind. Knapp Zwei Drittel gaben an, ein Produkt, welches sie ursprünglich nicht kaufen wollten, nach dem Lesen einer positiven Kritik schließlich doch gekauft haben. All diejenigen unter euch, die bisher keine Kundenmeinungen und Rezensionen in ihrem Webshop erlauben, sollten sich also einmal ausrechnen, wie viele Kunden sie durch positive Kundenbewertungen hätten gewinnen können. Die meisten Content-Management-Systeme stellen Plug-Ins zur Verfügung, mit denen automatisch ein Bereich für Kundenbewertungen erstellt wird.

8. Keywords (Schlüsselbegriffe) einbinden

Keywords sind einerseits Voraussetzung dafür, dass potentielle Kunden euch über Suchmaschinen finden, andererseits aber auch hilfreiche Ankerpunkte auf der Landing Page, die dem Besucher signalisieren, dass er auf eurer Seite genau das vorfindet, wonach er gesucht hat. Um also einerseits eure Rankings zu pushen und andererseits eure Conversion-Rate zu steigern, empfiehlt es sich wichtige Schlüsselbegriffe auf der Landing Page zu integrieren, nach denen die Nutzer gesucht haben könnten. Achtet auf aussagekräftige Seitentitel, Meta-Descriptions und Überschriften und verseht sie mit relevanten Keywords.

9. Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anbieten

Für den Kunden ist die Art der Bezahlung in Onlineshops ein wichtiges Thema. Oft hat der Kunde eine bevorzugte Zahlungsmethode – wird diese nicht angeboten, kommt es in 72 Prozent der Fälle zum Abbruch des Kaufvorgangs. Es empfiehlt sich als Websitebetreiber also darüber nachzudenken, auch Zahlungsmöglichkeiten anzubieten, die ihn womöglich einiges an Überwindung kosten (Zahlung auf Rechnung oder in Raten), wenn eine höhere Conversion-Rate dadurch zu erwarten ist.

Tipp: Im deutschsprachigen Raum zahlen Kunden online übrigens am liebsten mit PayPal, gefolgt von der Zahlung per Rechnung.

10. Kontinuierliche Analyse und Tests

Man lernt nie aus – das gilt auch für den Bereich Conversion Optimierung. Von daher solltet Ihr mindestens einmal pro Monat, besser noch wöchentlich, eure Zugriffs- und Conversion-Zahlen analysieren. Wichtige Anhaltspunkte dabei sind zum Beispiel die Absprungraten von einzelnen Landing Pages. Liegen diese über dem Durchschnitt, lässt sich daraus schließen, dass die Landing Page den Besuchern im jetzigen Zustand nicht gefällt oder euer Angebot sich nicht mit dem Kaufinteresse der Besucher deckt. Überprüft regelmäßig, welche Auswirkungen auch marginale Änderungen an eurer Website oder Marketingaktivitäten auf eure Besucher- und Absatzzahlen haben und versucht euch so Schritt für Schritt einer optimalen Conversion Rate anzunähern.

 

TYPO3 vs. Drupal CMS

Drupal vs. Typo 3

Wer macht das Rennen?

t3n Magazin von yeebase media Gmbh, Hannover hat in seiner neuesten Ausgabe (1. Quartal 2013) sich dieser Frage gestellt.
Die Wahl eines Open Source CMS ist eine Grundlegende Entscheidung, darum haben wir auch euch die wichtigsten Punkte des Artikels zusammen gefasst.

Vorab, der Beitrag ist nicht für Techniker gestaltet, sondern für Entscheider aus dem Bereich Marketing ohne technischen Hintergrund.

Drupal

Drupal 8 – neuer Release. Angepasst für mobile Anwendungen auf Smartphones und Tablets, wurden die Schwachpunkte der letzen vorigen Version beseitigt. Dazu kommt auch noch die Optimierung der Sprachfeatures und Autoren Werkzeuge.

Neue Anwendungen sind unter anderem für neue Zielgruppen interessant:

  • Geschäftsanwendungen
  • eLearning
  • Publishing
  • Social Communities
  • Event-Management
  • Customer Relationsship Management (CRM)

 

Was macht das Tool für Marketing Leute interessant?
Funktionen wie User-Tracking, Multi-Channel-Publishing und Echtzeit-Analysen. Damit können Marketingverantwortliche das Verhalten der Webseiten-User analysieren, Rückschlüsse ziehen und dementsprechend die Inhalte zuschneiden. Skalierbar – anwendbar für Große als auch für kleine Unternehmen.

Von Smartphones bis Tablets…

Die Entwickler möchten es zu einem der besten Frameworks für mobile Webanwendungen machen.  Derzeit wird sehr viel in Forschung und Prototyping investiert.

Fazit: Durpal soll die nächsten 4-5 Jahren an der Spitze der CMS stehen. Mobile Support, Web-Engagement und spezialisierte Distributionen bilden hier die Schlagworte. Hierbei können die Entwickler noch Unterstützung gebrauchen.

TYPO3

Was ist neu? Das CMS Neos (vormals Phoenix) soll die Nachfolge für das jetztige TYPO3 CMS (ab November Version 6.0) ablösen sollte. Darum gab es unter dem Brandhimmel einige Änderungen. TYPO3 wird zur Dachmarke z.B. FLOW3 wird zu “TYPO3 Flow”, Surf wird zu “TYPO3 Surf” .

Was ist aber das Entscheidende für Anwender?
TYPO3 6.0 bring einige wichtige Änderungen mit sich. TYPO3 Core wurde auf Namespace umgestellt, jedoch gibt es für die Vorgängerversionen eine Kompatibiltitässchicht mit der man jedoch auch noch die alten PHP-Klassennamen verwenden kann. In diesem Sinne – Extension funktionieren auch ohne Umstellung. Jedoch sollte langfristig darauf geachtet werden, dass Extensions nachgerüstet werden.

Mobile Webseiten mit TYPo3

ja, das geht! Aufgrund des Templating-Systems besteht kein Problem mit TYPO3 CMS und TYPO3 Neos. Auch das Zusammenspiel mit den Responsive-Framworks (Foundation, YAML, Bootstrap etc.) ist problelos möglich. Es gibt auch neuere Ansätze für responsive Images (TYPO3 Extension) die zu verschiedenen Varianten die jeweils passende Bildversion liefert.

Fazit: Wer TYPO3 bereits hat, kann bedenkenlos damit in die Zukunft sehen. Mit der Erweiterung t3mobile wird auch noch das Editieren von bestehenden Webseiten für den Zweck von mobilen Webseiten vereinfacht.

 

weiter Links dazu:
t3n.de/3213
http://sparkdrupal.com
http://durpal.org/community-initatives/drupal-core
http://w3techs.com/technologies/overview/content_management/all

 

 

Wie versteckt man Seiten in der TYPO3 Navigation

1. Schritt: Sie klicken die betroffene Seite im Seitenbaum an.
2. Schritt: Sie öffnen mit dem Bleistiftsymbol am oberen Rand die “Page Properties” bzw. zu deutsch “Seiten Eigenschaften”.

TYPO3 Seiten in der Navigation verstecken
TYPO3 Seiten in der Navigation verstecken

3. Schritt: Page Properties sind geöffnet.
Wählen Sie die 2. Registerkarte. Sie finden dort die Checkbox “Hide” bzw. “verbergen” angezeigt. Aktivieren Sie die Checkbox und speichern Sie die Änderung.

TYPO3 verbergen von Seiten
TYPO3 verbergen von Seiten

Flash Videos in TYPO3 CMS einbinden

Sie möchten ein Video auf Ihrer Webseite einbinden? Es ist kein Youtube Link.

1. Schritt: Auf welcher Seite soll das Video angezeigt werden? Anklicken der Seite im Seitenbaum.  Legen Sie ein Inhaltselement mit dem Plugin an. Wir empfehlen FLV Player , der Video Player von TYPO3.
Ist der FLV Player bereits installilert? wählen Sie aus den Plugin Elementen den FLV Player aus. Dann öffnet sich ein neues Fenster.

Flash Videos in TYPO3 CMS mit FLV Player einfügen
Flash Videos in TYPO3 CMS mit FLV Player einfügen

2. Schritt:Wie laden Sie das Video hoch?
Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Sie haben das Video im Fileadmin (Detailliste) bereits hochgeladen, dann wählen Sie das Ordner Symbol.
2. Sie haben das Video lokal auf Ihrem Rechner, dann wählen Sie FLV MP4 “Durchsuchen” und laden das Video hoch.

 

Flash Videos in TYPO3 CMS mit FLV Player hochladen
Flash Videos in TYPO3 CMS mit FLV Player hochladen

 

Seitennamen im TYPO3 Seitenbaum ändern

Namen umbenennen im TYPO3 Seitenbaum ist sehr einfach.

 

1. Schritt: Im Seitenbaum machen Sie einen mit Doppelklick auf den Namen der zu ändernden Seite

2. Schritt: Das Wort wird blau hinterlegt, danach mit dem Coursur in das Fels klicken. Jetzt können Sie den neuen Namen eintippen.

3. Schritt: nach der Namenänderung verlassen Sie das blau hinterlegte Feld. Tipp: Klicken Sie auf einen benachbarten Seitennamen. Die Änderung des Seitennamens speichert sich automatisch.

Änderung des Seitennamen im TYPO3 Seitenbaum
Änderung des Seitennamen im TYPO3 Seitenbaum

TYPO3 Seiten erstellen und im Editor bearbeiten

IXSOL empfiehlt als Editor:  tinymce editor für typo3

1. Schritt: öffnen Sie das Seitenelement – Bleistift Symbol

2. Schritt: Sie haben zwei Möglichkeiten:

a) schreiben Sie den Text direkt in den Editor
b) fügen Sie den Text von doc oder txt Datein ein

Tipp: Falls  Änderungen von Texten und Bildern nicht am Frontend sichbar sind, leeren Sie bitten den Cache. Den Chache finden Sie in der oberen Leiste, das Symbol mit dem Blitz.

Öffnen des Text Editors TYPO3
Öffnen des Text Editors TYPO3

 

Header Überschriften TYPO3 Editor

Überschriften können verborgen werden, hierfür klicken Sie die Checkbox “hide”bzw. “verbergen” an
Überschriften verlinken: URL einfügen per Link
H1: Default, Layout
H2: Layout 2
H3: Layout 3 und so weiter.

docx einfügen (rosa) URL Links einfügen (gelb) Bilder einfügen (grün)

Icons: Links, Bild und Texte einfügen

Rosa umrandet (Koffer mit W): Einfügen von Texten aus einem Word Dokument, damit bleibt die Formatierung teilweise erhalten. Icon anklicken, das Fenster öffnet sich, darin Text aus dem Word Dokument hinein kopieren, INSERT und es wird in das Textfeld eingefügt. Im Textfeld können Sie den Text nochmals bearbeiten.

Grün umrandet (Bild/Tabelle): Bilder von einer lokalen Datein (liegt auf ihrem Computer) einfügen. Wie in Word, den Courser auf die Stelle bewegen, wo das Bild plaziert werden soll. Klicken sie auf das Icon mit dem Baum (ohne orangen Hintergrund) dann öffnet sich ein weiteres  Fenster. Im Editor Fenster, das Symbol neben dem Feld (Image URL) anklicken.

 Bilder einfügen

Sie können die Bilder über den
– Fileadmin
– oder direkt hochladen.

Vorteil von Fileadmin: bereist hochgeladenen Bilder passt sich automatisch Höhe/Breite an (Magic Image).

Schritt 1: einfügen von Bildern über den TYPO3 Editor
Schritt 1: einfügen von Bildern über den TYPO3 Editor

Uplaod Image: von lokaler Datei (vom Computer) hochladen > Durchsuchen > Upload files.

Zur Auswahl, den Text (Beschreibung) über dem Bild anklicken, INSERT.

Verlinken von Text und Bildern

Text makieren und Weltkugel anklicken, Fenster öffnet sich, URL eintragen, und INSERT klicken.

Berabeitung des Textes, ähnlich MS Word Dokumente.

 
 

Fileadmin TYPO3 Bilder und Dokumenten speichern

Hochladen von Bildern und Dokumenten in die Detailliste

Sie haben die Möglichkeit Bilder im TYPO3 CMS  in das entsprechende FCE (Flexible Content Element) zu laden oder in dem Fileadmin zu abzulegen.

Wie speichert man Bilder im Fileadmin?

Datei >> Dateiliste und den jeweiligen Ordner (hier als Beispiel: Casino) öffnen – auswählen.
Wie füge ich ein neues Bild hinzu: obere Leiste, mitte befindet sich dieses Symbol    (viereck mit grünem Pfeil) wählen und Bild von lokalem Ordner (Computer) hochladen.

Wie lege ich einen neuen Ordner für Bilder an? Auf dass Symbol  neues Bild in Fileadmin hinzufügen   klicken, neuen Dateinamen eingeben.

Bilder und Dokumente in TYPO3 Fileadmin speichern

Bilder und Slider in TYPO3

Startseite mit Bildergalerie

Beispiel mit Carpet Competence Design GmbH, Wien

Hierbei handelt es sich um das Plugin: Image cycle – Display: jQuery Cycle

Beispiel für Image Slider: Startseite Carpet Competence Design GmbH
Beispiel für Image Slider Startseite Carpet Competence

 

 

 

Wie werden die Bilder im Backend eingefügt?

1. Schritt: öffnen Sie die betreffende Seite im Seitenbaum

2. Schritt: öffnen Sie das Inhaltselement in dem sich das Plugin befindet.

3. Schritt: Wie werden neue Bilder einfügt? durchsuchen, hochladen, speichern. Siehe Screenshot nachstehen.

 

Bilder Einfügen TYPO3 Plugin Bilder-Slider Plugin: Image cycle – Display: jQuery Cycle (fade)
Bilder Einfügen TYPO3 Plugin Bilder-Slider Plugin: Image cycle – Display: jQuery Cycle (fade)

 

Beispiel Bildergalerie: