Datensicherheit im Homeoffice

Die Einstufung des neuartigen Coronavirus Covid-19 zur Pandemie und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen veranlasste viele Unternehmen dazu, Ihren Angestellten die Arbeit aus dem Home Office zu ermöglichen.
Während Heimarbeitsregelungen einiger Unternehmen die Arbeit auf Privatgeräten nicht zulassen, erlauben manche Arbeitgeber angesichts des plötzlichen Inkrafttretens verordneter Maßnahmen Ihren Angestellten das Arbeiten auf persönlichen Geräten. Was im ersten Moment bequem erscheint, bringt leider einige Nachteile mit sich. Neben Ablenkungen am „neuen“ Arbeitsplatz, birgt die Nutzung eines Privatgerätes oft Sicherheitsrisiken.

Wie sie trotz Heimarbeit weiterhin produktiv bleiben und welche Tools wir dafür besonders nützlich finden, können Sie hier nachlesen. Einen kleinen Einblick zu unseren vorübergehenden Arbeitsplätzen erhalten Sie in dieser Galerie!


Was Sie bei der Einrichtung Ihres Heimarbeitsplatzes berücksichtigen sollten um Datensicherheit im Homeoffice zu gewährleisten haben wir Ihnen in einer kurzen Liste zusammengefasst:

1. VPN Nutzung

Wer schon mal versucht hat Streaminganbietern einen falschen Standort vorzugaukeln um geographische Restriktionen zu umgehen tat dies höchstwahrscheinlich mittels Virtual Private Network.

Eine weitere praktische und etwas relevantere Anwendung stellt den sicheren Zugriff für Mitarbeiter auf das Firmennetz dar. Das Web-basierende VPN (auch SSL-VPN genannt) ermöglicht Ihnen auch aus dem Homeoffice auf benötigte Unternehmensdaten zuzugreifen. Der Austausch kann ausschließlich zwischen VPN-Partnern stattfinden und wird zudem verschlüsselt, um unerlaubte Zugriffe durch Hacker oder Ihren Internetprovider zu verhindern.

2. Passwortsicherheit

Neigen Sie dazu überall das gleiche Passwort zu verwenden? Auch innerhalb der Wände Ihres gesicherten Büronetzwerkes kann das unangenehme Konsequenzen mit sich bringen: Eine einzige Schwachstelle kann schnell zu der Übernahme mehrerer Ihrer Konten führen.
Bemühen Sie sich, immer einzigartige Passwörter zu verwenden. Variieren Sie zwischen Groß- und Kleinschreibung, bauen Sie Ziffern ein und nutzen Sie Sonderzeichen.
Keine Sorge: Auch wir können uns nur begrenzt viele Passwörter merken. Passwortmanager wie KeePass erlauben das sichere Abspeichern all Ihrer Passwörter. 1password ermöglicht auch auf Mobilgeräten das unkomplizierte Einloggen über ein einziges Masterpasswort.

3. Zwei-Faktor Authentifizierung

Ist die Sicherheit Ihrer Passwörter, beispielsweise im Falle eines Datenlecks nicht mehr gegeben, kann auch das stärkste Passwort keinen ausreichenden Schutz mehr bieten.

Eine zusätzliche Sicherheitsschranke bietet die Zwei-Faktor Authentifizierung. Diese ermöglicht den Zugriff erst nach einer weiteren Bestätigung, wie die Eingabe eines per SMS übermittelten Bestätigungcodes oder sogar die Nutzung eines USB-Sticks als Security Token.

4. Firewall

Die Firewall wird mittlerweile mit den meisten Betriebssystemen mitgeliefert. Auch Ihr Router verfügt mit hoher Wahrscheinlichkeit über eine Hardware Firewall. Beide Varianten erfüllen den Zweck Ihr Gerät vor Gefahren zu schützen, indem Kommunikations-Ports nur bestimmte Programme durchlassen.

Auf diesen strengen Türsteher sollten Sie auf keinen Fall verzichten! Sollte Ihr Gerät keine eingebaute Firewall haben sollten Sie die Nutzung einer Drittanbieter Firewall in Erwägung ziehen um Zugriffe durch schadhafte Programme zu verhindern und Datenlecks vorzubeugen.

5. Virenschutz

Selbst die beste Firewall kann nicht alles abfangen. Wenn sich doch ein schadhaftes Programm vorbeigeschummelt hat, hilft ein Antivirus Programm dieses zu erkennen und anschließend zu blockieren oder gar zu entfernen.

6. Software Updates

Auch wir haben keine Freude daran schon zu Beginn des Arbeitstages von penetranten Pop-Ups an überfällige Updates erinnert zu werden. Sie werden schnell weggeklickt und anschließend vergessen, obendrein laufen die Anwendungen auch noch uneingeschränkt weiter (zumindest bis es zur nächsten Erinnerung kommt). Allerdings sind die von Softwareentwicklern veröffentlichten Security Patches ein wichtiger Schutz gegen Cyberattacken.
Oft durch die Hauseigene IT Zentral gesteuert, raten wir Ihnen auch im Homeoffice regelmäßige Sicherheitsupdates durchzuführen. Betriebssysteme und zahlreiche andere Anwendungen bieten sogar die Option Updates automatisch durchzuführen.

7. Backups

Datenverlust kann unter anderem durch Hackerangriffe, schadhafte Software aber auch defekte Hardware verursacht werden. Im Extremfall kann Ihr gesamtes System betroffen sein bevor Sie Ihre Daten in Sicherheit bringen können.
Für ein Backup gibt es fast einen guten Grund. Wer keine externes Speichermedium besitzt, kann auf Cloudlösungen zurückgreifen: Privatnutzer können auf Google Drive die ersten 15 GB Speicherplatz ohne zusätzliche Kosten nutzen. Sie können von diversen Geräten auf Ihren persönlichen Speicher zugreifen. Dazu benötigen Sie lediglich einen Google Account.

 

Wie geht Ihre Firma mit Datensicherheit im Homeoffice um?
Ein kompetenter IT-Partner kann Sie dabei unterstützen Ihrem Unternehmen auch in Ausnahmesituationen eine sichere Datenübertragung zu bieten. So schützen Sie interne Kommunikationskanäle vor fremden Augen und verhindern aktiv, dass sensible Daten in falsche Hände kommen.

Von unseren Heimarbeitsplätzen aus unterstützen wir weiterhin uneingeschränkt Unternehmen bei der Instandhaltung ihrer Infrastruktur.
Sie vermuten, Ihr vorübergehender Arbeitsplatz ist nicht ausreichend vor Cyberattacken geschützt? Rufen Sie uns unter +43 (1) 581 01 30 an oder hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht! Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsabfrage * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.