4 Vorteile von CMS – Weshalb Firmen ein CMS wie TYPO3 nutzen sollten

4 Vorteile von CMS für Unternehmen

Im Jahr 1998 gegründet, zählt TYPO3 mittlerweile zu einem der am häufigsten genutzten Content Management Systeme am Markt. Mit der aktuellen Entwicklung läutet TYPO3 bereits die neunte Version ein, die mit zahlreichen neuen Features aufwartet. Doch was ist eigentlich ein CMS und welche Gründe sprechen dafür, ein solches zu verwenden?

In der heutigen Marketingwelt schwirren viele Begriffe herum – ein sehr häufig genannter ist CMS. Ein CMS ist ein Content-Management-System, welches – wie der Name schon sagt – dazu dient, die Inhalte einer Webseite zu managen. Es lässt sich einfach organisieren und Inhalte lassen sich leicht anpassen. Auch ist es möglich, durch die Rechtevergabe die Webseite von verschiedenen Usern betreuen und editieren zu lassen. Durch unterschiedliche Zugriffsrechte wird sichergestellt, dass nur Administratoren weitreichende Befugnisse haben und Redakteure lediglich auf vorher definierte Bereiche zugreifen können.

Ein wichtiger Punkt zur Weiterentwicklung eines Unternehmens ist der Einsatz optimaler digitaler Technologien -> Bedarfsorientiert und einfach zu bedienen.

Wir wollen Ihnen zeigen wie Unternehmen von einem flexiblen CMS wie TYPO3 profitieren können und welche Vorteile Mitarbeiter und Unternehmer davon haben.

Was ist ein CMS genau?

Die Programmierung ist der Schlüssel für die Erstellung von Webseiten und Webshops. Webseiten können auf unterschiedlichen Wegen erstellt bzw. gewartet werden. Eine Möglichkeit ist das CMS – ein vom User selbständig zu wartendes System. Hierzu werden Programmiersprachen wie z.B. PHP, CSS oder TypoScript verwendet, um einen Code zu erstellen, welcher auf einem Server läuft und die Webseite zum Leben erweckt. Die Arbeit teilt sich optimal auf -> Grafiker kreieren das Design, Programmierer erstellen die Funktionalität und Content Manager schaffen Inhalte – Jeder macht das, worin er bzw. sie am besten ist.

„Ein großer Vorteil eines CMS ist, dass man ohne Programmierkenntnisse Inhalte bzw. neue Seiten einpflegen kann. Hierzu wird der Code vom Content getrennt aufgebaut.“

Der Vorteil liegt hier auf der Hand. Unternehmen sparen Zeit und Kosten, da sie ihre Webseiten selbständig betreuen können. Doch das sind nicht die einzigen Vorteile der Systeme.

4 Vorteile von CMS für Unternehmen

1. Unabhängigkeit von externen Dienstleistern

Heutzutage muss die Marketingabteilung eines Unternehmens jederzeit die Kontrolle über das wichtigste Tool zur Präsentation der Firma haben – die Unternehmenswebseite. So sollte jederzeit die Möglichkeit bestehen, Inhalte hinzuzufügen, abzuändern und zu löschen. Eine Webseite ist im besten Fall eine dynamische Plattform, welche die Kunden zu jeder Zeit mit aktuellen Informationen versorgt. Dies benötigt eine unbedingte Kontrolle und Editierbarkeit der Webseite ohne zusätzliche Programmierkenntnisse.
Diese Kontrolle über Webseiteninhalte geben CMS den Verantwortlichen. Ein professionelles System wie TYPO3 gibt Ihnen das Ruder in die Hand und lässt Sie kurzerhand Inhalte erstellen, editieren, veröffentlichen und wieder löschen. Sie wollen schnell eine Neuigkeit publizieren? Eine alte Info von der Webseite nehmen oder eine neue Seite erstellen? Mit dem CMS von TYPO3 ist das jederzeit möglich.

2. Leicht zu Warten ohne technische Kenntnisse

Wenn das Wort “Programmierung” erwähnt wird, zucken Laien oft zusammen, da sie sofort kryptische Codezeilen vor Augen haben. Die Nutzung eines CMS befreit den User gänzlich von diesem Thema. Die grundlegenden Funktionen wie die Erstellung und Publikation von Texten oder das Hinzufügen von Bildern und Videos sind einfach zu erledigen, ohne jegliche technische Kenntnisse.
Das CMS ist mit einem sogenannten WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get) ausgestattet. Nach der Integration durch einen Programmierer in das TYPO3 System, kann jeder Nutzer, der bereits mit einem Textverarbeitungsprogramm gearbeitet hat, ohne Einschulung Inhalte hinzufügen.

Doch geht es beim Content Management nicht nur um die Integration von neuen Inhalten in die Webseite. Alte Inhalte müssen gelöscht oder aktualisiert werden und das jederzeit. Gerade bei Events, Feiertagen oder Angeboten ist Schnelligkeit in der Umsetzung geboten. Mit einem CMS von TYPO3 ist das möglich – ohne Programmierkenntnisse.

3. Individuelle Berechtigungen für verschiedene Usergruppen

Gerade wenn User Berührungsängste mit neuen Medien haben oder bestimmte Funktionen der Webseite nicht für alle zugänglich sein sollen, ist die Vergabe von Berechtigungen für Usergruppen eine praktische Funktion. So kann definiert werden, welche User jeweils nur Inhalte einstellen dürfen und welche dann letztendlich die Inhalte auf der Seite live publizieren können. Das Administrator-Level hat alle Rechte zur Bearbeitung der Webseite. Die Vergabe dieser Berechtigung an alle User kann unter Umständen fatale Folgen haben. Die unkomplizierte Rechtevergabe in TYPO3 verhindert das.

Zusätzlich zu dem Sicherheitsaspekt bringt die Aufteilung von Berechtigungen einen weiteren entscheidenden Vorteil. Sie vereinfacht die Organisation der Abläufe während der Erstellung von Inhalten. Editoren können so zu jeder Zeit Inhalte erstellen, der Administrator kann diese kontrollieren und zur gegebenen Zeit freigeben.

4. Search Engine Optimization (SEO) in Ihrer Hand

Durch SEO können Sie die Inhalte Ihrer Seite an Suchmaschinen und Seitenbesucher kommunizieren. Was Sie anbieten und welche Vorteile Ihr Unternehmen gegenüber Mitbewerbern hat, sollte unbedingt hervorgehoben und kommuniziert werden.

Ein gutes CMS lässt sich stets SEO optimieren und ermöglicht es Ihnen, wichtige Maßnahmen an einzelnen Seiten durchführen. Ebenfalls lassen sich die wichtigen meta tags individuell eintragen und editieren. Suchmaschinen sind der Schlüssel zur Bekanntmachung Ihrer Webseite – SEO liefert die Maßnahmen zur optimalen Platzierung.

Komplexe Webseiten mit TYPO3 einfach betreuen

TYPO3 CMS bietet weit mehr als die bisher beschriebenen Vorzüge. Es ist in vielen unterschiedlichen Sprachen verfügbar, flexibel, stets erweiterbar und hoch angesehen bei Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Branchen, welche einen hohen Informationsbedarf an ihre Kunden haben.

TYPO3 ist eine Open Source Software, welche sich gut individualisieren lässt, eine starke Community hat und auch von zahlreichen Hostern unterstützt wird. Durch die stetige Weiterentwicklung in Funktionalität und Sicherheit ist man mit diesem System stets am aktuellen Stand der Zeit.

Mit dem IXSOL TYPO3 Kickstarter zur eigenen Webseite

Mit dem IXSOL TYPO3 Kickstarter können bereits kleinere Unternehmen und Start-Ups in den Genuss dieses leistungsstarken CMS kommen. Unser IXSOL Typo3 Kickstarter ist ein Produkt, welches wir für Kunden geschaffen haben, die im ersten Schritt keine großen finanziellen Ausgaben tätigen wollen, aber trotzdem ein verlässliches und erweiterbares System wünschen. TYPO3 Webseiten können bei Bedarf jederzeit erweitert und Ihren Anforderungen angepasst werden. So müssen Sie am Anfang nicht viel Geld investieren und sind trotzdem für die Zukunft abgesichert.
Wir haben eine Grundstruktur geschaffen, die bereits zahlreiche Funktionalitäten wie News, Galerie, Kontaktformulare sowie weitere nützliche Features enthält.

Die programmierte Grundstruktur ist vorgegeben und lässt sich bei Bedarf nach Ihren Wünschen anpassen. Individualisieren Sie die Webseite mit Ihren Farben, Logos und Bildern. Ändern Sie Menüpunkte in der Navigation und fügen Sie Ihre eigenen Texte ein. Die fixe Struktur mit ihren individuellen Erweiterungsmöglichkeiten ermöglicht es uns, mit einem geringeren zeitlichen Aufwand eine aktuelle Typo3 Website zu erstellen und das zu einem wirklich ansprechenden Preis.

Sie nutzen bereits  TYPO3? Welche Version ist eigentlich bei Ihnen im Einsatz? Für alle Versionen unter v6 empfehlen wir dringend ein Versionsupdate. Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 01 581 01 30, schreiben Sie uns eine Mail an info@ixsol.at oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

 

 

 

Plötzlich planlos? Google Maps bittet zur Kasse!

In letzter Zeit häufen sich bei uns die Anfragen zum Thema Google Maps, da es hier zur häufigen Darstellung von Fehlermeldungen kommt. So kann es passieren das man beim Aufruf der Kontaktseite in welcher eine „Google Maps“ integriert wurde mit den Meldungen „Hoppla! Ein Fehler ist aufgetreten.“ oder „Google Maps kann auf dieser Seite nicht richtig geladen werden.„ begrüßt wird. Wir zeigen woran das liegt und was man dagegen machen kann.

Seit 16.07.18 neues Preismodell bei Google Maps – war es vorher kostenlos?

Die Verwendung von Google Maps auf der eigenen Webseite war bis vor kurzem noch die logische Wahl wenn man den Usern die Firmenadresse auch visuell darstellen wollte. Das Generieren eines notwendigen API Keys (Schlüssel zur Schnittstelle zu Google Maps) passierte häufig nebenbei und wurde oft direkt von den Programmierern durchgeführt, da hier keine weiteren Angaben (Firmenadresse, Kontonummer,…) notwendig waren. Vielen Kunden ist daher bis heute nicht bekannt, dass man überhaupt einen API Key zur Einbindung von Google Maps auf der eigenen Webseite benötigt.

Eine häufig verbreitete Meinung lautet, das bis vor kurzem die Nutzung noch komplett kostenlos war – dem ist nicht so. Schon seit geraumer Zeit ist Google Maps ab einem bestimmten Nutzungslevel kostenpflichtig. Der Unterschied zur aktuellen Situation ist nur jene, dass dieser Level drastisch gesenkt und gleichzeitig der Preis in Abhängigkeit von der Art der Nutzung erhöht wurde.

Bis zum 16.07.2018 war es möglich, die Google-Maps-API täglich bis zu 25.000-mal anzusprechen. Dieses Zugriffsvolumen reichte für die meisten Webseiten und deshalb war das Thema der Kosten für viele User auch bisher nicht relevant.
Dazu kommt noch das Google seine Datenkrake noch weiter füttern will, in dem es eine verbindliche Registrierung zur Nutzung von Google Maps notwendig macht.

Kann ich Google nun weiterhin kostenlos benutzen?

Google antwortet auf die Frage ob man Google Maps auch weiterhin kostenlos nutzen kann wie folgt:

„Ja. Wenn du die Abrechnung aktivierst, kannst du ab dem 16. Juli 2018 jeden Monat über ein Guthaben von $ 200 für Maps, Routes oder Places verfügen. Für einen Großteil der Millionen von Nutzern, die unsere APIs derzeit verwenden, ist die Google Maps Platform dank dieses Guthabens weiterhin kostenlos.“

Generell kann man also sagen, dass für die meisten User keine zusätzlichen Kosten anfallen sollten. Das bei Abschluss einer Registrierung erwähnte Guthaben von $ 200,- deckt z.B. den Aufruf von 100.000 statischen Karten ab. Ausführliche Informationen zum neuen Preismodell finden Sie hier.

Schritt für Schritt zum API Key:

1. Anmeldung

Melden Sie sich zuerst bei Google an oder erstellen Sie ein neues Konto.

2. API Key anfordern

Rufen Sie die Seite der Google Maps Platform  auf und klicken Sie auf den Button „JETZT STARTEN“.

3. Google Maps Plattform aktivieren

Es öffnet sich eine neue Seite mit einem POP UP wo Sie das gewünschte Produkt wählen können.

Wählen Sie Maps, Routes und Places und klicken Sie auf WEITER.

4. Projekt wählen bzw. erstellen

Diese Funktion ist vor allem nützlich, wenn Sie mehrere Webprojekte haben. Somit können Sie für jede Seite oder jeden Kunden einen eigenen API Key anlegen. Wählen Sie nun Ihr bestehendes Webseitenprojekt oder erstellen Sie ein neues Projekt.

Bestätigen Sie ebenfalls die Geschäftsbedingungen mit YES und klicken Sie auf WEITER / NEXT.

5. Zahlungsoptionen festlegen

Zum Erhalt des API Keys muss ein Billing Account angelegt werden.
Durch diesen Schritt wird auch Ihr monatliches Guthaben von Google aktiviert.

Erstellen Sie nun einen Billing Account.

Danach wählen Sie Ihr Land bzw. bestätigen Sie die Felder im folgenden Screen. Klicken Sie danach auf  AGREE/WEITER.

Füllen Sie im nächsten Formular Ihre Personendaten und Zahlungsoptionen aus und finalisieren Sie diesen Punkt durch klicken des Buttons „Start my free trial“.

HINWEIS: Lesen Sie unbedingt auch die Texte in den seitlichen Boxen.
Eventuell finden Sie hier wichtige Informationen für Ihr Unternehmen.

6. Aktivieren Sie die Google Maps Plattform

Nach der Erstellung des Billing Accounts aktivieren Sie die Google Maps Plattform.

Klicken Sie auf NEXT/WEITER.

Somit wurde der API KEY für das gewählte Projekt erstellt.

Kopieren Sie den API KEY und fügen Sie diesen in Ihre Applikation ein bzw. schicken Sie ihn an Ihren technischen Support der Webseite.

Für welche Leistungen ist nun zu bezahlen?

Die Preise für Googles Hauptprodukte sind nutzungsbasiert. Man zahlt also nur für den Umfang, in welchem man diese tatsächlich in Anspruch nimmt. Durch das Festlegen von Nutzungsbeschränkungen soll man einen unerwarteten Kostenanstieg vermeiden können und mit dem monatlichen Guthaben von 200 $ im Rechnungskonto, welches mit den Nutzungskosten verrechnet wird, sollten speziell auf KMUs mit niedrigeren Zugriffszahlen keine weiteren Kosten zukommen. Eine detaillierte Preisliste ist hier zu finden.

Und mit dem Google Pricing Calculator bekommt der User noch ein weiteres Werkzeug um mögliche Kosten zu berechnen.

Gibt es Alternativen zu Google Maps?

Mittlerweile ist vielen Google Maps Usern dieses neue Preismodell zu komplex geworden und so werden die Stimmen nach einer kostenlosen Alternative zu Google Maps immer lauter.

Aktuell bietet sich OpenStreetMap als kostenlose Alternative an. Das Kartenmaterial wird von einer Vielzahl von Mappern erstellen und als Gemeinschaftsprojekt betrieben. Genauere Infos zu dieser Variante sind hier zu finden.

Kostentechnisch ist zu beachten, dass für die Umstellung auf einen alternativen Anbieter einmalig Einrichtungskosten seitens der Webprogrammierung entstehen können.

 

Sie wissen nun Bescheid und benötigen noch weitere Infos?

Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich der Digitalisierung an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

Rufen Sie uns an unter +43 1 581 01 30 oder schreiben Sie uns eine Mail an info@ixsol.at

Angaben zur Aktivierung des Google Maps API Keys sind ohne Gewähr. Änderungen der Preise und Nutzungszahlen durch Google vorbehalten.

Typo3 Version 9 LTS – Diese Neuerungen kommen im Oktober 2018

TYPO3 stellt Nutzern ab 2. Oktober 2018 eine neue CMS Version mit dem Namen 9 LTS zur Verfügung. Wir informieren über die aktuellen Entwicklungsschritte und geben zudem einen Überblick über die wichtigsten neuen Funktionen für Administratoren, Redakteure und Nutzer.

Wozu eine neue CMS Version?

Die Gründe für ein Versionsupdate von Content Management Systemen liegen auf der Hand. Die Anforderungen an Webseiten und Webshops werden sowohl vonseiten der Anwender als auch vonseiten der Suchmaschinen immer höher. Dementsprechend hat TYPO3 bereits im vergangenen Jahr die neue Longterm-Support-Version TYPO3 v9 angekündigt, die in diversen Bereichen in Backend und Frontend Verbesserungen mit sich bringt. Neben wichtigen Sicherheitsupdates stehen vor allem ein erhöhter Bedienkomfort sowie die Erweiterung von Funktionen im Backend im Vordergrund des Versionsupdates. Auch das populäre Shopsystem Magento hat bereits 2015 die neue Version Magento 2.0 herausgebracht und damit eine deutliche Verbesserung der Performance von Webshops ermöglicht. Da der Support für Magento 1 im November 2018 ausläuft, wird es höchste Zeit auf die neue Version umzusteigen.

Was ist bisher geschehen?

Seit Dezember 2017 werden im Rahmen sogenannter Sprint-Releases sukzessive Neuerungen im TYPO3 Backend eingeführt. Jeder Release behandelt dabei einen unterschiedlichen Schwerpunkt. Dank der Sprint Releases können Typo3 Anwender sich bereits im Vorhinein an neue Features gewöhnen und die Funktionalitäten auf Herz und Nieren testen.

Die TYPO3 Versions-Releases im Überblick:

TYPO3 Version 9.0.0. – Veröffentlicht am 12.12.2017

  • Neue Backend-Module für Administratoren
  • Erneuerter Seitenbaum sorgt für schnelleres Rendering
  • Vereinfachungen in der Übersetzung von Seiten
  • Verbesserter Vorschau Modus für verschiedene Endgeräte
  • Ungenutzte Content-Elemente werden separat angezeigt
Typo3 Version v9 LTS - Neuer Seitenbaum für schnelles Rendering
Typo3 9 LTS – Der neue Seitenbaum

Weitere Details über Typo3 v9.1.0.

TYPO3 Version 9.1.0 – Veröffentlicht am 30.01.2018

  • Versionsupgrades im Backend sorgen für zeitgemäße Entwicklung
  • Neues Backend Hauptmodul „Site Management“
  • Redirects Modul vereinfacht Weiterleitungen für Redakteure
  • Neue API-Klasse „Features“
Typo3 9 LTS - Sprint Release 9.1.0 Redirects Modul
Das neue Redirects Modul

Weitere Details über Typo3 v9.1.1.

TYPO3 Version 9.2.0 – Veröffentlicht am 10.04.2018

  • Neue Site Handling Funktionalität ermöglicht globale Konfiguration für Standorte
  • Verbesserte Profiling-Möglichkeiten um Funktionalitäten aus User-Sicht zu testen
  • Mail-Warteschlange für späteres Versenden von Mails wurde in den SwiftMailer integriert
  • Verbesserte Sicherheitseinstellungen schützen vor Angriffen
  • Redakteure können Elemente mit nur einem Klick duplizieren
Typo3 v9.2.0. Admin Panel modernisiert
Das modernisierte Typo3 Admin Panel

 

Weitere Details über Typo3 v9.2.0

TYPO3 Version 9.3.0 – Veröffentlicht am 12.06.2018

  • Der Typo3 Kern wird um moderne SEO Features ergänzt
  • Neuer „SEO“ Reiter kommt mit vielfältigen Optionen
  • DSGVO-Konformität wird durch Einstellungen im Backend erleichtert
  • Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Nutzerverwaltung & Passwörter
  • Weiterentwicklung des Datenbankschema-Analyzers
Typo3 Version 9.3.0 bringt einen neuen SEO Reiter im Frontend
Neuer SEO-Reiter in Typo3 v9.3.0

Weitere Details über Typo3 v9.3 

Soll man jetzt schon auf Version 9 LTS upgraden?

Aktuell empfehlen wir die TYPO3 Version 8.7.18 für neue Websites. Der Long-Term-Support (LTS) für die 8.7.x Versionen läuft noch bis März 2020. Die Sprint Releases der Version 9 LTS bereits jetzt in einer Live-Umgebung zu installieren, ist nicht ratsam, da es noch zahlreiche Erweiterungen gibt, welche noch nicht mit v9 kompatibel sind.

Wozu überhaupt das Versionsupdate mitmachen?

Im Rahmen der in den Sprint-Releases bekannt gewordenen Neuerungen für TYPO3 9 LTS wurden bereits vieldiskutiere Problematiken der Vorgängerversion ausgebessert oder auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Sowohl Administratoren, als auch Redakteure und User profitieren von dem Versionsupdate auf TYPO3 9 LTS.

Weitere Gründe für ein Update auf 9 LTS:

  • Aktuelle Erweiterungen & Plugins werden immer für die neueste Version erstellt
  • Der Long-Term-Support für die Vorgängerversionen läuft aus
  • Sicherheitsrisiken können mit der neuesten Typo3 Version minimiert werden
  • Profitieren Sie von Beginn an von den neuesten Features der Version 9 LTS und nutzen Sie somit die Supportzeiten optimal aus!

Sie nutzen TYPO3? Welche Version ist eigentlich bei Ihnen im Einsatz? Für alle Versionen unter v6 empfehlen wir dringend ein Versionsupdate.
Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 01 581 01 30, schreiben Sie uns eine Mail an info@ixsol.at oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

 

 

 

Die wichtigsten SEO Trends 2018

 SEO Trends 2018

Welche Themen beschäftigen die SEO-Branche in 2018 und was können Websitebetreiber tun, um in den Google Rankings ganz vorne mitzuspielen? Wir teilen unsere Erfahrung gerne mit Ihnen! Falls Sie dennoch Unterstützung von Experten bei der Optimierung Ihrer Website benötigen, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür gekommen – Im IXSOL SEO Summer Sale erhalten Sie 15 Prozent Rabatt auf all unsere SEO-Leistungen – nur bis 15.09.2018! 

Inhalt:
Trend 1: Featured Snippets
Trend 2: OnPage SEO
Trend 3: Voice Search
Trend 4: Personalisierte SERPS
Trend 5: Mobile First
Fazit

Trend 1 – Die Suchergebnisse werden durch „Featured Snippets“ vielfältiger

In den Anfängen von SEO bestand die Suchergebnisseite bei Google aus 10 organischen Treffern und einzelnen Werbeanzeigen. Diese Zeiten sind längst vorüber – sieht man sich heute die SERPS (Suchergebnisseite) an, so fallen immer neue Formate ins Auge.

Oberhalb der organischen Suchergebnisse blendet Google bei bestimmten Suchanfragen erweiterte Antwortboxen ein, die dem Suchenden seine Frage kurz und knapp beantworten und verlinkt gleichzeitig zu der Website, von welcher der Content stammt. Da die Antwortboxen oberhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt werden, spricht man in diesem Zusammenhang auch von der Position 0. Auch Bilder, Videos und stichpunktartige Listen kommen in den sogenannten „Featured Snippets“ zum Einsatz.

Definitionen von Drittanbietern werden innerhalb der Google Suchergebnisse in einer „Antwortbox“ dargestellt

Featured Snippets Definitionen in den Suchergebnissen

Vergleichsweise einfache Anfragen beantwortet Google direkt in der Antwortbox

Google Antwortbox Featured Snippets

Vor allem im Bereich Rezepte / Filme & Serien werden Karussel-Anzeigen mit Bildern und Informationen in den Suchergebnissen angezeigt

   Featured Snippets Google Suchergebnisse Karussel

Welche Auswirkungen hat diese Veränderung?

Einerseits beklagen SEO Experten, dass ihre Arbeit durch die Einblendung von Antworten direkt in den Google Suchergebnissen torpediert wird, da Nutzer die Antwort auf Ihre Suchanfrage auch ohne einen Klick auf die entsprechende Website erhalten.  Andererseits ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, selbst in den Featured Snippets zu erscheinen und somit einen prominenten Platz in den Suchergebnissen einzunehmen. Man sollte seine Leser- oder Kundschaft genau kennen um optimal zugeschnittene Inhalte passend zu deren Bedürfnissen anzubieten.

Tipp: Kennen Sie Ihre Kunden! Befassen Sie sich mit den Suchergebnisseiten für Ihre wichtigsten Suchbegriffe und schauen Sie sich an, welche Inhalte dort in welcher Form geboten werden. Indem Sie Inhalte so verfassen, dass mögliche Fragen von Nutzern in ansprechender Form im Text beantwortet werden, erhöhen Sie Ihre Chance auf die begehrte Position 0. Wollen Ihre Kunden Bilder sehen? Optimieren Sie Ihre Bilder! Bieten Sie Produkte zum Verkauf an? Optimieren Sie diese Produkte mithilfe strukturierter Daten, sodass sie in den Suchergebnissen hervortreten.

Trend 2: Onpage SEO bleibt unverzichtbar

Auch wenn Google inzwischen immer mehr Kriterien in die Bewertung von Webinhalten mit einfließen lässt, gehört die Onpage Optimierung nach wie vor zu den bedeutendsten Faktoren einer Suchmaschinenoptimierung. Damit sind sämtliche Maßnahmen gemeint, die Onpage (Auf der Seite) umgesetzt werden. Die Verwendung relevanter Keywords an den richtigen Stellen, die nutzerfreundliche Aufbereitung des Inhalts sowie eine für Suchmaschinen optimierte technische Struktur der Seite gehören auch 2018 zu den unverzichtbaren SEO Taktiken.

Tipp: Es existieren bereits viele gute Online-Tools, die Optimierungspotenziale aufzeigen und bei der Onpage-Optimierung unterstützen können. Die professionelle Analyse und Optimierung eines Experten ersetzen diese jedoch nicht.

Trend 3: Voice Search gewinnt an Bedeutung

Google Voice Search existiert bereits seit 2008 – der Durchbruch gelang allerdings erst in den letzten zwei Jahren. Seither ist die Suche über Sprachbefehle kontinuierlich gestiegen, wie der jährliche Report von Mary Meekers, Partnerin bei Kleiner Perkins Caufield & Byers, eindrücklich verdeutlicht. (Lektüre sehr empfehlenswert!)

Google Voice Search Nutzung Statistik
Suchanfragen, die auf die Verwendung von Voice-Search hinweisen (Call Mom, Call Dad, Navigate Home) erleben seit 2013 einen enormen Zuwachs

Seit 2008 sind die Suchanfragen, die typischerweise über die Sprachsuche gestellt werden um das 35-fache gestiegen. Bereits 2016 waren laut Google 20 Prozent aller mobilen Suchanfragen mittels Voice-Search eingetroffen. Auch diverse Spracherkennungsprogramme wie Siri, Cortana oder auch Alexa verdeutlichen diesen Trend.

Tipp: Analysieren Sie die Suchanfragen, die für Zugriffe auf Ihre Website sorgen und achten Sie dabei besonders auf sogenannte „long tail keywords“ und ausformulierte Sätze, da diese häufig in der Voice-Search verwendet werden. So können Sie versuchen, die Fragen Ihrer Nutzer zu antizipieren und in Ihren Inhalten zu thematisieren.

Trend 4: Personalisierung der Suchergebnisse

Längst erhalten nicht mehr alle Suchenden das selbe Ergebnis bei der selben Suchanfrage. Googles künstliche Intelligenz Rankbrain kann immer besser verstehen, welche Suchergebnisse zu welchem Nutzer passen. Einflussreiche Faktoren sind dabei vor allem:

– Standort des Suchenden
– Gerätetyp (Desktop, Mobile)
– Sprache
– Suchhistorie des Nutzers
– Zeitpunkt der Suche

Google Suchergebnis für die Anfrage "Football" vom Standort Kentucky (USA) aus
Google Suchergebnis für die Anfrage “Football” vom Standort Kentucky (USA) aus
Google Suchergebnis für die Anfrage "Football" vom Standort Berlin (Deutschland) aus
Google Suchergebnis für die Anfrage “Football” vom Standort Berlin (Deutschland) aus

Tipp: Für Websitebetreiber kann die personalisierte Suche, Fluch und Segen zugleich sein. Zum einen kann es passieren, dass die eigenen Produkte/Dienstleistungen für einen Teil der Nutzer weniger relevant werden (Standpunkt ist zu weit entfernt, Nutzer bevorzugt andere Marken, etc.). Zum anderen bietet die Personalisierung aber insbesondere für lokale Unternehmen ein enormes Potenzial für mehr Kundschaft. Der Einsatz von Structured-Data ist hier besonders ratsam.

Trend 5: Mobile First

Dieses Thema ist nicht ganz neu im Bereich SEO, aber wird 2018 noch einmal an Bedeutung gewinnen, da Google bereits seit längerem die Einführung des „mobile first index“ ankündigt. Dadurch wird künftig standardmäßig nicht mehr die Desktop-Version eine Website vom Google-Bot angesehen und bewertet, sondern die mobile Version. Gründe dafür finden sich im Nutzerverhalten – die Suchanfragen auf mobilen Geräten machen bereits jetzt die Hälfte aller Suchanfragen auf Google aus. Eine einwandfrei funktionierende und ansprechende mobile Version Ihrer Website, die idealerweise mithilfe eines Responsive-Design realisiert wird, ist unabdingbar für ein gutes Google Ranking in 2018.
Auch wenn die Verkaufszahlen auf mobilen Geräten momentan noch deutlich hinter denen auf Desktop PC’s zurückliegen, holt sich bereits ein Großteil der User über Smartphones Informationen zu Produkten und Dienstleistungen ein. Verpassen Sie also nicht die Chance, diese Nutzer mit Informationen zu versorgen und somit potentielle Kunden zu gewinnen.

Tipp: Prüfen Sie die Mobilfreundlichkeit Ihrer Website mit Googles „Test auf Optimierung für Mobilgeräte“ um sicher zu gehen, dass Ihre Website auf mobilen Endgeräten optimal ausgespielt werden kann.

Statistik zu Nutzungshäufigkeit von Smartphone, Desktop und Tablet Geräten
Tägliche Nutzungsgewohnheiten nach Gerätetyp

Eigene Darstellung nach Google Report 

To Do’s für Websitebetreiber

Nutzersignale auswerten und entsprechend reagieren
Absprungraten, Klickwege, Sitzungsdauer

Die vielfältigen Möglichkeiten in den Suchergebnissen auf den Nutzen für die eigene Website überprüfen und  sinnvoll einsetzen
Local-SEO, Featured Snippets, Voice Search,etc

Technisch auf dem aktuellsten Stand bleiben
SSL-Zertifikate, Pagespeed, Mobile First, etc.

Inhaltlich experimentierfreudig sein
Themen ganzheitlich behandeln, nicht nur auf Keywords optimieren, sondern möglichst umfassend informieren und individuell die Zielgruppe ansprechen.

Fazit

Die Zeiten ändern sich bei SEO noch wesentlich schneller als in vergleichbaren Branchen. Was vor einigen Jahren noch garantiert Top Rankings einbrachte, kann heute schon als veraltete Praxis in der Schublade gelandet sein, oder gar von Google abgestraft werden (Linktausch, Linkkauf, etc.).
Um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, empfiehlt es sich, die Performance der eigenen Website bei Suchmaschinen stets im Blick zu behalten. Analysieren Sie Ihre Zugriffe, das Suchverhalten der Nutzer und die Neuerungen in den Google SERPS (Suchergebnisseiten) um entsprechend auf Veränderungen reagieren zu können.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Website oder Ihres Webshops? Wir helfen Ihnen gerne weiter

Magento 2.0 – Alles zur Umstellung von Magento 1 auf Magento 2

magento 2 upgrade

Im März 2008 wurde die erste Version der Magento-Software für Onlineshops veröffentlicht. Seitdem ebnete sich Magento den Weg zu einem der weltweit beliebtesten Systeme für die Erstellung von Webshops. Nach rund 10 erfolgreichen Jahren endet heuer zwar die Weiterentwicklung von Magento 1, allerdings eröffnen sich mit der Nachfolgeversion Magento 2 vielfältige neue Möglichkeiten. Das ultimative Ende, gleichbedeutend mit dem Stop von Wartung und Support der ursprünglichen Version wurde für November 2018 angekündigt.

Bei Magento 2 handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Update, bei dem sich binnen eines Knopfdrucks und ein bisschen Wartezeit sämtliche Aktualisierungen von selbst durchführen lassen. Es benötigt ein gewisses technisches Knowhow, um das Upgrade durchzuführen. Das liegt vor allem daran, dass der gesamte Programmcode einmal rundum angepasst werden muss.
Und weil man im Zuge dessen schon dabei ist, bietet sich eine komplette Neuprogrammierung und Neuinstallation an. Denn wie ein Frühjahrsputz am Jahresanfang eignet sich diese Durchführung hervorragend dazu, angestaute Altlasten zu entsorgen und das Programm einmal ordentlich aufzuarbeiten.

Angenehm aus Anwenderperspektive bei der Sache ist, dass die grundlegende Technologie dieselbe bleibt, das Erlernen neuer Anwendungs-Skills ist also glücklicherweise nicht notwendig.

Muss man zwingend umsteigen?

Wie bereits erwähnt, werden die Betreiber den Support der ersten Version wohl wie angekündigt bis zum Jahresende gänzlich einstellen. Schon jetzt werden Extensionen nur noch für Magento 2 produziert, Innovationen werden folglich nur mehr in dieser Version erscheinen. Hinsichtlich der Sicherheit und auch, um neue Funktionen nutzen zu können, ist ein Wechsel also durchaus ratsam. Auf den ersten Blick fallen uns folgende Verbesserungen der Magento 2 Version auf:

  • Optimierte, übersichtlichere Benutzeroberfläche
  • Verbesserte Struktur mit mehr Geschwindigkeit für individuelle Anpassungsprozesse
  • Mehr Flexibilität für individuelle Anpassungen
  • Kostengünstigere, leichter integrierbare Updates
  • Bessere Performance (um die 20%)
  • Höheres Sicherheitsniveau hinsichtlich Hackern und Diebstahl von Daten

Bis Dato mag der Migrationsdruck nicht allzu groß erscheinen, auf lange Sicht ist eine Umstellung allerdings notwendig, um technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, sodass man sich gedanklich schon einmal auf das Update einstellen kann.

Ist das nicht ein guter Zeitpunkt nach einem neuen System Ausschau zu halten?

Natürlich bietet sich als Alternative zu einem Wechsel von Magento 1 auf Magento 2 die Möglichkeit an, gleich auf ein komplett anderes System umzusteigen.

Welche Alternativen gibt es zu Magento

Im Zentrum dieser Überlegung steht wohl die Frage, inwiefern man mit Magento im Allgemeinen zufrieden ist und wie viel Vertrauen man dem System entgegen bringt, sich auch in Form der neuen Version am Markt als Big Player durchzusetzen.

Ist man also bereits von der ersten Version nicht vollkommen überzeugt, kann man eventuell einen Seitenblick auf Mitbewerbersysteme werfen.

Allerdings ist zu bedenken, dass auch die zweite Version genau wie Magento 1 ein etabliertes und qualitativ hochwertiges System für erfolgreiches E-Commerce ist und nach einer Eingewöhnungsphase warten sicherlich vielversprechende Features auf die Nutzer.

Zudem ist es durch die tiefe Integration der Geschäftsprozesse in Magento wohl grundsätzlich umständlicher auf ein komplett neues System umzusteigen, als die Neuversion zu implementieren. Ein Anbieterwechsel sollte daher nicht ohne weiteres erfolgen. Besonders bei stark individuellen Anwendern ist ein kompletter Wechsel in eine neue Umgebung mit höheren Kosten und Aufwand verbunden.

Bis wann muss ich mich entscheiden?

Als Deadline und somit endgültiges Ende von Magento 1 wurde bisher der 1.11.2018 angekündigt. Ende von Magento 1
Bis zu diesem Datum sollte also eine Migration erfolgt sein, da danach die Sicherheit Ihres Webshops durch den Support vonseiten Magentos nicht mehr gewährleistet ist. Plant man als Shop-Betreiber größere Investi-tionen, dann ist es sinnvoll, die Umstellung gegebenenfalls früher  abzuschließen, um die neuen Features direkt auf die zukünftige Plattform zu integrieren. Ein weiteres Argument für einen frühen Umstieg ist, dass mit Näherkommen der Deadline wohl auch Dienstleister und Agenturen immer stärker ausgelastet sein werden. Je länger man wartet, desto eher muss man mit länger dauernder Bereitstellung und damit letztendlich höheren Kosten rechnen.

Allgemein ist die richtige Entscheidung genauso wie der richtige Zeitpunkt für eine Umstellung natürlich von vielen individuellen Faktoren abhängig und es gibt keine Goldformel, die zu jedem Anwender passt.
Zur besten Lösung gelangt man durch Teamwork. Shopbetreiber und E-Commerce-Verantwortliche an einem Tisch können zusammen mit einem erfahrenen Partner in einer Diskussion anhand des individuellen Geschäftsmodells und der gegebenen Infrastruktur bestmöglich entscheiden.

Magento Versionen im Vergleich: Magento 1 vs. Magento 2

Als Hilfestellung sind hier einige konkrete Änderungen angeführt, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten:

1.      Ladezeiten und Geschwindigkeit

Die Hardware von Magento 1 ist deutlich größer als die von Magento 2, wodurch die alte Version mit mehr Kosten, Aufwand und höherer Fehler-Risiko-Quote verknüpft ist. Mit der Entwicklung von Magento 2 ist es mithilfe einer neuen Softwarearchitektur gelungen, die Ladezeiten deutlich zu optimieren.

2.      Optimierte Suche

Mit Magento 2 wurde die alte Suchmaske durch das neue Search Engine Elastic ersetzt. Wie wichtig das einfache Suchfeld auf der Startseite für die Besucher eines Onlineshops ist, ist kein Geheimnis mehr. Umso erfreulicher ist es, dass mit Elastic ein Suchtool verfügbar ist, welches zum einen Konfigurationsmöglichkeiten bietet und zum anderen eine deutlich unkompliziertere Implementierung erlaubt. Womit wir wieder beim alten Thema weniger Aufwand und weniger Kosten wären.

3.      Admin Table Filtering

Um in Magento 1 Produkte oder Kunden in der Listenansicht zu ändern, benötigt es einen Entwickler oder man spielt eigene Module ein. In der neuen Version lassen sich diese sowie weitere Funktionen wie das Ändern von Spalten, Zeilen oder Filterbedingungen ganz simpel und schnell vom Admin-Nutzer bearbeiten. Die angefertigten Listen können zudem gespeichert und auch anderen Backend-Nutzern zugänglich gemacht werden. Das Erstellen individueller Artikellisten und Auftragslisten sowie deren Bearbeitung im Team sind mit Magento 2 also ganz bequem möglich.

4.      Optimiertes Interface für die mobile Nutzung

Auch mobile Nutzer können nun ihren Webshop bequem am Handy oder Tablet administrieren. Schnelle Auftragsbearbeitung unterwegs oder eine rasche Grammatikkorrektur im Text ist mit dem optimierten mobilen Interface kein Problem mehr.

5.      Ajax Add-to-Cart

Wurde früher die Seite bei jeder Ablage eines Produktes in den Warenkorb neu geladen, so ist das mit der Ajax-Add-to-cart Funktion nicht mehr erforderlich. Dies bedeutet für den Kunden einen lästigen Zwischenschritt weniger bis zum Kaufabschluss und in der Folge weniger Kaufabbrüche im Webshop.

6.      Videos

Die Video-Implementierung in Magento 1 war bisher ziemlich mühsam und es erforderte einiges an Zeit und Geduld, bis das Video fehlerfrei und ordentlich integriert war. Mit der neuen Version ist das mit einer Verlinkung zum Video und Eingeben eines kurzen Titels erledigt und das Video wird ganz von selbst korrekt angezeigt.

Ein weiteres gelöstes Problem von Magento 1 war es, dass Admins und Besucher gleichzeitig auf dieselbe Datenbank zugriffen und es so zu langen Ladezeiten und verschlechterter Performance kam. Besonders wenn mehrere Admins gleichzeitig an datenbankintensiven Aufgaben arbeiten, braucht es eine stabile Datenbank. Das ist durch Magento 2 gewährleistet; das System unterstützt eine Aufteilung auf bis zu drei Datenbanken. Dadurch kann die Datenbelastung bei anspruchsvolleren Systemen sinnvoll auf unterschiedliche Nutzerkreise getrennt werden.

Können wir bei der Entscheidung behilflich sein?

In Zukunft werden neue, interessante Extensions wohl nur noch für dashilfe bei der migration zu magento 2 aktuelle Magento 2 released werden und das Knowhow der Community auch nur noch hier seinen Einsatz finden. Bis dieser Zeitpunkt gekommen ist, überlegen wir gerne gemeinsam mit unseren Kunden, ob ein Wechsel sinnvoll ist und beraten sie auch gerne, wann der geeignetste Zeitpunkt für eine Neuimplementierung ist.

Sie benötigen Unterstützung oder haben Fragen?

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Werben auf Facebook – So schalten Sie erfolgreiche Anzeigen

Facebook Werbeanzeigen

Facebook hat sich seit seiner Gründung 2004 über die Jahre hinweg vom rein privaten sozialen Netzwerk hin zu einer der größten Werbeplattform für Unternehmen entwickelt. Dass man dort Werbeanzeigen schalten kann ist längst ein alter Hut. Jedoch entwickeln sich die Möglichkeiten bezüglich Gestaltung und Ausrichtung der Werbemittel stets weiter, sodass wir in unserem Blogbeitrag zeigen wollen, worauf es aktuell ankommt, wenn man erfolgreiche Werbeanzeigen schalten will.

„Hauptsache auf Social Media“ heißt es oft von Unternehmerseite. Dass damit zahlreiche Maßnahmen verbunden sind, ist dabei oft nicht klar. Es reicht heute nicht mehr aus, ein Profil zu erstellen und ein paar Fotos zu posten. Das Motto heißt in diesem Fall „Content, Content, Content“. Dabei soll dieser natürlich auch eine Wertigkeit besitzen und einen Informationsgehalt haben, dabei aber die Fans der Seite nicht mit Infos überfluten. Besucher von Social Media Kanälen haben schon vieles gesehen und sind damit schon sehr sensibel was Inhalte betrifft. Daher sollte man sich bewusst sein, dass ein Facebook Profil mit einigem an Arbeit verbunden ist, um potentielle Kunden bzw. Interessenten zu gewinnen. In großen Firmen werden dazu eigens Leute eingestellt die nur für die Betreuung von Social Media Kanälen zuständig sind. Das gleiche gilt auch für die Werbeanzeigen in Facebook. Nun, was ist zu beachten?

Bestimmen Sie zuerst den Zweck der Anzeige

Was wollen Sie mit der Anzeige erreichen? Möchten Sie ein Produkt verkaufen, die Facebook Community erweitern oder potentielle Kunden auf Ihre Webseite bringen? Jeder dieser Punkte verlangt eine eigene Strategie und sollte daher im Vorfeld klar durchdacht werden. Einfach ein paar Anzeigen zu posten genügt hier leider nicht.

Grundsätzlich sollte man auch überlegen, ob Facebook-Anzeigen überhaupt sinnvoll für den eigenen Geschäftsbereich sind. Kleinere Firmen, die nur regional tätig werden, sind wahrscheinlich besser damit bedient, Ihre Webseite mit SEO Maßnahmen zu verbessern. Das sich dadurch ergebende höhere Ranking auf Google erfüllt so sicher besser seinen Zweck.

Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen

Eine hohe Streuung der Facebook-Anzeigen ist oft nicht erfolgreich. Eine Anzeige kostet Geld und sollte daher auch soweit wie möglich an das potentiell interessierte Zielpublikum gerichtet sein, damit letztendlich auch das gewünschte Ergebnis eintritt.
Sind Sie schon lange im Business, kennen Sie Ihre Kunden bereits. Für Neueinsteiger ist es hilfreich, sich beim Mitbewerber umzusehen. Sammeln Sie Daten über Ihre Zielgruppe und nutzen Sie diese bei der Erstellung Ihrer Facebook Werbekampagnen.

Nutzen Sie bereits bestehende Kontakte

Zu oft fokussieren sich Unternehmen auf die Gewinnung von Neukunden. Doch was ist mit den Usern, die bereits Fans Ihres Profils sind oder bereits auf Ihrer Webseite waren? Diese sind wertvoller, als Sie vielleicht glauben. So können Facebook Anzeigen eine viel größere Wirkung erreichen, wenn sie an Menschen ausgespielt werden, die Ihr Unternehmen bereits kennen oder vielleicht schon eines Ihrer Produkte bzw. Dienstleistungen gekauft haben.

Ihre Anzeigen sollten den Kunden motivieren eine Aktion auszulösen

Wie bereits erwähnt ist es wichtig den Zweck seiner Werbeanzeige im Vorfeld zu bestimmten. Mittlerweile kann man im Facebook-Anzeigen-Manager 11 verschiedene Kampagnenziele definieren.

Bekanntheit
• Markenbekanntheit
• Reichweite

Erwägung
• Traffic
• Interaktionen
• App-Installationen
• Videoaufrufe
• Leadgenerierung
• Nachrichten

Conversion
• Conversions
• Katalogverkäufe
• Besuche im Geschäft

Generell kann man sagen, dass es besser ist Anzeigen zu erstellen, die den User motivieren eine Handlung auszulösen (z.B. die Seite zu liken, die Webseite zu besuchen oder an einem Gewinnspiel teilzunehmen). Einerseits bietet es einen gewissen Grad an Entertainment und andererseits lässt sich das Ergebnis gut messen. Hier sind Tools wie Google Analytics oder das Facebook Pixel hilfreich.

Analysieren Sie Erfolge mit Google-Analytics oder Facebook Pixel

Aktionen, die nicht messbar sind, lassen sich rückblickend nicht auf Ihren Erfolg hin analysieren, um eventuelle Verbesserungen vorzunehmen. Aus diesem Grund gibt es Hilfsmittel wie Google Trackingcodes oder Facebook Pixel. Beides sind Codeschnipsel welche auf der Webseite zu integrieren sind. Diese liefern je nach Tool (Google Analytics oder Facebook) wichtige Informationen über Zugriffe auf die Webseite. In Google Analytics lassen sich zum Beispiel die Zugriffe über verschiedene Kanäle (Google, Facebook, Newsletter, Direktzugriffe, etc.) auf alle Unterseiten analysieren und über gewählte Zeiträume hinweg beobachten. Das Facebook Pixel hilft mir bei der Definition der Zielgruppen. So kann man mithilfe des Pixels Anzeigen ausspielen, die nur Leuten gezeigt werden, die in den letzten 90 Tagen die eigene Webseite besucht haben.

Denken Sie langfristig

Eine heute geschaltete Anzeige bedeutet nicht immer ein sofortiges Ergebnis. Genau wie beim Launch einer neuen Webseite dauert es einige Zeit, bis man Auswirkungen erkennen kann. Genauso kann es passieren, dass eine Anzeige gar keine Wirkung erzielt, wenn falsche Einstellungen getroffen wurden. Analysieren Sie Ihre Kampagnen, um herauszufinden, woran es gelegen hat und versuchen Sie es noch einmal. Schritt für Schritt gelangen Sie so zum richtigen Weg, um erfolgreich Anzeigen für Ihr Unternehmen zu schalten.

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Foto: William Iven

 

Digitalisierung in Unternehmen – Neue Geschäftsmodelle & Businesslösungen

digitalisierung

Auch 2018 wird das Thema “Digitalisierung” große Bedeutung in vielen Bereichen des täglichen Lebens haben. Neue digitale Technologien bieten Möglichkeiten um Produktions- und Arbeitsprozesse effizienter und praktikabler zu gestalten. Unternehmen haben damit die Chance, neue Ideen zu entwickeln und diese in Ihre Produktionsabläufe einfließen zu lassen.

Was bedeutet “Digitalisierung” eigentlich?

Wikipedia beschreibt diesen Begriff wie folgt -> Der Begriff Digitalisierung bezeichnet allgemein die Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte erfolgt. Im ursprünglichen und engeren Sinne ist dies die Erstellung digitaler Repräsentationen von physischen Objekten, Ereignissen oder analogen Medien.
Im weiteren (und heute meist üblichen) Sinn steht der Begriff insgesamt für den Wandel hin zu digitalen Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik. Aussagen zu „Digitalisierung“ von Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft sind dabei gleichbedeutend mit der digitalen Transformation oder Digitalen Revolution von Bildung, Wirtschaft, Kultur und Politik; dies wird unter den genannten Stichworten behandelt.

Welche Vorteile bietet die Digitalisierung von Daten?

• Digitalisierte Daten können z.B. in Computern weiterbearbeitet werden

• Digitale Daten können maschinell und damit schneller verarbeitet, verteilt und vervielfältigt werden

• Große Datenmengen sind per Computer schneller durchsuchbar

• Mit den heutigen Mitteln ist die Langzeitarchivierung zuverlässiger als mit analogen Mitteln

• Geringerer Platzbedarf als analoge Datenspeicher z.B. Aktenordner

Wie können Unternehmen von der Digitalisierung profitieren?

Durch den Einsatz von neuen Technologien ergeben sich für Unternehmen die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

• Der Dienstleistungssektor kann digitale Technologien nutzen um Innovationsprozesse einzuleiten. Bereits bestehende Serviceangebote können modernisiert werden. Neue Serviceleistungen können entstehen.

• Durch die Entwicklung bzw. Verbreitung von digitalen Technologien wird ein starkes Innovationspotential freigesetzt. Neue Produkte, Prozesse und Ideen werden dadurch gefördert; neue Geschäftsbereiche und Märkte können erschlossen werden.

• In der Produktion hingegen können tägliche Arbeitsabläufe effizienter strukturiert werden. Dies führt über kurz oder lang zu einer Steigerung der Produktivität.

Um digitale Technologien optimal nutzen zu können, müssen jedoch bestimmte Grundvoraussetzungen der Infrastruktur in Unternehmen erfüllt werden.

Aufgrund der relativ hohen Anschaffungskosten sollten die Mittel zu Schaffung einer stabilen digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur strategisch überlegt sein. Sollte unternehmensintern kein Fachpersonal zur Verfügung stehen, ist ein erfahrener Partner aus dem IT-Bereich die richtige Lösung.

Basis einer stabilen digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur:

• Korrekte Wahl der Serverinfrastruktur
• Wahl der Internettechnologie (schnelle Up- und Downloadraten)
• Firmeninterne Netzwerktechnologie
• Security Lösungen (intern und extern)
• Kommunikationsmittel (Festnetz, IP Telefonie, Mobilfunk)

Bereits im Bereich der Servertechnologie ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten. Angefangen mit einer firmeninternen Speicherung von Daten auf Servern bis hin zu externer Auslagerung durch Cloudservices. In beiden Fällen ist auf eine zuverlässige Internetverbindung bzw. Netzwerkstruktur zu achten. Die Unternehmensgröße darf auf keinen Fall Einfluss auf die Wahl von zuverlässigen Sicherheitsmaßnahmen haben. Hackerangriffe sind für KMUs wie auch große Unternehmen relevant. Doch beim firmeninternen Umgang mit Daten ist auf ein hohes Sicherheitslevel zu achten.

In der Umsetzung einer stabilen digitalen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur gehen Hardware und Software Hand in Hand. Unternehmen können heutzutage zwischen Standard Software oder speziellen Softwarelösungen entscheiden. Software bzw. Softwaresysteme können zur Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden eingesetzt werden.

Durch den Einsatz von „Augmented Reality“ eröffnen sich zusätzlich neue Einsatzmöglichkeiten. Die relativ neue Technologie „Augmented Reality“ verbindet die Realität mit virtuellen Umgebungen. Anwendungsbeispiele gibt es bereits im Handel, Automobil- und Schiffsbau oder Tourismus.

Digitalisierung im Unternehmensalltag

Die Digitalisierung findet bereits seit Jahren statt und wird oft gar nicht mehr so offensichtlich wahrgenommen. Electronic- und Mobile Banking gehören schon zum Standard. Doch die Digitalisierung breitet sich immer weiter aus. Bewerbungen auf Arbeitsplätze sind heutzutage bereits weitgehend mittels E-Recruiting/Online-Recruiting möglich.

Das papierlose Büro ist zwar noch nicht komplett realisiert, jedoch laufen in Unternehmen immer mehr Prozesse wie z.B. Einkauf, Auftragsvergabe oder Rechnungslegung elektronisch ab. Speziell im Bereich des Einkaufs ergeben sich durch E-Procurement zahlreiche optimierte Lösungen.

Auch in den privaten Bereich findet die Digitalisierung zunehmend Einzug. Bereits seit Jahren wird daran gearbeitet, die oft zeitraubenden Amtswege digital abwickeln zu können. Durch Handysignaturen oder einer Karte mit aktivierter Bürgerkartenfunktion ist die Identitätsbestätigung auch ohne persönliches Erscheinen in den jeweiligen Örtlichkeiten möglich. Das spart Zeit, Nerven und Geld und hilft dabei, tägliche Abläufe zu optimieren. Das Angebot in diesem Bereich wird sich im Laufe der nächsten Jahre noch deutlich erweitern.

Wie Sie sehen können spielt die Digitalisierung bereits seit Jahren eine große Rolle – sei es für Unternehmen oder im privaten Bereich. Die Entwicklung wird auch dieses Jahr weiteren Einfluss auf viele Bereiche in unserem Leben nehmen. Umso mehr ist für Unternehmen die Wahl eines kompetenten, erfahrenen IT Spezialisten wichtig –> sei es unternehmensintern oder von externer Seite.

Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich der Digitalisierung an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

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Foto: Dmitry Ratushny

 

Top 10 Weihnachtsgeschenke für Technik-Fans

TOP 10 Geschenketips für Weihnachten

Weihnachten rückt in großen Schritten näher. Fleißiges Plätzchenbacken, winterliches Dekorieren und Geschenke-Shopping stehen auf der To-Do-Liste. Um den Vorweihnachtsstress zu lindern und ein paar Geschenkideen zu liefern, haben wir uns für Sie umgesehen und die besten Weihnachtsgeschenke für Tech-Fans zusammengestellt. Lassen Sie sich von unserer Top 10 inspirieren!

Inhalt:

Der stylische ART CUBE von Trivoli
Laser Tastatur
Kabellose Sport-Kopfhörer
Drucker für die Hosentasche
Digitaler Notizblock
Snapchat-Brille: Snaptacles
Flugdrohne mit Kamera: Parrot AR.Drone 2.0
Energiemonitor: Wattcher
WLAN Körperwaage
Türklingel mit Star Trek Sound

Der stylische ART CUBE von Trivoli

Der-stylische-Art-Cube-von-Trivoli

In Würfelform oder in rundem Design ist dieser Multiroom Lautsprecher aufgestellt oder aufgehängt nicht nur ein echter Hingucker und ein Wohnungs-Accessoire, sondern liefert auch einen ordentlichen Sound.
Von technischer Seite ist das Gerät mit drahtloser Bluetooth- & WLAN-Verbindung, SAC-Technologie für Heimnetzwerke sowie einem AUX-Anschluss ausgestattet. Das Ganze lässt sich auch zeitgemäß über eine App steuern und die Lautsprecher sind als Mono-, Stereo- und als Mehrpunktsystem verfügbar. Aufgrund des Echtholzgehäuses und guter Technologie liegen die Lautsprecher von Trivoli preislich zwischen 200€ bis 250€.

Hier geht´s zum Angebot.

Laser Tastatur

Praktische-Laser-Tastatur-für-Smartphones

Die Laser Tastaturen für Smartphones, Tablets & Co. projizieren eine voll nutzbare Tastatur auf jede ebene Fläche und sind ein bequemes Tool für alle Vielnutzer. Zusätzlich dient das kleine Gerät als Power-Bank, der Akku wird also auch noch geschont. Angeboten wird dieses Gadget von unzähligen Marken und die Ausführungen reichen preistechnisch von recht günstigen Geräten ab 30€ bis hin zu Produkten über 100€ – hier empfiehlt es sich, Rezensionen zu lesen und gründlich zu vergleichen.

Eine kostengünstige Variante gibt es hier zu kaufen.

Kabellose Sport-Kopfhörer

Kabellose-Kopfhörer-für-Sportfans

Diese kleinen Kopfhörer sind zwar keine Innovation, überzeugen allerdings durch Top Qualität und angenehmes tragen. Kein Verheddern der Kopfsprecherkabel mehr und kein lästiges Herausfallen beim Sport durch die viele Bewegung. Die mitgelieferte kleine Box dient gleichzeitig auch als Ladestation und verspricht nach 15 minütigem Laden bereits 45 Minuten Hörvergnügen. Natürlich mit allem technischem Schnick Schnack ausgestattet sind die kleinen Powerteilchen in der höheren Preisklasse anzutreffen. Für rund 250$ werden sie allerdings jeden Sportfan maßlos begeistern.

Hier geht´s zur offziellen Bose Homepage.

Drucker für die Hosentasche

Der-Drucker-für-die-Hosentasche

Dieses Gadget verspricht Schnappschüsse – Immer und überall. Wer also Spaß am Fotografieren hat, wird sich über dieses Geschenk bestimmt freuen. Mit dem mobilen Fotodrucker können Bilder direkt vom Smartphone oder Tablet ausgedruckt werden. Die Bilder werden in die HP Sprocket App geladen und via Bluetooth-Verbindung an den Drucker gesendet und ausgedruckt. Bei HP erhält man das Gerät für 130€ inklusive 10 Seiten Druckerpapier.

Hier können Sie Ihr Weihnachtsgeschenk shoppen.

Digitaler Notizblock

Top-Weihnachtsgeschenk-digitaler-Notizblock

Dieses Gadget bietet die Verknüpfung von manueller und digitaler Arbeitswelt. Handgeschriebene Skizzen, Ideen oder Notizen können per Knopfdruck eingescannt werden und mit unterschiedlichen Cloud-Services am Engerät synchronisiert, gespeichert oder weiterverarbeitet werden. Die Smartpads sind in unterschiedlichen Preiskategorien ab ca. 50€ aufwärts zu finden.

Hier geht´s zum Angebot.

Snapchat-Brille: Snaptacles

Snaptacles-Asseccoires-und-Social-Media-Gadget

Wer von Instagram, Snapchat und Co. nie genug hat, sind diese besonderen Brillen das perfekte Geschenk. Das Accessoire wird mit dem Handy verbunden, ein Knopf gedrückt und schon kann aus der eigenen Perspektive losgefilmt werden. Ganz im Sinne des Online Dienstes Snapchat können die Filmchen bis zu 30 Sekunden dauern und werden direkt als Backup auf Snapchat gespeichert. Erhältlich sind die Brillen bisher im offiziellen Spectacles Online-Store in den Farben Schwarz, Koralle und Türkis zu einem stolzen Preis von 150€.

Hier geht´s zum Shop.

Flugdrohne mit Kamera: Parrot AR.Drone 2.0

Top-Flugdrohne-mit-Kamera

Für alle Drohnenfans gibt es gute Nachrichten – Die Parrot AR.Drone 2.0 mit eingebauter HD-Kamera ist aktuell erhältlich. Über eine zugehörige App, die sowohl für Android als auch für iOS geeignet ist, werden Bilder mit 720p aufgenommen und direkt aufs Smartphone oder Tablet übertragen. Mit nur einem Tastendruck wird dir Drohne gestartet und gelandet – auch kunstvolle Flugmanöver wie Loopings nimmt die Drohne im Handumdrehen.

Hier gibt´s die Drohne ab 176€.

Energiemonitor: Wattcher

Strom-Sparen-mit-Wattcher

Mit dem Wattcher wird es kinderleicht, den eigenen Energieverbrauch überwachen und Stromfresser zu vermeiden. Ein Funksender mit integriertem Sensor wird am Stromzähler angebracht, wobei das Empfangsgerät einfach in eine Steckdose gesteckt wird. Anschließend kann der Tagesverbrauch, die aktuelle oder die gesamten Nutzungsdaten abgelesen werden. Laut Hersteller können so bis zu 20% der Stromkosten eingespart werden. Mehr Infos dazu gibt´s auf der offiziellen Homepage.

WLAN Körperwaage

Persönliche-Körperwaage-mit-wlan

Für Fitnessbegeisterte sicherlich ein tolle Geschenk – Mit der WLAN-Körperwaage erfolgt eine vollständige Körperanalyse. Sie errechnet das Körperfett, den Wasseranteil und die Muskel- /Knochenmasse für eine genaue Gewichtskontrolle. Via WLAN werden alle gesammelten Daten in einer App angezeigt und gespeichert, zusätzlich enthält sie ein Ernährungstracking und andere Features. Die Waage kann von bis zu acht Personen genutzt werden. Je nach Ausstattung zahlt man für die High-Tech Waage ab 60€ aufwärts.

Hier können Sie Ihre Körperwaage shoppen.

Türklingel mit Star Trek Sound

Tür-Klingel-mit-Star-Trek-Sound

Dieses Gadget bringt das einzigartige Türsignal der originalen Enterprise ins eigene Haus. Der batteriebetriebene Türsensor erklingt, sobald sich Jemand der Tür nähert und imitiert beim Hindurchgehen das Geräusch sich öffnender Türen auf dem Raumschiff.
Auf thinkgeek.com gibt’s die witzige Türklingel umgerechnet bereits für 21€.

 

Sicherheitsupdates – Oft erwähnt aber zu selten durchgeführt

 CMS Sicherheitsupdates

Im Jahr 2017 wurden wir mit zahlreichen Sicherheitsthemen im Bereich Web konfrontiert. Besonders dreist gestalteten sich Hacking Angriffe durch Ransomware wie Locky, TeslaCrypt, Cryptolocker oder Cryptowall. Auch Google verstärkt aufgrund der gestiegenen Hacking Angriffe die Information an die User und rät besonders zu Sicherheitsupdates bei CMS Systemen und Webshops.

Im Mai 2016 haben wir in unserem Blog bereits über die hinterlistigen Angriffe von Ransomware berichtet. Auch hilfreiche Tipps für Maßnahmen, die im Vorfeld gegen einen Hackerangriff schützen können, haben wir in einem Artikel für unsere Leser zusammengefasst. Eine dieser Maßnahmen betraf das Thema Sicherheitsupdates. Aufgrund der steigenden Relevanz dieser Thematik veröffentlicht Google im Rahmen seiner #NoHacked-Kampagne regelmäßig Studien zur Sicherheit von Webseiten und gibt Anweisungen für deren sicheren Betrieb. Laut dieser Kampagne ist die Anzahl der gehackten Webseiten in den letzten Jahren rasant angestiegen und es ist längst kein Ende in Sicht. Im Jahr 2016 betrug der Anstieg ganze 32%; für 2017 kann man sicher noch höhere Anstiegsraten erwarten.

Sicherheitsupdates werden zu oft vernachlässigt

Als professioneller Web-Dienstleister weisen wir unsere Kunden oft auf die Notwendigkeit von Versionsupdates hin. Im Bereich von TYPO3 betrifft dies  die im März 2017 abgelaufene Version 4.5. Diese Version ist seit Jänner 2011 auf dem Markt und somit schon 6 Jahre alt. Aufgrund der hohen Verbreitung dieser Version wurde der Support bereits zweimal verlängert. Mit März 2017 war dann endgültig Schluss. Neben Neuerungen im Backend und der Unterstützung von responsive View für Mobile Devices ist das Sicherheitsthema eines der wichtigsten Gründe für ein Versionsupgrade. Ein Update, zumindest auf Version 6.5, wäre somit der nächste logische Schritt.

Leider reagieren viele Kunden eher gereizt auf das Thema Versionsupdates, da einerseits zusätzliche Kosten und andererseits ein interner Arbeitsaufwand entstehen können. So wird dann oft aus „Gemütlichkeit“ auf das Update verzichtet. Dass man damit ein großes Sicherheitsrisiko eingeht wird oft mit: Wenn bisher nichts passiert ist, dann wird auch weiterhin nichts passieren, abgetan.

Welche Risiken bestehen bei Missachtung von Updates?

Werden auf der Webseite Kundendaten verwaltet, verstärkt sich das Risiko noch um ein Vielfaches. Gerade solche Seiten stellen für Hacker ein gefundenes Fressen dar. Die Verantwortung, die man in diesem Fall trägt, ist vielen Unternehmen oft gar nicht bewusst. Fahrlässiges Verhalten ist somit an der Tagesordnung. Speziell die Datenschutzgrundverordnung, welche ab dem 25.05.2018 in Kraft tritt, wird sich besonders in der Anfangsphase verstärkt um Unternehmen „kümmern“, die sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Das wird speziell Webshops betreffen, die ja bekanntlich viel mit Kundendaten arbeiten. Dem Thema Sicherheitsupdates sollte hier ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bei unseren Recherchen zu diesem Thema mussten wir leider feststellen, dass bei vier von fünf Webshops zumindest ein relevantes Sicherheitsupdate gefehlt hat. Das Interesse von Kunden in diesem Bereich etwas zu unternehmen war gering bis gar nicht vorhanden.

Die von uns angebotene e-commerce Lösung Magento, welche in der Zwischenzeit schon in der Version 2.x erschienen ist, liefert regelmäßige Sicherheitsupdates. Auch bei der vorigen Version 1.9 wurde aufgrund der hohen Verbreitung eine Verlängerung des Supports beschlossen. Diesen Vorteil sollte man sich als Webshop-Betreiber auf jeden Fall zu Nutze machen.

Vorteile von Sicherheitsupdates
Das Informationsangebot zu sicherheitsrelevanten Themen für den Bereich von Webseiten und Webshops ist sehr groß. Der Wille der Kunden etwas für die Sicherheit zu tun ist hingegen eher verhalten. Wobei Maßnahmen oft nicht teuer sind und Updates für viele Webseitbetreiber auch eine Möglichkeit sein können, bereits veraltete Webseiteninhalte wieder einmal zu aktualisieren.

Was man auf jeden Fall beachten sollte, sind die Kosten für die Wiederherstellung von gehackten Webseiten bzw. Webshops. Diese sind um ein vielfaches höher und bringen neben dem kostentechnischen Aufwand noch einen nicht zu verachtenden negativen psychologischen Effekt für die Kunden aber auch das Unternehmen. Die Zeit, die es benötigt, um den Kunden wieder ein sicheres Gefühl beim Besuch der Webseite zu geben ist oft nicht absehbar und die Ausfallskosten für lahmgelegte Webshops sind hier noch gar nicht einkalkuliert. Ein Versions- bzw. Sicherheitsupdate hingegen hat in vielen Fällen bereits Abhilfe geschaffen.

Wollen Sie den Sicherheitsstand Ihrer Webseite oder IT Infrastruktur überprüfen lassen, helfen wir Ihnen natürlich auch gerne weiter. Senden Sie ein Mail an support@ixsol.at oder rufen Sie uns an unter 01/ 581 01 30.

 

 

DSGVO – Was ändert sich im Datenschutz 2018?

Datenschutzgrundverordnung

Die vom europäischen Parlament beschlossene neue Datenschutz-Grundverordnung tritt in Kürze europaweit in Kraft. Unternehmen müssen daher schon jetzt die Weichen stellen. Wir geben einen kurzen Überblick darüber, was sich mit der neuen DSGVO ändern wird und was das für Unternehmen bedeutet.

Überprüfen Sie mit einer übersichtlichen Checkliste selbst, ob Ihr Unternehmen den neuen Anforderungen der DSGVO gerecht wird und welche Änderungen Sie vornehmen sollten

CHECKLISTE

EU-Datenschutzgrundverordnung –
Was ist das?

Die „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG“, kurz europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) genannt, wurde im Frühjahr 2016 beschlossen.

Ab dem 25. Mai 2018 stellt sie eine anwendbare Verordnung dar, die in der gesamten europäischen Union greift. Bisher galten in jedem Land andere Gesetze zum Datenschutz. Ziel der neuen Verordnung ist es daher, die Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private oder öffentliche Unternehmen auf Europaebene zu vereinheitlichen.

Die wesentlichen Ziele sind dabei die Stärkung der Betroffenenrechte, ein verstärkter Fokus auf der Datensicherheit, die Einführung von Beauftragten des Datenschutzes im öffentlichen Sektor sowie eine Verstärkung der Strafmaßnahmen bei einem Verstoß.

Wen betrifft die DSGVO?

Ganz konkret kann diese Frage pauschal leider nicht beantwortet werden. Weil sich verschiedene Details ändern, müssen sämtliche Unternehmensprozesse überprüft werden, bei welchen eine Verarbeitung von Nutzer- beziehungsweise Kundendaten von Bestand ist.
Einige Aspekte, die wohl die meisten Webseitenbetreiber und Betreiber von online Shops betreffen, sind im hier angeführt.

Newsletter & (Kontakt-) Formulare
Mit Ausnahme der E-Mail-Adresse müssen alle Angaben auf freiwilliger Basis erfasst werden. Das heißt, in Zukunft darf nur mehr die Mail-Adresse als Pflichtfeld gekennzeichnet sein. Zudem sollte die Seite, auf der die Anmeldung zum Newsletter erfolgt SSL geschützt sein.

Log-In-Daten
Im Log-In-Bereich wird in der Regel nach einem Benutzernamen oder der E-Mail-Adresse gefragt. Hinsichtlich der Anonymität sollte dem Benutzernamen in Zukunft der Vorzug gegeben werden. Generell lohnt es sich bei Registrierungsseiten vorsichtshalber an Datensparsamkeit zu halten – Es sollte sich auf die Erhebung von zwingend benötigten Daten beschränkt werden. Auch hier ist auf einen ausreichenden SSL-Schutz zu achten.

Datenschutzerklärungen
In diesem Zusammenhang werden auf inhaltlicher Ebene ein paar Änderungen auf die Website-Betreiber zukommen. Laut Artikel 13, Absatz 1 der DSGVO sind zum Zeitpunkt der Datenerhebung künftig folgende Informationen in der Datenschutzerklärung der betroffenen Person mitzuteilen:

–    Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen beziehungsweise
gegebenenfalls dessen Vertreters
–    Gegebenenfalls die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
–    Zweck der Datenerhebung sowie die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
–    Gegebenenfalls Empfänger beziehungsweise Kategorien von Empfängern der betreffenden Daten
–    Gegebenenfalls die Absicht der Verantwortlichen, die betreffenden Daten an ein Drittland oder eine internationale Organisation weiterzugeben sowie das Vorhandensein oder das Fehlen eines Angemessenheitsbeschlusses der Kommission oder im Falle einer Übermittlung gemäß Artikel 46, Artikel 47 oder Artikel 49 Absatz 1, Unterabsatz 2 einen Verweis auf die geeigneten oder angemessenen Garantien und die Möglichkeit, wie eine Kopie von ihnen zu erhalten ist, oder wo sie verfügbar sind.

Social-Media-Plug-Ins
Bei Social-Media-Plug-Ins handelt es sich immer um die Weitergabe personenbezogener Daten und ist daher bereits jetzt rechtlich vergleichsweise streng geregelt. Bisher gab es Lösungen, welche die Datenübermittlung ohne eine Einwilligung ermöglichten. In Zukunft muss laut DSGVO eine Erklärung vorliegen, welche eine Datenerhebung ohne Einwilligung der betroffenen Personen rechtfertigt – Dies trifft im Falle der Plug-Ins nicht zu. Da nicht bekannt ist, wie Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook Daten verarbeiten, wird es problematisch den Nutzern die nötigen Informationen bereitzustellen und so deren Einwilligung wirksam einzuholen. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, kann beispielsweise auf Plug-Ins verzichtet werden oder auf andere Varianten wie dem Verlinken zurückgegriffen werden.

Cookies
Die Verwendung von Cookies wurde bisher in der Regel mithilfe sogenannter Cookie-Bars gehandhabt. Hinweise in Form von Bannern, welche die Nutzer auf den Einsatz von Cookies aufmerksam machen und auf diese Art deren Einverständnis einholen.

Datenschutzbezogene Regelungen, die im Rahmen des Telemediengesetzes bisher wirksam waren, werden mit der neuen Datenschutzverordnung ungültig. Allerdings fehlt in dieser Gesetzesnovelle eine eindeutige Regelung bezüglich dessen, daher werden Daten, die mithilfe von Cookies erhoben werden, in Zukunft mit allen anderen personenbezogenen Daten gleichgesetzt. Dies gilt unabhängig davon, ob die betroffenen Daten anonymisiert sind.

Ab Mai 2018 sollte im Vorhinein stets geprüft werden, ob vonseiten des Online-Händlers ein Interesse besteht, das den Einsatz von Cookies rechtfertigt und ob diese Datenverarbeitung zur Wahrung tatsächlich notwendig ist. Das Interesse vonseiten der Betroffenen am Schutz ihrer Daten muss gegen das Interesse des Händlers abgewogen werden.

Die Interessenabwägung erfolgt unter Beachtung des Artikel 6, Absatz 1, Satz 1 der Datenschutzgrundverordnung. Ist der Einsatz laut diesem Artikel zulässig, so entfällt die Pflicht ein Cookie-Banner zu verwenden, es ist also keine ausdrückliche Einwilligung erforderlich.

Es bleibt zu sagen, dass in Österreich und auch in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bisher schon ein hohes Niveau des Datenschutzes erreicht wurde und dass sich deshalb auch in einigen Grundsätzen nicht gravierend viel ändert. Spätestens bis zum 25.Mai 2018 müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst sein, andernfalls drohen hohe Bußgeldstrafen in der Höhe von 2 % – 4 %, abhängig vom Jahresumsatz. Außerdem wurde bereits angekündigt, dass speziell in der Anfangsphase, also ab dem 25.05.2018, verstärkt geprüft wird.

Als professionelle Webagentur helfen wir gerne in allen Belangen zu diesem Thema weiter. Weitere hilfreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten der WKO

Checkliste zur Umsetzung der DSGVO

Datenverarbeitung

Sie sind verpflichtet, ihre Verarbeitung personenbezogener Daten darlegen zu können. Stellen Sie sicher, dass die Verarbeitung sensibler Daten exakt dokumentiert wird

Die DSGVO verlangt, dass Unternehmen die Rechtsgrundlage ihrer Datenverarbeitung darlegen können. Überprüfen Sie also die Rechtsgrundlage Ihrer Datenverarbeitung und vermerken Sie diese in Ihrer Datenschutzerklärung

Jedes Unternehmen benötigt die Einwilligung von Personen, deren persönliche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Einwilligung einholen, wenn sie personenbezogene Daten nutzen

Bei Minderjährigen Personen ist eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten zur Datenverarbeitung nötig. Denken Sie gegebenenfalls über Altersprüfungsprozesse im Onlinebereich nach

Nutzerrechte

Jeder Internetuser hat das Recht, die über ihn gesammelten Daten von einem Unternehmen einzufordern. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Auskunft personenbezogen liefern können

Jeder Kunde hat das Recht, dass die über ihn gespeicherten Daten gelöscht werden, selbst wenn er der Speicherung einst zugestimmt hat. Auch eine Korrektur der Daten kann verlangt werden. Stellen Sie also sicher, dass Sie diesen Anforderungen nachkommen

Für bestimmte Datenschutzverletzungen besteht in Zukunft eine Meldepflicht für Unternehmen gegenüber der betreffenden Behörde oder auch der betroffenen Person. Führen Sie also effiziente Verfahren zur Ermittlung und Bearbeitung von Datenschutzverletzungen ein

Nutzer haben das Recht zu verlangen, dass über sie gespeicherte Daten von einem Unternehmen an Dritte übergeben werden. Stellen Sie sicher, dass solche Anfragen den Anforderungen entsprechend bearbeitet werde

Verträge & Formulare

Arbeiten Sie mit Dienstleistern zusammen, die personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeiten? Dann sind sie künftig verpflichtet einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit diesen Unternehmen abzuschließen, der den Anforderungen der DSGVO entspricht

✓ Die gestiegenen Dokumentationspflichten und Bußgelder machen häufig eine Überarbeitung der Vertragswerke nötig. Prüfen Sie die Haftungs- und Datenschutzregeln in Ihren Verträgen und passen Sie diese gegebenenfalls den neuen Anforderungen an

Mit Eintreten der DSGVO ändern sich die Anforderungen an Einwilligungserklärungen. So muss z.B. bei jeder Einwilligung über Widerrufsmöglichkeiten informiert werden. Prüfen und überarbeiten Sie also Ihre Einwilligungserklärungen