Windows 7 Support-Ende – Der Lebensabend eines Betriebssystems

Windows 7 Product Box rising up to heaven as angel

Am 14. Januar 2020 endet der Support des Betriebssystems Windows 7.
Erstmals Juli 2009 im Vorverkauf zu finden, erhielt amazon.co.uk innerhalb nur 8 Stunden schon mehr Bestellungen als Vorgänger Vista in den ersten 17 Wochen. Ein schlankeres, übersichtlicheres Interface und verbesserte Stabilität stellen das stark-kritisierte Vista schnell in den Schatten.

Ein Jahrzehnt später zieht Microsoft den Schlussstrich. Bereits zwei Mal verlängert, wird am 14. Januar 2020 nun auch der erweiterte Support endgültig eingestellt. Laut einer von Net Applications veröffentlichten Studie, laufen derzeit noch 37.3 % der Laptops und Desktopgeräte auf Windows 7. Windows 10 führt die Liste mit 41.6 % Anteil an.

NetMarketShare Screenshot Betriebssystemverteilung nach Version
Betriebssystemversionen (Juli 2019) Quelle: NetMarketShare

Wenn ein Betriebssystem das zeitliche segnet…

Auch wenn die Geräte in Ihrem Unternehmen derzeit noch auf Windows 7 laufen, können Sie ruhig wieder ausatmen. Auf den ersten Blick ändert sich mit Ende des Supports nichts. Das Betriebssystem befindet sich schon seit 2015 in einer verlängerten Supportphase und wurde seitdem auch um keine Features erweitert. Lediglich Sicherheitspatches und Bugfixes wurden vom Softwareentwickler bereitgestellt – Doch mit Beginn nächsten Jahres hat auch das ein Ende. Was das Ende des Supports für verbleibende Windows 7 Nutzer bedeutet? Sie werden Ihren Rechner weiterhin wie gewohnt hochfahren können. Ihre Daten, sowie installierten Programme bleiben Ihnen auch erhalten. Spätestens jetzt, sollten Sie sich aber Gedanken machen wie es nun weitergehen soll. Kein Support bedeutet nämlich:

    • Kein Kundendienst
    • Kein Technischer Support
    • Keine Sicherheitsupdates

    … und was passiert jetzt?

    Nur weil Ihr Rechner nach dem Stichtag noch einwandfrei funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass Sie ihn weiterhin nutzen sollten. Mit Absetzen technischer Supportleistungen, wird Ihnen künftig bei Schwierigkeiten kein Kundendienst mehr zur Verfügung stehen. Am problematischsten gestaltet sich das Ausbleiben von Sicherheitsupdates. Mit Beginn dieser End of Life-Phase endet auch der Schutz gegen neue Viren oder aufkommende Sicherheitsrisiken. So werden Sie mit der Zeit zum immer leichteren Ziel für schädliche Software und setzten letztendlich die Sicherheit Ihrer Wertvollen Daten aufs Spiel. Aus dem Grund sollten Sie sich möglichst bald nach einer Alternative zu Ihrem Lieblingsbetriebssystem umschauen!

    Ein Upgrade auf Windows 10? Oder doch etwas ganz Neues?

    Man sagt, der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Zum Lebensabend von Windows 7 veröffentlicht Microsoft ein aller letztes Update: Ein Appell an Nutzer zum baldigen Upgrade auf Windows 10. Für Viele wird das die nächstliegendste Option werden. Da beide Produkte von Microsoft entwickelt wurden, ist das Upgrade relativ einfach durchzuführen. Nach Erwerb der Lizenz kann die Installation direkt gestartet werden. Trotz Möglichkeit, Ihre Dateien und Ordner „mitzunehmen“, raten wir unbedingt zu einer Datensicherung. Da die meisten Anwendungen bereits Updates für aktuellere Windows Versionen erhalten haben, sollten diese auch auf Windows 10 problemlos weiterlaufen.

    Vergewissern Sie sich zu guter Letzt, dass Ihr Gerät die technischen Mindestvoraussetzungen für Windows 10 erfüllt:

     

    Prozessor: 1 GHz (oder schneller) / SoC-System
    RAM: 1GB (32 Bit) / 2GB (64 Bit)
    Festplattenspeicher: 16 GB (32 bit) / 32 GB (64 Bit)
    Grafikkarte: DirectX 9 oder höher mit WDDM 1.0 Treiber
    Display: 800 x 600

     

    Während der Geräteeinrichtung, sowie für den Download von Updates und die Nutzung weiterer Funktionen, wird eine Internetverbindung benötigt. Sollte Ihr Gerät die technischen Spezifikationen nicht mehr erfüllen, ist es vielleicht auch Zeit Ihre Hardware zu Upgraden. Vom Kauf der günstigeren Windows 8 Lizenz raten wir Kunden ab, da es nur eine Frage der Zeit ist bis auch dieses Produkt seine End of Life-Phase antritt. Wer dennoch von den Lizenzkosten abgeschreckt ist, sollte dann vielleicht doch den Wechsel zu einem anderen Betriebssystem in Erwägung ziehen.

    Welche Alternativen gibt es zu Windows Betriebssystemen?

    Das Open Source Betriebssystem Linux bietet eine Reihe kostenfreier Versionen, sogenannte Distros, welche regelmäßig von Entwicklern mit Updates versehen werden. So müssen Sie sich keine Sorgen um Sicherheit machen. Dazu wurden einige Distros entwickelt, die spezifisch dafür ausgelegt sind auf etwas älterer Hardware zu laufen. Besonders beliebt bei ehemaligen Windows Nutzern sind Distros Ubuntu und Linux Mint. Ähnlichkeiten im User Interface erleichtern den Umstieg. Bedenken Sie, dass ein Teil Ihrer Anwendungen, mitunter auch das Microsoft Office Paket, nicht mit Linux kompatibel sind. Jedoch gibt es fast immer eine äquivalente Anwendung, die in den meisten Fällen komplett Gratis ist und es auch bleiben wird.

    Linux Mint Desktop mit offenem File Explorer
    Open Source Betriebssystem Linux Mint verfügt über ein modernes, schlichtes Interface

    Für solche, die sich in dieser End of Life-Phase nicht nur von ihrem Betriebssystem trennen wollen, kommt vielleicht ein Übergang zu Windows Konkurrent Apple in Frage. Apple bietet, neben starker Hardware im modern-minimalistischen Design, ein dazugehöriges Betriebssystem an. Auch für macOS gibt es eine Reihe alternativer Anwendungen zu Ihren bisher genutzten Windows Programmen. Apples Produkte befinden sich bekanntlich am oberen Preisspektrum, bieten jedoch hohe Sicherheit und sind in der Handhabung bequem und einfach. Wer die hohen Kosten bei diesem Wechsel nicht scheut, wird sicher lange an seinem neuen Gerät Freude haben.

    Von Windows 7 mit Sicherheit Abschied nehmen

    Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden – Ein Upgrade auf Windows 10 oder den Wechsel zu einem neuen Softwarehersteller: In jedem Fall sollten Sie Ihre Dokumente Absichern. Speichern Sie Ihre wichtigen Dateien auf einer Externen Festplatte oder einer virtuellen Cloud ab. Filesharing Dienste wie Dropbox eignen sich bei überschaubaren Datenmengen bestens. Zusätzlich ist Dropbox mit Windows, sowie mit Mac und Linux kompatibel.

    Unternehmen mit Microsoft Enterprise Plänen, die trotzdem noch nicht bereit sind sich von Windows 7 zu trennen, bietet Microsoft nach wie vor die Möglichkeit erweiterte Sicherheitsupdates durchzuführen. Die Kosten für diesen speziellen Support werden jährlich erhöht. So hofft man bis 2023 auch die letzten Nutzer noch zu einem Upgrade zu bewegen und das Produkt endlich ganz einstellen zu können.

     

    Dropdown-Menü zum "Herunterfahren" eines Gerätes mit Windows 7 Professional

     

    Wir beraten Ihr Unternehmen dabei, die optimale Lösung nach Windows 7 zu ermitteln und unterstützen Sie bei der Installation. Richtig Synchronisiert, können Sie nach dem Upgrade wie gewohnt auf Ihre Dokumente und Dateien zugreifen ohne Verluste befürchten zu müssen.
    Über 10 Jahre Erfahrung machen uns zu Experten in diesem Gebiet. Mit IXSOL an Ihrer Seite genießen Sie kompetenten IT Support und zuverlässige, schnelle Hilfe bei EDV Problemen aller Art. Hinterlassen Sie uns doch einfach eine Nachricht mit Ihrem Anliegen oder rufen Sie uns unter 01/5810130 an.

Websitebetreiber aufgepasst! Was Sie 2019 in Ihrer SEO-Strategie berücksichtigen sollten.

Ob lang etabliertes Traditionsunternehmen oder Start-Up in Kinderschuhen – Mit einer Unternehmenswebsite haben Sie nicht nur die Möglichkeit Kunden Ihre Dienstleistungen und Produkte rund um die Uhr zugänglich zu machen. Die große Reichweite und das damit verbundene Marketingpotential ist mitunter einer der wichtigsten Gründe für den Einzug in das WWW. Doch damit ist die Arbeit längst noch nicht getan.

Google Suche durch Lupe Vergrößert SEO

63000 Suchanfragen pro Sekunde machen Google zur beliebtesten Suchmaschine der Welt. PhiloSEOphen fragen sich: „Existiert, wer nicht auf Google gefunden wird, überhaupt?“

An die Suchmaschinenoptimierung kommt wohl kein Webseitenbetreiber vorbei. IXSOL hat zusammengefasst was Sie 2019 in Ihrer SEO-Strategie unbedingt berücksichtigen sollten!

1. Mit Videos mehr Menschen erreichen

Was Influencer und Vlogger schon seit Jahren praktizieren, ist aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Unternehmen nutzen Videos um sich oder Ihre Produkte vorzustellen. Einer ausgelösten Emotion folgt oft auch eine Interaktion – ein beliebtes Ziel vieler Marketer! Eingebundene Videos verlängern nicht nur die Besuchsdauer auf einer Webseite, Sie bieten neben dem visuellen Reiz eine gute Basis um bei Kunden Vertrauen zu schaffen, besonders wenn ein wahrer Mehrwert geboten wird, beispielsweise bei einem gratis Tutorial.

Seit Suchmaschinenriese Google auch Streaming Service YouTube zu seinen Akquisitionen zählt, wird das Einbetten von Videos mit besseren Rankings belohnt. Dank des heutigen technischen Stands ist die Erstellung hochwertiger Videoinhalte nicht mehr mit teurem Equipment verbunden: Viele Smartphones verfügen bereits über hoch aufgelöste Kameras. Mit etwas Kreativität können auch bei geringem Budget Videos aufgenommen werden, die mit ein bisschen Glück sogar virale Reichweite erlangen!

2. Lokales SEO

Bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung handelt es sich auf keinen Fall um einen neuen Trend. Die zunehmende Beliebtheit von Sprachassistenten, sowie das wachsende Volumen mobiler Suchanfragen sind nur einige Gründe geographische Daten in einer SEO-Strategie zu Berücksichtigen. Bei Suchanfragen „…In meiner Nähe“ ist es umso wichtiger eine gute Platzierung zu erzielen, da Suchende sich meist mit dem ersten Resultat zufriedengeben. Ein ordentlich angelegter Google My Business-Eintrag, sowie die Verwendung von Featured Snippets, geben potentiellen Besuchern schon auf der Suchergebnisseite (SERP) einen Überblick nützlicher Informationen. Für Hotel- und Restaurantbetreiber mit ortsgebunden Serviceleistungen ist die lokale Suchmaschinenoptimierung nahezu unverzichtbar.

Google Maps suche nach apotheke in der nähe - Lokales SEO

3. Technisches SEO gewinnt an Bedeutung

Es ist 2019 und User Experience ist in aller Munde! Achtung: On-Page Optimierungsmaßnahmen, wie eine solide Keywordstrategie oder die richtige Überschriftenstruktur, werden noch lange Rankings beeinflussen. Doch wenn es darum geht, die Nutzererfahrung auf Webseiten zu verbessern, spielt neben hochwertigen Inhalten auch die technische Performance eine zunehmend wichtigere Rolle. Investieren Sie in technische Suchmaschinenoptimierung um Google von der Qualität Ihrer Seite zu überzeugen. Kurze Ladezeiten sowie eine einfache Navigationsstruktur tragen ebenso zur Nutzererfahrung und letztendlich der Position Ihrer Webseite in Suchergebnissen bei.

4. Sicher ist sicher

Seit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung ist der Schutz persönlicher Daten so wichtig wie noch nie. Bei HTTPS handelt es sich um ein Kommunikationsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.  Nicht nur Google legt Wert auf Cybersecurity – Befinden Sie sich auf Seiten mit ungültigem Sicherheitszertifikat erscheint auch bei einigen Browsern eine Warnmeldung. Besonders Betreiber von Online Shops sollten sich an die Verordnung halten, da der Kaufprozess nahezu immer mit der Eingabe sensibler Daten verbunden ist. Achten Sie auf die Gültigkeit Ihres Sicherheitszertifikates um das Vertrauen Ihrer Kunden nicht zu verlieren.

5. Content bleibt King

SEO bedeutet, sich ständig mit Trends auseinanderzusetzen um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Sonst fühlt man sich als Marketer schnell dem sich ewig ändernden Suchmaschinenalgorithmus ausgeliefert. Manche Sachen ändern sich jedoch nie: Google legt weiterhin viel Wert auf hochwertigen Inhalt. In seinen Webmasterrichtlinien veröffentlicht der US Konzern Qualitätsrichtlinien, die unbedingt eingehalten werden sollten. Sonst kann es passieren, dass Ihre Webseite als Spam eingestuft wird und schon bald aus Suchergebnissen verschwindet.
Googles Rat, Texte originell und natürlich klingend zu verfassen, ist wahrscheinlich der wertvollste. Die Verwendung von Textduplikaten wird von Bots sofort erkannt und wirkt sich äußerst negativ auf das Ranking der Webseite aus. Bei übertriebener Keywordnutzung wird schnell offensichtlich, dass der Text eher für Suchmaschinen Bots verfasst wurde – Betreiben Sie also kein Keyword-Stuffing!

Fazit:

Bei der Suchmaschinenoptimierung handelt es sich um einen laufenden Prozess, bei dem die Umsetzung kleinster Maßnahmen langfristige Folgen haben kann. Je nach Aktion könnte Ihre Webseite an erster Stelle der Suchergebnisseiten (SERPs) erscheinen oder auf Grund schlechter Optimierung ganz aus Googles Suchresultaten verschwinden.

Analysieren Sie Ihre Besucher und derer Nutzerverhalten um zu erkennen wo Verbesserungsbedarf besteht. Achten Sie darauf Ihre Seite auch technisch aktuell zu halten um die Benutzererfahrung so positiv wie möglich zu gestalten. Versorgen Sie Ihre Webseitenbesucher mit hochwertigen, relevanten Inhalten und das in einer leicht zu navigierenden Umgebung. Schützen Sie zu guter Letzt wertvolle persönliche Daten mit dem entsprechenden Sicherheitszertifikat.

War das etwas viel?
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Wie Sprachassistenten sich auf SEO auswirken

"Ok Google" - Wie Sprachassistenten sich auf SEO auswirken
Wie oft nutzen Sie die Spracheingabe auf Ihrem Smartphone?

„Wie kann ich behilflich sein?“

Die erste Sprachassistentin mit der ich Bekanntschaft machen durfte, stellte sich im Jahr 2012 bei mir als Siri vor. Noch jung und unaufmerksam, musste man sie damals noch per Home-Button aus ihrem Schlummer wecken, bevor es zu einem Gespräch kam. Beeindruckt lauschte ich ihrer Stimme, die bei weitem nicht so robotisch und unnatürlich klang wie ich es bisher von Navigationsgeräten gewohnt war. Umso entzückter war ich dann, als sie meine Fragen nicht nur mit Witz und Geduld beantwortete, sondern ab und zu auch Konter gab. Ich fragte sie nach HAL 9000, dem intelligenten Boardcomputer aus Kubricks Kultfilm – 2001: Odyssee im Weltraum. Natürlich hat Siri eine humorvolle Antwort parat, wenn es um andere Künstliche Intelligenzen (KIs) geht. Dass Cortana in Microsofts Computerspielklassiker „Halo“ mit wachsendem Wissen bösartige Charakterzüge annimmt und sich im Laufe ihrer Betriebszeit in Richtung Selbstzerstörung bewegt, lässt sie unkommentiert. Höflich bittet sie mich meine Frage zu wiederholen. Ich frage Siri nach der Uhrzeit in Seattle und komme zum Fazit, dass diese KI die Weltherrschaft momentan noch nicht im Visier hat. Kurz darauf folgt Suchmaschinenriese Google mit einem eigenen Sprachassistenten für Android Systeme, „Google Now“. Bald gesellt sich auch Smartphone Hersteller Samsung dazu, dessen Geräte von dem Zeitpunkt an alle mit dem Spracherkennungsprogramm „Voice S“ ausgestattet werden.

„Hello, Google!“

Sprachassistenten haben seitdem einiges dazugelernt. 2015 stellt Online-Großhändler Amazon der Welt seine „Alexa“ vor. Zeitgleich, stattet Microsoft das Windows Phone und Betriebssystem Windows 10 mit der persönlichen Assistentin „Cortana“ aus, eine Hommage an die beliebte „Halo“-Reihe. Über den simplen Befehl einen Anruf zu starten oder einen Song in der Playlist zu überspringen, sind Mobile Sprachassistenten längst herausgewachsen. An Stelle der traditionellen Eingabe eines Suchbegriffes über die Tastatur, werden mittels Spracheingabe Lebensmittel bestellt, Urlaube samt Flug gebucht und sogar die Sprinkleranlage im Garten bedient. Die verstärkte Nutzung der Spracheingabe liegt laut Google daran, dass die KI hinter der Spracherkennung in den letzten Jahren um ein Vielfaches zuverlässiger geworden sei. Verglichen mit 2013, ist Spracherkennungssoftware heute um 95% akkurater. Eine Studie ergibt: Verbale Befehle sind Komfortabel! Befragte haben das Gefühl schneller und einfacher an Information oder Antworten auf ihre Fragen zu kommen. Über die Hälfte der Befragten hat einen virtuellen Sprachassistenten in einem Gemeinschaftsraum platziert, wo er allen Mitbewohnern zur Verfügung steht. 72% der Teilnehmer nutzen Sprachassistenten als Teil ihrer täglichen Routine, während 41% dabei sogar das Gefühl haben mit einem Freund oder einer anderen realen Person zu sprechen. Was sich Besitzer virtueller Sprachassistenten von diesem erhoffen, ist besonders interessant:

Google/Peerles Insights: "Voice-Activated Speakers: People's Lives Are Changing"
Immer mehr Menschen nutzen Virtuelle Assistenten im Alltag

Muss ich Sprachassistenten in meiner SEO-Strategie berücksichtigen?

Eine Prognose besagt, dass bis 2020 mehr als die Hälfte aller Suchanfragen mittels Spracheingabe erfolgen werden. Allein deswegen macht es Sinn, sich zumindest Gedanken darüber zu machen, ob Ihre Websitebesucher dieser wachsenden Gruppe ebenfalls angehören. Während wir über die Jahre „Googlen“ gelernt haben, indem wir kurze, allgemeine Suchbegriffe und Schlagwörter verwenden, bedient sich die Spracheingabe meist ganzer Sätze oder lang ausformulierten Fragen. Die steigende Popularität von Sprachassistenten wird mit großer Sicherheit Auswirkungen auf die Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung haben. Darüber, welchen Effekt Siri und Co. auf die Organische und bezahlte Suche hat oder wie sich die Social Media Landschaft auf Grund intelligenter Sprachassistenten verändern wird, können wir derzeit nur spekulieren.

„Wie?“, „Was?“ und „Wo?“

Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich die gesprochene Suche im Aufbau schon in der Länge und Formulierung der Suchanfrage. Die meisten Suchanfragen mittels Spracheingabe beginnen mit klassischen „Fragewörtern“. Wollen Sie auf Sprachsuche optimieren, stehen Sie bei der Keywordrecherche vor einer neuen Herausforderung.  Zwar müssen auch Wortkombinationen ausgearbeitet werden, jedoch weichen diese von dem klassischen Long-Tail Keyword ein wenig ab. Hier geht es weniger darum, verschiedene Variationen der Umschreibung zu ermitteln, sondern eher den natürlichen Satzbau zu berücksichtigen. Viele Unternehmen beantworten häufig gestellte Fragen direkt auf Ihrer Website. Nutzen Sie die Möglichkeit den Content unter diesem Navigationspunkt so zu formulieren, dass er auf die natürliche Sprache optimiert ist.
Momentan gibt es noch keine Möglichkeit zu erkennen, welche Websitebesucher über eine Sprachsuche auf Ihre Website gekommen sind. Jedoch gab es schon Hinweise darauf, dass Google diese Funktion bald implementieren könnte.

Anlegen von strukturierten Daten

Die sprachgesteuerte Suche wird meistens dazu verwendet, unterwegs Informationen über physische Orte in Erfahrung zu bringen. Besitzen Sie eine Pension am Attersee, werden potentielle Gäste zu Hause möglicherweise nach „Pension Attersee“ suchen. Geben diese ihre Suche wiederum auf der Durchfahrt per Spracheingabe ein, lautet die Suchanfrage wahrscheinlich eher: „Pension in meiner Nähe finden“. Suchmaschinen können bei so einer Suche die GPS-Daten des Mobiltelefons zur Hilfe nehmen. Dabei werden die On-Page Keywords nicht miteinbezogen.

Um auf solche Sprachsuchen zu reagieren, wendet sich die Suchmaschine häufig an „Google My Business“-Einträge. Ist die Information in Ihrem „Google My Business“-Eintrag nicht vollständig, beziehungsweise nicht aktuell, stehen die Chancen über Sprachsuche gefunden zu werden schlecht. Nehmen Sie sich die Zeit, eine möglichst relevante Beschreibung auszuformulieren und die richtige Kategorie zu auszuwählen. Achten Sie darauf Ihre Öffnungszeiten, sowie Ihre Addresse und Telefonnummer in Ihrem „Google My Business“-Eintrag mit bestehenden Daten im Netz zu vergleichen. Einheitliche Information und das Anlegen strukturierter Daten wird von Suchmaschinen bekanntlich belohnt und beeinflusst die Vertrauenswürdigkeit Ihres Unternehmens, sowie Ihre Platzierung in Suchresultaten. Das Hochladen einer Sitemap erleichtert dem Googlebot Websites zu crawlen und deren Inhalt besser zu verstehen. Der Suchmaschinenriese stellt außerdem eine Markup-Hilfe für strukturierte Daten zur Verfügung. Dieses Tool gibt nicht nur Auskunft darüber, welcher Content sich für die Strukturierung eignet, sondern hilft auch bei der Erstellung des richtigen HTML-Codes.

Google Structured Data Markup Helper
Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen den Inhalt von Websites besser zu verstehen

Alles zu seiner Zeit, aber Mobile First!

Per Spracheingabe, wird in der Regel von mobilen Endgeräten aus gesucht. Landet der User auf einer für Mobilgeräte schlecht optimierten Seite riskiert man, dass er so schnell wieder geht, wie er gekommen ist. Unabhängig davon, ob sprachgesteuerte Suchvorgänge die klassische Google Suche eines Tages ablösen, raten wir unseren Kunden ihre Inhalte unbedingt auch an kleinere Bildschirme und Tablets anzupassen. Mobile Optimierungsmaßnahmen, wie die Verbesserung der Ladezeit und Responsive Design, sind in der SEO heutzutage Standard: 64% aller Google Suchen gehen nämlich von Smartphones aus. Ausschließlich auf sprachgesteuerte Suchvorgänge zu optimieren wäre jetzt noch etwas voreilig, jedoch wirken sich die oben erwähnten Bemühungen im Allgemeinen positiv auf die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens in Suchresultaten aus und sollten Teil jeder guten SEO-Strategie sein.

Sehbehinderte User und Analphabeten bedienen ihre Geräte schon lange überwiegend per Sprachbefehl. Gestalten Sie Ihren Webauftritt daher so barrierefrei wie möglich und versehen Sie auch Videos und Bilder mit deskriptiven Beschreibungen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für diese Elemente der klassischen Suchmaschinenoptimierung – So kann der Optimierung Ihrer Website für die Suche über Sprachassistenten nichts mehr im Wege stehen! Wie es mit Siri und Co. nun weiter geht, steht derzeit noch in den Sternen.

Bis dahin, stehen wir Ihnen in Sachen SEO weiterhin zur Verfügung und unterstützen Sie dabei Ihre Website auf Googles berühmte 1. Seite zu bringen. Profitieren Sie von unserem SEO Summer Sale und genießen Sie 15% auf unseren SEO IXtarter, sowie weitere Pakete!

Unser Expertenteam betreut seit 10 Jahren zufriedene Kunden im IT-, Webentwicklungs- und Marketingbereich. Rufen Sie uns unter 01/581 0130 an oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht.

 

Sicherheitsupdates: Sichern Sie ab was Ihnen lieb ist

 

WEB-Frühjahrsputz verpasst? Dann wird es höchste Zeit für essentielle Updates Ihrer Webseite oder Ihres Webshops. Web-Updates werden oft als unnötige Kosten abgetan und so fristen tausende Websites Ihre Existenz als potentielle Ziele für Hacker. Was die Website-Betreiber für ein Risiko eingehen ist ihnen oft nicht bewusst oder wird einfach ignoriert. Geben Sie in Google den Begriff „Hackerangriff“ ein und Sie werden sehen wie leicht sie Opfer einer Attacke sein können. Wir wollen mit unserem aktuellen Blogeintrag keine Angst schüren, sondern informieren weshalb Sie das Upgrade Symbol Ihrer Website oder Webshop nicht ignorieren sollten.

Bereits im Mai 2016 haben wir in unserem Blog über die hinterlistigen Angriffe von Ransomware berichtet. Auch hilfreiche Tipps für Maßnahmen, die im Vorfeld gegen einen Hackerangriff schützen können, haben wir damals in einem Artikel für unsere Leser zusammengefasst. Eine dieser Maßnahmen betraf das Thema „Sicherheitsupdates“. Aufgrund der steigenden Relevanz dieser Thematik veröffentlichte Google im Jahr 2017 im Rahmen seiner #NoHacked-Kampagne regelmäßig Studien zur Sicherheit von Webseiten und gab Anweisungen für deren sicheren Betrieb. Laut dieser Kampagne ist die Anzahl der gehackten Webseiten in den letzten Jahren rasant angestiegen und es ist längst kein Ende in Sicht. In Österreich wurden im Jahr 2018 rund 19.628 Fälle von Internetkriminalität bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Der Anstieg von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt auch im Jahr 2018 eine steigende Tendenz der Anzeigen im Bereich Cybercrime. Die gute Nachricht -> Rund 37 Prozent der Fälle konnten aufgeklärt werden. (Quelle: Bundesministerium für Inneres Österreich

Cyberkriminalität beschreibt im weiteren Sinn die Gesamtheit illegaler Handlungen im Computer-und Telekommunikationsbereich zum Beispiel Datenmanipulation oder das widerrechtliches Eindringen in Systeme. Im Bereich Internetbetrug gab es 2018 den größten Anstieg der angezeigten Fälle im Zehnjahresvergleich.

Software von Menschen für Menschen

Generell kann man sagen das die Entwicklung einer Software nie zu Ende geht (solange die finanziellen Mittel gegeben sind), da man immer wieder Dinge finden wird die man besser machen kann oder sich Funktionen im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Dies trifft auch bei CMS Systemen wie z.B. WordPress und TYPO3 zu oder auch im e-commerce Bereich für Webshop Systeme wie z.B. Magento oder Shopware.

Als professioneller Web-Dienstleister ist es unsere Pflicht auf die Notwendigkeit von Versionsupdates hinzuweisen. Im Bereich von TYPO3 betrifft dies Sicherheitsupdates der im Oktober 2018 erschienenen Version 9 LTS und allgemein empfohlene Versionsupdates der im März 2017 abgelaufenen Version 4.5. Diese Version ist seit Jänner 2011 auf dem Markt und somit schon 8 Jahre alt. Aufgrund der hohen Verbreitung wurde der Support dieser Version bereits zweimal verlängert. Mit März 2017 war dann endgültig Schluss. Neben Neuerungen im Backend und der Unterstützung von responsive View für Mobile Devices ist das Sicherheitsthema eines der wichtigsten Gründe für regelmäßige Aktualisierungen. Wo bis vor kurzem ein Update auf Version 6.5 der nächste logische Schritt gewesen ist, gilt dies aufgrund eines Technologiesprungs in der TYPO3 Struktur nicht mehr. Wir empfehlen nun bis auf Ausnahmen, ausschließlich den Sprung zur Version 9.5.5 (oder neuer wenn stabil).

Im Bereich von Magento hat sich mit dem Umstieg auf Version 2 so einiges in der Datenstruktur getan. Die erfolgreiche Onlineshop Software Magento wurde im März 2008 veröffentlich und immer weiter verbessert. Da sich die erste Version hoher Beliebtheit erfreut, wurde der Support bis November 2018 verlängert. 7 Monate später sind auch in diesem Bereich noch unzählige Shops mit veralteter Software online. Da es sich hier um ein komplexes System handelt, weisen viele Magento-Versionen Schlupflöcher für Schadcode auf und gefährden so Onlineshops. Dies ist auch der Grund weshalb in regelmäßigen Abständen abgesicherte Ausgaben erscheinen, welche die Schwachstellen der jeweiligen Version minimieren. Entscheidet man sich gegen ein Sicherheitsupdate, können Angreifer die zum Teil als “kritisch” eingestuften Sicherheitslücken ausnutzen und im schlimmsten Fall Shops komplett übernehmen.

Das höchste Risiko in Sachen „Cyberattacke“ liegt beim am weitest verbreiteten System „WordPress“. Aufgrund der niedrigen Anschaffungskosten entscheiden sich Kunden gerne für diese Website Lösung. Um Kosten zu sparen, wird bei der Grundinstallation wird oft nicht an das Thema „Sicherheit“ gedacht wodurch schon beim Launch eine große Lücke für Hacker entsteht. Eine solche Webseite ist ein gefundenes Fressen für Hacker und wird dementsprechend mit voller Härte angegriffen. Wir haben fast täglich mit der Beseitigung solcher Schäden zu tun wobei die Wiederherstellungskosten bei weitem jene eines Sicherheitsupdates übersteigen. Die Kosten/Nutzen Rechnung des Kunden geht dann in solch einem Fall nicht auf.

Generell kann man sagen dass das Thema „Versionsupdates“ für viele Kunden ein rotes Tuch ist, da einerseits zusätzliche Kosten und andererseits ein interner Arbeitsaufwand entstehen können. So wird dann oft aus „Gemütlichkeit“ auf ein Update verzichtet und das Risiko eines WEB-Angriffs in Kauf genommen. Dass man damit fahrlässig handelt und ein großes Sicherheitsrisiko für seine Kunden eingeht wird oft mit dem Motto: Wenn bisher nichts passiert ist, dann wird auch weiterhin nichts passieren, abgetan.

Gefahr für sensible Kundendaten

Werden auf der Webseite Kundendaten verwaltet, verstärkt sich das Risiko noch um ein Vielfaches. Gerade solche Seiten bieten für Hacker ein wahres Fest an „kostenlosen“ Informationen, welche über diverse illegale Foren weiterverkauft werden. Die Verantwortung im Umgang mit diesen Daten ist vielen Unternehmen oft gar nicht bewusst. Fahrlässiges Verhalten ist somit an der Tagesordnung. Speziell die Datenschutzgrundverordnung, welche ab dem 25.05.2018 in Kraft getreten ist, wird sich besonders um solche Fahrlässigkeiten „kümmern“.

Speziell dem Thema Sicherheitsupdates sollte ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bei unseren Recherchen zu diesem Thema mussten wir leider feststellen, dass bei vier von fünf Webshops zumindest ein relevantes Sicherheitsupdate gefehlt hat. Das Interesse von Kunden in diesem Bereich etwas zu unternehmen war gering bis gar nicht vorhanden.

Sei es TYPO3, WordPress oder Magento -> Es werden regelmäßig kostenlose Updates angeboten um sensible Daten zu schützen. Diesen Vorteil sollte man sich als auf jeden Fall zu Nutze machen.
Fehlt einem die technische Expertise, dann stehen wir als kompetenter Partner im WEB Bereich gerne zur Verfügung.

Fazit

Während man im Internet von Informationen zu Sicherheitsrelevanten Themen beinahe erschlagen wird, halten sich die tatsächlich getroffenen Maßnahmen zur Vorbeugung von Hacker-Angriffen bei vielen Webseiten- und Webshop-Betreibern in Grenzen. Dabei fällt die regelmäßige Implementierung von Sicherheitsupdates oft günstiger aus als vermutet. Zusätzlich, kann man diese Gelegenheit nutzen die Inhalte seiner Webseite wieder mal zu überarbeiten und veraltetes zu aktualisieren oder gar zu entfernen. Entschließt man sich dagegen, muss man mit dem Worst Case rechnen: Neben den Kosten für die Wiederherstellung der gehackten Daten und der Tatsache, dass Ihre Webseite wohl eine Weile offline sein wird, ist nun auch das Vertrauen Ihrer Besucher in Gefahr. Erfahren Diese nämlich von einer Sicherheitsschwachstelle, wird sich auch der treuste User nochmal überlegen ob er Ihnen seine Bankdaten nun anvertrauen soll.

Mit der regelmäßigen Durchführung von Sicherheitsupdates, sowie einem gelegentlichen Versionsupgrade, schützen Sie sich und letztendlich Ihre Webseitenbesucher von Hacker-Angriffen und deren Konsequenzen.

Wollen Sie den Sicherheitsstand Ihrer Webseite oder IT Infrastruktur überprüfen lassen, helfen wir Ihnen natürlich auch gerne weiter. Senden Sie ein Mail an [email protected] oder rufen Sie uns an unter 01/ 581 01 30.

Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich von WEB und IT an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

Google optimiert Google Ads-Konten bei ausbleibendem Opt-out automatisch

Google geht in die Ads Offensive. Neuerdings versendet der Internetriese vereinzelt E-Mails an Inhaber eines Google-Ads Kontos, um Ihnen mitzuteilen, dass Google sich in Zukunft selbstständig um die „Optimierung“ der Kampagnen kümmern wird, wenn die Kunden sich nicht binnen 7 Tagen explizit dagegen entscheiden. Dies ist nicht der erste Versuch von Google, mehr Zugriff auf die Ads-Konten Ihrer Kunden erhalten. Eine solche Dimension hatten die Eingriffe bisher jedoch nicht.

Welche Änderungen wird Google in Zukunft selbstständig durchführen?

Die Neuigkeiten machten die Runde, nachdem Aaron Levy von der Firma Elite SEM bei Twitter einen Ausschnitt der Google-Ads E-Mail veröffentlichte:

Laut Ankündigung können in folgenden Bereichen Änderungen von “Google Ads-Experten” durchgeführt werden:

  • Änderungen von Keywords
  • Änderungen von Anzeigentexten & Anzeigenerweiterungen
  • Umstrukturierung von Anzeigengruppen & Kampagnen
  • Gebotsanpassungen innerhalb eines vom Kunden definierten Budgets

Es werden also keine Budgetänderungen durch die “Google-Experten” vollzogen und die Möglichkeit zum „Opt-out“ besteht auch nach Beginn der Optimierungsmaßnahmen weiterhin, was im Grunde genommen eine Selbstverständlichkeit darstellt. Praktischerweise liefert Google den Adressaten der Emails die Vorteile durch die Optimierung der „Google-Ads Experts“ gleich mit:

  • Expertenwissen, das sich aus der Erfahrung bei der Optimierung von über 800.000 Google Ads Konten speist
  • Das Aufsetzen und die Aktivierung von „advanced Features“ in der Ads Oberfläche
  • Detaillierte Einblicke in die Auswirkungen der von Google durchgeführten Änderungen

Schön und gut – denkt sich der Ads-Konto Besitzer. Wo ist der Haken?
Der findet sich im Disclaimer der besagten E-Mail:

“Google doesn’t guarantee or promise any particular results from implementing these changes, including impact on your campaign performance or spend.”

Google möchte sich also nicht darauf festlegen, dass durch die Optimierungen der Experten auch nachweislich verbesserte Kennzahlen sichtbar werden. Auch ist bisher nicht klar, ob die “Google-Ads-Experten” tatsächlich Mitarbeiter von Google sind, oder ob diese von externen Agenturen kommen und nur für dieses Projekt eingesetzt werden. Google äußerte sich bisher nicht selbst zu dieser Maßnahme und deren Konsequenzen.
Dass Google dieses Angebot nicht aus reiner Nächstenliebe unterbreitet, liegt jedoch auf der Hand. Welche Beweggründe hat Google also, wenn Sie sich der zeitaufwändigen Aufgabe widmen, die Google Ads Konten Ihrer Kunden zu durchforsten und zu optimieren?

Warum macht Google dieses Angebot?

  1. Finanzielle Gründe – Google Ads ist der Ort, an dem Google einen Großteil seines Geldes verdient. Je besser die Performance der Google-Ads Konten, desto zufriedener die Kunden. Zufriedenere Kunden bleiben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch langfristig Kunden und investieren potentiell auch höhere Summen in Google-Ads, wenn diese erfolgreich performen.
  2. Geschäftspolitische Gründe – Google ist zwar auch ohne direkten Zugriff auf Google-Ads Konten in der Lage, gewisse Daten auszuwerten und somit einen Überblick über die ca. 800.000 Google-Ads Konten zu gewinnen. Ein direkter Zugriff auf die Konten ermöglich jedoch eine noch weitaus detailliertere Analyse der Ads-Konten und kann Antworten auf diverse Fragen zur Nutzung von Google-Ads beantworten: Welche Anzeigenerweiterungen nutzen die Kunden am meisten, welche Anzeigenformate performen am besten, wo liegen häufige Fehlerquellen in der Anzeigenerstellung? Die Einsichten und Daten, die Google damit sammeln kann, sind buchstäblich Gold wert.

Sollte ich Google meine Ads steuern lassen?

Eine abschließende Beurteilung dieser Frage möchten wir nicht liefern. Als Dienstleister in den Bereichen SEO  und SEA sind wir in dieser Hinsicht natürlich nicht gänzlich unvoreingenommen. Unsere Einschätzung möchten wir Ihnen aber nicht vorenthalten:

  1. Das Hauptziel der Google Experts besteht darin, ihr Budget so weit wie möglich auszunutzen. Das Hauptziel einer professionellen Agentur besteht hingegen darin, Ihr Budget so effizient wie möglich einzusetzen.
  2. Die „Google-Experten“, mit denen wir als Agentur bisher in Kontakt getreten sind, waren in der Regel gut geschulte und freundliche Mitarbeiter.  Sie hatten jedoch kein tieferes Verständnis von Kampagnenmanagement, sondern konnten lediglich mithilfe von einfachen Checklisten gängige Probleme lösen.
  3. Die „Google-Experten“ haben keinerlei Einblicke in Ihre Geschäftsprozesse, sie kennen weder Ihre Zielgruppe, noch kennen Sie Ihre Gewinnmargen. Ohne detaillierte Kenntnisse über Ihr Unternehmen kann eine kosteneffiziente und zielgruppengenaue Kampagnenplanung kaum gelingen.

Am Ende bleibt es natürlich jedem Werbetreibenden selbst überlassen, ob er den „Google-Experten“ seine Kampagnen überlassen möchte oder nicht. Wer das nicht möchte, kann das Angebot innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der besagten E-Mail mit einem Klick auf den darin enthaltenen Link ablehnen. Unentschlossenen können wir die Diskussion auf dem SEO Roundtable über diese Thematik ans Herz legen.

Sie benötigen Unterstützung oder haben Fragen?

Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich von WEB und IT an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

Rufen Sie uns an unter 01 581 01 30 oder schreiben Sie uns eine Mail an [email protected]

Webdesign Trends 2019

Das Jahr 2019 ist nun mittlerweile bereits ein Monat jung und verfolgt im Bereich von Webdesign, SEO und User Experience (UX) alte bewährte Pfade, begibt sich aber auch in Neuland. Wir wollen mit diesem Beitrag zeigen, welche Trends wir für vielversprechend halten und was Sie davon für Ihre bestehende oder neue Webseite übernehmen können.

Alle Jahre wieder kommen die neuesten Trends. Sei es bei den Smartphones oder in der Modeindustrie, jede Sparte versucht sich neu zu erfinden. Aber auch bereits bewährte Konzepte werden weiterentwickelt. So auch im Bereich des Internets. Wer also vor hat, seine Webseite zu aktualisieren oder vielleicht sogar einen neuen Webauftritt für 2019 geplant hat, findet hier bestenfalls die passende Inspiration.

Was tut sich im Webdesign?

Zwei Farben sind besser als eine –> Farbverläufe:

Farbverläufe waren speziell in den Anfangszeiten des Internets sehr beliebt. Es galt das Motto: „Je bunter desto besser.“ So war damals auch der Farbverlauf ein gutes Mittel zum Zweck. Über die Jahre hinweg ist dieser Trend immer mehr abgeschwächt bis hin zum Faltdesign mit einfachen Flächen in eher gedeckten Farben.

2019 ist das Jahr, in dem der Farbverlauf wieder zurückkommen soll. Hier gilt es jedoch auf Farbharmonien zu achten und die Farbverläufe sparsam einzusetzen.

In Reihe und Glied -> Grid Design:

Bereits seit Jahren aus dem Social Media Bereich bekannt, hält dieser Trend nun auch in den Bereich der Webseiten Einzug. So werden Inhalte ordentlich nebeneinander dargestellt, was die Orientierung der User auf der Webseite deutlich erleichtern soll.

Eine für alles –> der OnePager:

Der seit 2016 vermehrt aufgekommene Trend zu Single-Page-Seiten soll sich auch 2019 fortsetzen. Diese Art der Content-Darstellung eignet sich hervorragend für Seiten, welche auf einer klassischen Webseite nur wenige Unterseiten haben. Der User muss so nicht diverse Seiten durchklicken, sondern scrollt auf einer Seite durch alle Bereiche.

Bigger is better! -> Fette Schriften:

Für einige Zeit war Minimalismus im Webdesign das Nonplusultra. 2019 wird das Jahr der Fetten Schriften. Werden geeignete Fonts gekonnt eingesetzt, lassen sich kreative Webseiten abseits vom Mainstream erstellen.

Keep it simple – Flat-Design:

Auch in diesem Jahr wird dieser Trend noch weiter ausgebaut. Das flache Design, welches den Fokus der User auf das wesentliche lenken soll.

Über mehrere Ebenen – Parallax Effekt:

Dieser Trend besteht schon seit einigen Jahren. In Kombination mit dem Flat Design soll er für mehr „Schwung“ auf der Webseite sorgen. Der klassische Banner, welcher in der Mitte der Webseite als Trenner z.B. für Werbung eingesetzt wird, ist in diesem Fall nicht einfach nur ein statisches Bild, sondern bewegt sich während des Scrollens noch ein wenig mit. Das gibt der Webseite noch eine weitere Dimension und lässt sie dynamischer erscheinen.

Nicht nur für Bücher – Serifen-Schriften:

Wer mit MS Word gearbeitet hat, kennt sicher die Schriftart Times New Roman. Dies ist ein Beispiel für eine Serifen-Schrift. Im Webdesign werden aufgrund der guten Lesbarkeit auf verschiedenen Geräten gerne serifenlose Schriften eingesetzt. Wer sich jedoch von den anderen absetzten will kann auch zu Serifen-Schriften greifen. Wie man zum Beispiel auf Mailchimp sehen kann, werden diese dort sehr gekonnt eingesetzt.

In your face – Brutalism:

Als Gegenströmung zum Flat Design erfolgt die Informationsvermittlung direkt. Das heißt, große Schriften, starke Farben. Werfen Sie einen Blick auf die Website von Adam Clarke und Sie wissen was wir meinen 😉

Abseits der Pfade – Nature Design:

Als Ergänzung zum bereits erwähnten Grid Design werden Formen, die in der Natur vorkommen, wie z.B. Kurven oder Wellen, eingesetzt.

Movie Time – Bewegte Bilder:

Der Trend des bewegten Contents wie Erklärvideos und Animationen setzt sich auch in diesem Jahr fort. Wobei hier noch mehr auf Individualität geachtet werden sollte. Bei Aufkommen des Trends vor einigen Jahren wurden solche Videos noch nicht häufig eingesetzt und wurden daher als kreative Aufwertung der Webseite angesehen. Mittlerweile hat sich auch in diesem Bereich eine kleine Industrie entwickelt, welche am Fließband ein Video nach dem anderen produziert. Hier sollte man vor dem Einsatz die Kosten und den Nutzen vergleichen. Denn Information lässt sich auch auf anderen Wegen gut an seine Kunden kommunizieren.

Von Kunden geliebt von Kreativen gehasst –> Stock-Bilder

Egal ob Illustration, Fotografie oder Vektoren. Auf Bilddatenbanken wird man zu jedem Thema fündig. Da wir täglich mit Bildern in diesem typischen „neutralen“ Stil überflutet werden, hat sich bei den Kunden schon eine gewisse „Immunität“ gegen diesen Einheitsbrei entwickelt und der gewünschte Informationsgehalt bleibt aus.
2019 soll hier ein wenig dagegen gesteuert werden. Aufgrund des Kostenvorteils werden Stock-Bilder niemals von der Bildfläche verschwinden. Jedoch verändert sich der Bildstil mehr in Richtung natürlicher Farben und Situationen. Webseiten wie z.B Unsplash machen das sehr gut vor. Um eine wirklich persönliche Note reinzubringen sollte jedoch auch immer der Einsatz eines professionellen Fotografen erwägt werden.

Was tut sich im Bereich der UI (User Interface) und UX (User Experience)?

Oft als das Gleiche bezeichnet, unterscheiden sich diese Begriffe jedoch grundlegend. Das UI also das „User Interface“ bezeichnet vereinfacht die Schnittstelle zwischen dem User und der Maschine. Im Bereich des Webs also das Ausgabegerät wie z.B. Bildschirm, Smartphone oder Tablet.
Die UX hingegen beschäftigt sich wie der Name bereits sagt mit der „User Experience“ also mit der Benutzererfahrung beim Bedienen der Webseite. Diese Themen sind verstärkt seit WEB 2.0 ein Begriff und werden auch 2019 noch weiter in den Fokus rücken.

Wichtige Punkte sind hierbei:

Responsive Design

Auch wenn es eigentlich schon als Web-Standard angesehen wird, ist responsive Design bei vielen Webseitenbetreibern nicht wirklich angekommen. Bei unseren Recherchen stoßen wir oft auf Webseiten von größeren Unternehmen, bei denen man automatisch davon ausgehen würde, dass diese auch darauf achten, ihren Content für alle Devices zur Verfügung zu stellen -> dem ist nicht so. Es werden veraltete Engines und Systeme verwendet. Dies stellt einerseits ein Sicherheitsrisiko dar und bietet andererseits keine gute UX für die Besucher der Webseite. Hier gilt es also auch 2019 noch Aufklärungsarbeit zu leisten.

Informations-Optimierte Webseiten

„Viel hilft viel“ ist das Motto von manchen Webseiten -> Mehr ist aber nicht gleich Mehr. Der User muss gezielt und ohne Ablenkungen zur Information geführt werden. Bei vielen Websites ist daher zu einem Frühjahrsputz zu raten. Findet der User die gesuchte Information nicht binnen weniger Sekunden droht der schnelle Absprung. Der Fokus sollte in diesem Fall auf die Maximierung der Verweildauer gesetzt werden.

Zusammenfassend können zur Förderung der UX folgende Themen genannt werden:

  • Farbverläufe
  • Grid Design
  • OnePager
  • Fette Schriften
  • Flat-Design
  • Parallax Effekt
  • Serifen-Schriften
  • Brutalism
  • Nature Design
  • Bewegte Bilder
  • Stock-Bilder

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Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich von WEB und IT an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

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4 Vorteile von CMS – Weshalb Firmen ein CMS wie TYPO3 nutzen sollten

4 Vorteile von CMS für Unternehmen

Im Jahr 1998 gegründet, zählt TYPO3 mittlerweile zu einem der am häufigsten genutzten Content Management Systeme am Markt. Mit der aktuellen Entwicklung läutet TYPO3 bereits die neunte Version ein, die mit zahlreichen neuen Features aufwartet. Doch was ist eigentlich ein CMS und welche Gründe sprechen dafür, ein solches zu verwenden?

In der heutigen Marketingwelt schwirren viele Begriffe herum – ein sehr häufig genannter ist CMS. Ein CMS ist ein Content-Management-System, welches – wie der Name schon sagt – dazu dient, die Inhalte einer Webseite zu managen. Es lässt sich einfach organisieren und Inhalte lassen sich leicht anpassen. Auch ist es möglich, durch die Rechtevergabe die Webseite von verschiedenen Usern betreuen und editieren zu lassen. Durch unterschiedliche Zugriffsrechte wird sichergestellt, dass nur Administratoren weitreichende Befugnisse haben und Redakteure lediglich auf vorher definierte Bereiche zugreifen können.

Ein wichtiger Punkt zur Weiterentwicklung eines Unternehmens ist der Einsatz optimaler digitaler Technologien -> Bedarfsorientiert und einfach zu bedienen.

Wir wollen Ihnen zeigen wie Unternehmen von einem flexiblen CMS wie TYPO3 profitieren können und welche Vorteile Mitarbeiter und Unternehmer davon haben.

Was ist ein CMS genau?

Die Programmierung ist der Schlüssel für die Erstellung von Webseiten und Webshops. Webseiten können auf unterschiedlichen Wegen erstellt bzw. gewartet werden. Eine Möglichkeit ist das CMS – ein vom User selbständig zu wartendes System. Hierzu werden Programmiersprachen wie z.B. PHP, CSS oder TypoScript verwendet, um einen Code zu erstellen, welcher auf einem Server läuft und die Webseite zum Leben erweckt. Die Arbeit teilt sich optimal auf -> Grafiker kreieren das Design, Programmierer erstellen die Funktionalität und Content Manager schaffen Inhalte – Jeder macht das, worin er bzw. sie am besten ist.

„Ein großer Vorteil eines CMS ist, dass man ohne Programmierkenntnisse Inhalte bzw. neue Seiten einpflegen kann. Hierzu wird der Code vom Content getrennt aufgebaut.“

Der Vorteil liegt hier auf der Hand. Unternehmen sparen Zeit und Kosten, da sie ihre Webseiten selbständig betreuen können. Doch das sind nicht die einzigen Vorteile der Systeme.

4 Vorteile von CMS für Unternehmen

1. Unabhängigkeit von externen Dienstleistern

Heutzutage muss die Marketingabteilung eines Unternehmens jederzeit die Kontrolle über das wichtigste Tool zur Präsentation der Firma haben – die Unternehmenswebseite. So sollte jederzeit die Möglichkeit bestehen, Inhalte hinzuzufügen, abzuändern und zu löschen. Eine Webseite ist im besten Fall eine dynamische Plattform, welche die Kunden zu jeder Zeit mit aktuellen Informationen versorgt. Dies benötigt eine unbedingte Kontrolle und Editierbarkeit der Webseite ohne zusätzliche Programmierkenntnisse.
Diese Kontrolle über Webseiteninhalte geben CMS den Verantwortlichen. Ein professionelles System wie TYPO3 gibt Ihnen das Ruder in die Hand und lässt Sie kurzerhand Inhalte erstellen, editieren, veröffentlichen und wieder löschen. Sie wollen schnell eine Neuigkeit publizieren? Eine alte Info von der Webseite nehmen oder eine neue Seite erstellen? Mit dem CMS von TYPO3 ist das jederzeit möglich.

2. Leicht zu Warten ohne technische Kenntnisse

Wenn das Wort “Programmierung” erwähnt wird, zucken Laien oft zusammen, da sie sofort kryptische Codezeilen vor Augen haben. Die Nutzung eines CMS befreit den User gänzlich von diesem Thema. Die grundlegenden Funktionen wie die Erstellung und Publikation von Texten oder das Hinzufügen von Bildern und Videos sind einfach zu erledigen, ohne jegliche technische Kenntnisse.
Das CMS ist mit einem sogenannten WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get) ausgestattet. Nach der Integration durch einen Programmierer in das TYPO3 System, kann jeder Nutzer, der bereits mit einem Textverarbeitungsprogramm gearbeitet hat, ohne Einschulung Inhalte hinzufügen.

Doch geht es beim Content Management nicht nur um die Integration von neuen Inhalten in die Webseite. Alte Inhalte müssen gelöscht oder aktualisiert werden und das jederzeit. Gerade bei Events, Feiertagen oder Angeboten ist Schnelligkeit in der Umsetzung geboten. Mit einem CMS von TYPO3 ist das möglich – ohne Programmierkenntnisse.

3. Individuelle Berechtigungen für verschiedene Usergruppen

Gerade wenn User Berührungsängste mit neuen Medien haben oder bestimmte Funktionen der Webseite nicht für alle zugänglich sein sollen, ist die Vergabe von Berechtigungen für Usergruppen eine praktische Funktion. So kann definiert werden, welche User jeweils nur Inhalte einstellen dürfen und welche dann letztendlich die Inhalte auf der Seite live publizieren können. Das Administrator-Level hat alle Rechte zur Bearbeitung der Webseite. Die Vergabe dieser Berechtigung an alle User kann unter Umständen fatale Folgen haben. Die unkomplizierte Rechtevergabe in TYPO3 verhindert das.

Zusätzlich zu dem Sicherheitsaspekt bringt die Aufteilung von Berechtigungen einen weiteren entscheidenden Vorteil. Sie vereinfacht die Organisation der Abläufe während der Erstellung von Inhalten. Editoren können so zu jeder Zeit Inhalte erstellen, der Administrator kann diese kontrollieren und zur gegebenen Zeit freigeben.

4. Search Engine Optimization (SEO) in Ihrer Hand

Durch SEO können Sie die Inhalte Ihrer Seite an Suchmaschinen und Seitenbesucher kommunizieren. Was Sie anbieten und welche Vorteile Ihr Unternehmen gegenüber Mitbewerbern hat, sollte unbedingt hervorgehoben und kommuniziert werden.

Ein gutes CMS lässt sich stets SEO optimieren und ermöglicht es Ihnen, wichtige Maßnahmen an einzelnen Seiten durchführen. Ebenfalls lassen sich die wichtigen meta tags individuell eintragen und editieren. Suchmaschinen sind der Schlüssel zur Bekanntmachung Ihrer Webseite – SEO liefert die Maßnahmen zur optimalen Platzierung.

Komplexe Webseiten mit TYPO3 einfach betreuen

TYPO3 CMS bietet weit mehr als die bisher beschriebenen Vorzüge. Es ist in vielen unterschiedlichen Sprachen verfügbar, flexibel, stets erweiterbar und hoch angesehen bei Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Branchen, welche einen hohen Informationsbedarf an ihre Kunden haben.

TYPO3 ist eine Open Source Software, welche sich gut individualisieren lässt, eine starke Community hat und auch von zahlreichen Hostern unterstützt wird. Durch die stetige Weiterentwicklung in Funktionalität und Sicherheit ist man mit diesem System stets am aktuellen Stand der Zeit.

Mit dem IXSOL TYPO3 Kickstarter zur eigenen Webseite

Mit dem IXSOL TYPO3 Kickstarter können bereits kleinere Unternehmen und Start-Ups in den Genuss dieses leistungsstarken CMS kommen. Unser IXSOL Typo3 Kickstarter ist ein Produkt, welches wir für Kunden geschaffen haben, die im ersten Schritt keine großen finanziellen Ausgaben tätigen wollen, aber trotzdem ein verlässliches und erweiterbares System wünschen. TYPO3 Webseiten können bei Bedarf jederzeit erweitert und Ihren Anforderungen angepasst werden. So müssen Sie am Anfang nicht viel Geld investieren und sind trotzdem für die Zukunft abgesichert.
Wir haben eine Grundstruktur geschaffen, die bereits zahlreiche Funktionalitäten wie News, Galerie, Kontaktformulare sowie weitere nützliche Features enthält.

Die programmierte Grundstruktur ist vorgegeben und lässt sich bei Bedarf nach Ihren Wünschen anpassen. Individualisieren Sie die Webseite mit Ihren Farben, Logos und Bildern. Ändern Sie Menüpunkte in der Navigation und fügen Sie Ihre eigenen Texte ein. Die fixe Struktur mit ihren individuellen Erweiterungsmöglichkeiten ermöglicht es uns, mit einem geringeren zeitlichen Aufwand eine aktuelle Typo3 Website zu erstellen und das zu einem wirklich ansprechenden Preis.

Sie nutzen bereits  TYPO3? Welche Version ist eigentlich bei Ihnen im Einsatz? Für alle Versionen unter v6 empfehlen wir dringend ein Versionsupdate. Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 01 581 01 30, schreiben Sie uns eine Mail an [email protected] oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

 

 

 

Plötzlich planlos? Google Maps bittet zur Kasse!

In letzter Zeit häufen sich bei uns die Anfragen zum Thema Google Maps, da es hier zur häufigen Darstellung von Fehlermeldungen kommt. So kann es passieren das man beim Aufruf der Kontaktseite in welcher eine „Google Maps“ integriert wurde mit den Meldungen „Hoppla! Ein Fehler ist aufgetreten.“ oder „Google Maps kann auf dieser Seite nicht richtig geladen werden.„ begrüßt wird. Wir zeigen woran das liegt und was man dagegen machen kann.

Seit 16.07.18 neues Preismodell bei Google Maps – war es vorher kostenlos?

Die Verwendung von Google Maps auf der eigenen Webseite war bis vor kurzem noch die logische Wahl wenn man den Usern die Firmenadresse auch visuell darstellen wollte. Das Generieren eines notwendigen API Keys (Schlüssel zur Schnittstelle zu Google Maps) passierte häufig nebenbei und wurde oft direkt von den Programmierern durchgeführt, da hier keine weiteren Angaben (Firmenadresse, Kontonummer,…) notwendig waren. Vielen Kunden ist daher bis heute nicht bekannt, dass man überhaupt einen API Key zur Einbindung von Google Maps auf der eigenen Webseite benötigt.

Eine häufig verbreitete Meinung lautet, das bis vor kurzem die Nutzung noch komplett kostenlos war – dem ist nicht so. Schon seit geraumer Zeit ist Google Maps ab einem bestimmten Nutzungslevel kostenpflichtig. Der Unterschied zur aktuellen Situation ist nur jene, dass dieser Level drastisch gesenkt und gleichzeitig der Preis in Abhängigkeit von der Art der Nutzung erhöht wurde.

Bis zum 16.07.2018 war es möglich, die Google-Maps-API täglich bis zu 25.000-mal anzusprechen. Dieses Zugriffsvolumen reichte für die meisten Webseiten und deshalb war das Thema der Kosten für viele User auch bisher nicht relevant.
Dazu kommt noch das Google seine Datenkrake noch weiter füttern will, in dem es eine verbindliche Registrierung zur Nutzung von Google Maps notwendig macht.

Kann ich Google nun weiterhin kostenlos benutzen?

Google antwortet auf die Frage ob man Google Maps auch weiterhin kostenlos nutzen kann wie folgt:

„Ja. Wenn du die Abrechnung aktivierst, kannst du ab dem 16. Juli 2018 jeden Monat über ein Guthaben von $ 200 für Maps, Routes oder Places verfügen. Für einen Großteil der Millionen von Nutzern, die unsere APIs derzeit verwenden, ist die Google Maps Platform dank dieses Guthabens weiterhin kostenlos.“

Generell kann man also sagen, dass für die meisten User keine zusätzlichen Kosten anfallen sollten. Das bei Abschluss einer Registrierung erwähnte Guthaben von $ 200,- deckt z.B. den Aufruf von 100.000 statischen Karten ab. Ausführliche Informationen zum neuen Preismodell finden Sie hier.

Schritt für Schritt zum API Key:

1. Anmeldung

Melden Sie sich zuerst bei Google an oder erstellen Sie ein neues Konto.

2. API Key anfordern

Rufen Sie die Seite der Google Maps Platform  auf und klicken Sie auf den Button „JETZT STARTEN“.

3. Google Maps Plattform aktivieren

Es öffnet sich eine neue Seite mit einem POP UP wo Sie das gewünschte Produkt wählen können.

Wählen Sie Maps, Routes und Places und klicken Sie auf WEITER.

4. Projekt wählen bzw. erstellen

Diese Funktion ist vor allem nützlich, wenn Sie mehrere Webprojekte haben. Somit können Sie für jede Seite oder jeden Kunden einen eigenen API Key anlegen. Wählen Sie nun Ihr bestehendes Webseitenprojekt oder erstellen Sie ein neues Projekt.

Bestätigen Sie ebenfalls die Geschäftsbedingungen mit YES und klicken Sie auf WEITER / NEXT.

5. Zahlungsoptionen festlegen

Zum Erhalt des API Keys muss ein Billing Account angelegt werden.
Durch diesen Schritt wird auch Ihr monatliches Guthaben von Google aktiviert.

Erstellen Sie nun einen Billing Account.

Danach wählen Sie Ihr Land bzw. bestätigen Sie die Felder im folgenden Screen. Klicken Sie danach auf  AGREE/WEITER.

Füllen Sie im nächsten Formular Ihre Personendaten und Zahlungsoptionen aus und finalisieren Sie diesen Punkt durch klicken des Buttons „Start my free trial“.

HINWEIS: Lesen Sie unbedingt auch die Texte in den seitlichen Boxen.
Eventuell finden Sie hier wichtige Informationen für Ihr Unternehmen.

6. Aktivieren Sie die Google Maps Plattform

Nach der Erstellung des Billing Accounts aktivieren Sie die Google Maps Plattform.

Klicken Sie auf NEXT/WEITER.

Somit wurde der API KEY für das gewählte Projekt erstellt.

Kopieren Sie den API KEY und fügen Sie diesen in Ihre Applikation ein bzw. schicken Sie ihn an Ihren technischen Support der Webseite.

Für welche Leistungen ist nun zu bezahlen?

Die Preise für Googles Hauptprodukte sind nutzungsbasiert. Man zahlt also nur für den Umfang, in welchem man diese tatsächlich in Anspruch nimmt. Durch das Festlegen von Nutzungsbeschränkungen soll man einen unerwarteten Kostenanstieg vermeiden können und mit dem monatlichen Guthaben von 200 $ im Rechnungskonto, welches mit den Nutzungskosten verrechnet wird, sollten speziell auf KMUs mit niedrigeren Zugriffszahlen keine weiteren Kosten zukommen. Eine detaillierte Preisliste ist hier zu finden.

Und mit dem Google Pricing Calculator bekommt der User noch ein weiteres Werkzeug um mögliche Kosten zu berechnen.

Gibt es Alternativen zu Google Maps?

Mittlerweile ist vielen Google Maps Usern dieses neue Preismodell zu komplex geworden und so werden die Stimmen nach einer kostenlosen Alternative zu Google Maps immer lauter.

Aktuell bietet sich OpenStreetMap als kostenlose Alternative an. Das Kartenmaterial wird von einer Vielzahl von Mappern erstellen und als Gemeinschaftsprojekt betrieben. Genauere Infos zu dieser Variante sind hier zu finden.

Kostentechnisch ist zu beachten, dass für die Umstellung auf einen alternativen Anbieter einmalig Einrichtungskosten seitens der Webprogrammierung entstehen können.

 

Sie wissen nun Bescheid und benötigen noch weitere Infos?

Firmen bietet die WKO Förderungen für Beratungen im Bereich der Digitalisierung an. IXSOL als WKO zertifiziertes Unternehmen im IT & WEB Bereich, unterstützt Sie hier gerne.

Rufen Sie uns an unter +43 1 581 01 30 oder schreiben Sie uns eine Mail an [email protected]

Angaben zur Aktivierung des Google Maps API Keys sind ohne Gewähr. Änderungen der Preise und Nutzungszahlen durch Google vorbehalten.

Typo3 Version 9 LTS – Diese Neuerungen kommen im Oktober 2018

TYPO3 stellt Nutzern ab 2. Oktober 2018 eine neue CMS Version mit dem Namen 9 LTS zur Verfügung. Wir informieren über die aktuellen Entwicklungsschritte und geben zudem einen Überblick über die wichtigsten neuen Funktionen für Administratoren, Redakteure und Nutzer.

Wozu eine neue CMS Version?

Die Gründe für ein Versionsupdate von Content Management Systemen liegen auf der Hand. Die Anforderungen an Webseiten und Webshops werden sowohl vonseiten der Anwender als auch vonseiten der Suchmaschinen immer höher. Dementsprechend hat TYPO3 bereits im vergangenen Jahr die neue Longterm-Support-Version TYPO3 v9 angekündigt, die in diversen Bereichen in Backend und Frontend Verbesserungen mit sich bringt. Neben wichtigen Sicherheitsupdates stehen vor allem ein erhöhter Bedienkomfort sowie die Erweiterung von Funktionen im Backend im Vordergrund des Versionsupdates. Auch das populäre Shopsystem Magento hat bereits 2015 die neue Version Magento 2.0 herausgebracht und damit eine deutliche Verbesserung der Performance von Webshops ermöglicht. Da der Support für Magento 1 im November 2018 ausläuft, wird es höchste Zeit auf die neue Version umzusteigen.

Was ist bisher geschehen?

Seit Dezember 2017 werden im Rahmen sogenannter Sprint-Releases sukzessive Neuerungen im TYPO3 Backend eingeführt. Jeder Release behandelt dabei einen unterschiedlichen Schwerpunkt. Dank der Sprint Releases können Typo3 Anwender sich bereits im Vorhinein an neue Features gewöhnen und die Funktionalitäten auf Herz und Nieren testen.

Die TYPO3 Versions-Releases im Überblick:

TYPO3 Version 9.0.0. – Veröffentlicht am 12.12.2017

  • Neue Backend-Module für Administratoren
  • Erneuerter Seitenbaum sorgt für schnelleres Rendering
  • Vereinfachungen in der Übersetzung von Seiten
  • Verbesserter Vorschau Modus für verschiedene Endgeräte
  • Ungenutzte Content-Elemente werden separat angezeigt
Typo3 Version v9 LTS - Neuer Seitenbaum für schnelles Rendering
Typo3 9 LTS – Der neue Seitenbaum

Weitere Details über Typo3 v9.1.0.

TYPO3 Version 9.1.0 – Veröffentlicht am 30.01.2018

  • Versionsupgrades im Backend sorgen für zeitgemäße Entwicklung
  • Neues Backend Hauptmodul „Site Management“
  • Redirects Modul vereinfacht Weiterleitungen für Redakteure
  • Neue API-Klasse „Features“
Typo3 9 LTS - Sprint Release 9.1.0 Redirects Modul
Das neue Redirects Modul

Weitere Details über Typo3 v9.1.1.

TYPO3 Version 9.2.0 – Veröffentlicht am 10.04.2018

  • Neue Site Handling Funktionalität ermöglicht globale Konfiguration für Standorte
  • Verbesserte Profiling-Möglichkeiten um Funktionalitäten aus User-Sicht zu testen
  • Mail-Warteschlange für späteres Versenden von Mails wurde in den SwiftMailer integriert
  • Verbesserte Sicherheitseinstellungen schützen vor Angriffen
  • Redakteure können Elemente mit nur einem Klick duplizieren
Typo3 v9.2.0. Admin Panel modernisiert
Das modernisierte Typo3 Admin Panel

 

Weitere Details über Typo3 v9.2.0

TYPO3 Version 9.3.0 – Veröffentlicht am 12.06.2018

  • Der Typo3 Kern wird um moderne SEO Features ergänzt
  • Neuer „SEO“ Reiter kommt mit vielfältigen Optionen
  • DSGVO-Konformität wird durch Einstellungen im Backend erleichtert
  • Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Nutzerverwaltung & Passwörter
  • Weiterentwicklung des Datenbankschema-Analyzers
Typo3 Version 9.3.0 bringt einen neuen SEO Reiter im Frontend
Neuer SEO-Reiter in Typo3 v9.3.0

Weitere Details über Typo3 v9.3 

Soll man jetzt schon auf Version 9 LTS upgraden?

Aktuell empfehlen wir die TYPO3 Version 8.7.18 für neue Websites. Der Long-Term-Support (LTS) für die 8.7.x Versionen läuft noch bis März 2020. Die Sprint Releases der Version 9 LTS bereits jetzt in einer Live-Umgebung zu installieren, ist nicht ratsam, da es noch zahlreiche Erweiterungen gibt, welche noch nicht mit v9 kompatibel sind.

Wozu überhaupt das Versionsupdate mitmachen?

Im Rahmen der in den Sprint-Releases bekannt gewordenen Neuerungen für TYPO3 9 LTS wurden bereits vieldiskutiere Problematiken der Vorgängerversion ausgebessert oder auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Sowohl Administratoren, als auch Redakteure und User profitieren von dem Versionsupdate auf TYPO3 9 LTS.

Weitere Gründe für ein Update auf 9 LTS:

  • Aktuelle Erweiterungen & Plugins werden immer für die neueste Version erstellt
  • Der Long-Term-Support für die Vorgängerversionen läuft aus
  • Sicherheitsrisiken können mit der neuesten Typo3 Version minimiert werden
  • Profitieren Sie von Beginn an von den neuesten Features der Version 9 LTS und nutzen Sie somit die Supportzeiten optimal aus!

Sie nutzen TYPO3? Welche Version ist eigentlich bei Ihnen im Einsatz? Für alle Versionen unter v6 empfehlen wir dringend ein Versionsupdate.
Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Gespräch.

Rufen Sie uns an unter 01 581 01 30, schreiben Sie uns eine Mail an [email protected] oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

 

 

 

Die wichtigsten SEO Trends 2018

 SEO Trends 2018

Welche Themen beschäftigen die SEO-Branche in 2018 und was können Websitebetreiber tun, um in den Google Rankings ganz vorne mitzuspielen? Wir teilen unsere Erfahrung gerne mit Ihnen! Falls Sie dennoch Unterstützung von Experten bei der Optimierung Ihrer Website benötigen, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt dafür gekommen – Im IXSOL SEO Summer Sale erhalten Sie 15 Prozent Rabatt auf all unsere SEO-Leistungen – nur bis 15.09.2018! 

Inhalt:
Trend 1: Featured Snippets
Trend 2: OnPage SEO
Trend 3: Voice Search
Trend 4: Personalisierte SERPS
Trend 5: Mobile First
Fazit

Trend 1 – Die Suchergebnisse werden durch „Featured Snippets“ vielfältiger

In den Anfängen von SEO bestand die Suchergebnisseite bei Google aus 10 organischen Treffern und einzelnen Werbeanzeigen. Diese Zeiten sind längst vorüber – sieht man sich heute die SERPS (Suchergebnisseite) an, so fallen immer neue Formate ins Auge.

Oberhalb der organischen Suchergebnisse blendet Google bei bestimmten Suchanfragen erweiterte Antwortboxen ein, die dem Suchenden seine Frage kurz und knapp beantworten und verlinkt gleichzeitig zu der Website, von welcher der Content stammt. Da die Antwortboxen oberhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt werden, spricht man in diesem Zusammenhang auch von der Position 0. Auch Bilder, Videos und stichpunktartige Listen kommen in den sogenannten „Featured Snippets“ zum Einsatz.

Definitionen von Drittanbietern werden innerhalb der Google Suchergebnisse in einer „Antwortbox“ dargestellt

Featured Snippets Definitionen in den Suchergebnissen

Vergleichsweise einfache Anfragen beantwortet Google direkt in der Antwortbox

Google Antwortbox Featured Snippets

Vor allem im Bereich Rezepte / Filme & Serien werden Karussel-Anzeigen mit Bildern und Informationen in den Suchergebnissen angezeigt

   Featured Snippets Google Suchergebnisse Karussel

Welche Auswirkungen hat diese Veränderung?

Einerseits beklagen SEO Experten, dass ihre Arbeit durch die Einblendung von Antworten direkt in den Google Suchergebnissen torpediert wird, da Nutzer die Antwort auf Ihre Suchanfrage auch ohne einen Klick auf die entsprechende Website erhalten.  Andererseits ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, selbst in den Featured Snippets zu erscheinen und somit einen prominenten Platz in den Suchergebnissen einzunehmen. Man sollte seine Leser- oder Kundschaft genau kennen um optimal zugeschnittene Inhalte passend zu deren Bedürfnissen anzubieten.

Tipp: Kennen Sie Ihre Kunden! Befassen Sie sich mit den Suchergebnisseiten für Ihre wichtigsten Suchbegriffe und schauen Sie sich an, welche Inhalte dort in welcher Form geboten werden. Indem Sie Inhalte so verfassen, dass mögliche Fragen von Nutzern in ansprechender Form im Text beantwortet werden, erhöhen Sie Ihre Chance auf die begehrte Position 0. Wollen Ihre Kunden Bilder sehen? Optimieren Sie Ihre Bilder! Bieten Sie Produkte zum Verkauf an? Optimieren Sie diese Produkte mithilfe strukturierter Daten, sodass sie in den Suchergebnissen hervortreten.

Trend 2: Onpage SEO bleibt unverzichtbar

Auch wenn Google inzwischen immer mehr Kriterien in die Bewertung von Webinhalten mit einfließen lässt, gehört die Onpage Optimierung nach wie vor zu den bedeutendsten Faktoren einer Suchmaschinenoptimierung. Damit sind sämtliche Maßnahmen gemeint, die Onpage (Auf der Seite) umgesetzt werden. Die Verwendung relevanter Keywords an den richtigen Stellen, die nutzerfreundliche Aufbereitung des Inhalts sowie eine für Suchmaschinen optimierte technische Struktur der Seite gehören auch 2018 zu den unverzichtbaren SEO Taktiken.

Tipp: Es existieren bereits viele gute Online-Tools, die Optimierungspotenziale aufzeigen und bei der Onpage-Optimierung unterstützen können. Die professionelle Analyse und Optimierung eines Experten ersetzen diese jedoch nicht.

Trend 3: Voice Search gewinnt an Bedeutung

Google Voice Search existiert bereits seit 2008 – der Durchbruch gelang allerdings erst in den letzten zwei Jahren. Seither ist die Suche über Sprachbefehle kontinuierlich gestiegen, wie der jährliche Report von Mary Meekers, Partnerin bei Kleiner Perkins Caufield & Byers, eindrücklich verdeutlicht. (Lektüre sehr empfehlenswert!)

Google Voice Search Nutzung Statistik
Suchanfragen, die auf die Verwendung von Voice-Search hinweisen (Call Mom, Call Dad, Navigate Home) erleben seit 2013 einen enormen Zuwachs

Seit 2008 sind die Suchanfragen, die typischerweise über die Sprachsuche gestellt werden um das 35-fache gestiegen. Bereits 2016 waren laut Google 20 Prozent aller mobilen Suchanfragen mittels Voice-Search eingetroffen. Auch diverse Spracherkennungsprogramme wie Siri, Cortana oder auch Alexa verdeutlichen diesen Trend.

Tipp: Analysieren Sie die Suchanfragen, die für Zugriffe auf Ihre Website sorgen und achten Sie dabei besonders auf sogenannte „long tail keywords“ und ausformulierte Sätze, da diese häufig in der Voice-Search verwendet werden. So können Sie versuchen, die Fragen Ihrer Nutzer zu antizipieren und in Ihren Inhalten zu thematisieren.

Trend 4: Personalisierung der Suchergebnisse

Längst erhalten nicht mehr alle Suchenden das selbe Ergebnis bei der selben Suchanfrage. Googles künstliche Intelligenz Rankbrain kann immer besser verstehen, welche Suchergebnisse zu welchem Nutzer passen. Einflussreiche Faktoren sind dabei vor allem:

– Standort des Suchenden
– Gerätetyp (Desktop, Mobile)
– Sprache
– Suchhistorie des Nutzers
– Zeitpunkt der Suche

Google Suchergebnis für die Anfrage "Football" vom Standort Kentucky (USA) aus
Google Suchergebnis für die Anfrage “Football” vom Standort Kentucky (USA) aus
Google Suchergebnis für die Anfrage "Football" vom Standort Berlin (Deutschland) aus
Google Suchergebnis für die Anfrage “Football” vom Standort Berlin (Deutschland) aus

Tipp: Für Websitebetreiber kann die personalisierte Suche, Fluch und Segen zugleich sein. Zum einen kann es passieren, dass die eigenen Produkte/Dienstleistungen für einen Teil der Nutzer weniger relevant werden (Standpunkt ist zu weit entfernt, Nutzer bevorzugt andere Marken, etc.). Zum anderen bietet die Personalisierung aber insbesondere für lokale Unternehmen ein enormes Potenzial für mehr Kundschaft. Der Einsatz von Structured-Data ist hier besonders ratsam.

Trend 5: Mobile First

Dieses Thema ist nicht ganz neu im Bereich SEO, aber wird 2018 noch einmal an Bedeutung gewinnen, da Google bereits seit längerem die Einführung des „mobile first index“ ankündigt. Dadurch wird künftig standardmäßig nicht mehr die Desktop-Version eine Website vom Google-Bot angesehen und bewertet, sondern die mobile Version. Gründe dafür finden sich im Nutzerverhalten – die Suchanfragen auf mobilen Geräten machen bereits jetzt die Hälfte aller Suchanfragen auf Google aus. Eine einwandfrei funktionierende und ansprechende mobile Version Ihrer Website, die idealerweise mithilfe eines Responsive-Design realisiert wird, ist unabdingbar für ein gutes Google Ranking in 2018.
Auch wenn die Verkaufszahlen auf mobilen Geräten momentan noch deutlich hinter denen auf Desktop PC’s zurückliegen, holt sich bereits ein Großteil der User über Smartphones Informationen zu Produkten und Dienstleistungen ein. Verpassen Sie also nicht die Chance, diese Nutzer mit Informationen zu versorgen und somit potentielle Kunden zu gewinnen.

Tipp: Prüfen Sie die Mobilfreundlichkeit Ihrer Website mit Googles „Test auf Optimierung für Mobilgeräte“ um sicher zu gehen, dass Ihre Website auf mobilen Endgeräten optimal ausgespielt werden kann.

Statistik zu Nutzungshäufigkeit von Smartphone, Desktop und Tablet Geräten
Tägliche Nutzungsgewohnheiten nach Gerätetyp

Eigene Darstellung nach Google Report 

To Do’s für Websitebetreiber

Nutzersignale auswerten und entsprechend reagieren
Absprungraten, Klickwege, Sitzungsdauer

Die vielfältigen Möglichkeiten in den Suchergebnissen auf den Nutzen für die eigene Website überprüfen und  sinnvoll einsetzen
Local-SEO, Featured Snippets, Voice Search,etc

Technisch auf dem aktuellsten Stand bleiben
SSL-Zertifikate, Pagespeed, Mobile First, etc.

Inhaltlich experimentierfreudig sein
Themen ganzheitlich behandeln, nicht nur auf Keywords optimieren, sondern möglichst umfassend informieren und individuell die Zielgruppe ansprechen.

Fazit

Die Zeiten ändern sich bei SEO noch wesentlich schneller als in vergleichbaren Branchen. Was vor einigen Jahren noch garantiert Top Rankings einbrachte, kann heute schon als veraltete Praxis in der Schublade gelandet sein, oder gar von Google abgestraft werden (Linktausch, Linkkauf, etc.).
Um immer auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, empfiehlt es sich, die Performance der eigenen Website bei Suchmaschinen stets im Blick zu behalten. Analysieren Sie Ihre Zugriffe, das Suchverhalten der Nutzer und die Neuerungen in den Google SERPS (Suchergebnisseiten) um entsprechend auf Veränderungen reagieren zu können.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Website oder Ihres Webshops? Wir helfen Ihnen gerne weiter